| Theologie und Theologen
Briefwechsel mit Karl Barth u.a., Reflexionen und Erinnerungen
Ausgewählte Schriften 9/2 herausgegeben von Barbara Nichtweiß |
Zu diesem Band:
„Kürzlich war Karl Barth bei mir, um mir zu sagen, dass er eine unglückliche Liebe zu mir habe und gerne ins Reine kommen möchte“, berichtete Erik Peterson 1922. Der Austausch zwischen beiden gewährt einen bewegenden Einblick in die Bemühungen zweier hochkarätiger Theologen, sich über Theologie und Kirche in der Gegenwart zu verständigen. Dieser Briefwechsel bildet das Herzstück des Bandes. Ergänzt wird er durch Tagebuchaufzeichnungen, autobiographische Texte sowie die abgründigen Briefe Petersons an Theodor Haecker, außerdem durch Korrespondenzen mit Rudolf Bultmann, Hans Urs von Balthasar, Gerardus van der Leeuw, Friedrich Heiler, Oscar Cullmann u.a. So bietet dieser Band die Chronik einer aufwühlenden religiösen Biographie zwischen 1910 bis 1960, abgerundet von Erinnerungen an Peterson aus der Feder vieler Weggefährten.
Inhalt
Einleitung
Barbara Nichtweiß
Erik Peterson
I. Briefwechsel, Notizen und kleine Texte
Teil 1 Als Student 1910–1914
Teil 2 Als Promovend in Göttingen 1915–1920
Teil 3 Als Privatdozent in Göttingen 1920–1924
Teil 4 Als Professor in Bonn 1924–1929
Teil 5 Als katholischer Theologe 1931–1960
II. Fragmente (aus Tagebüchern etc.)
III. Autobiographische Texte
IV. Begegnungen mit Erik Peterson
1. Aus Schülerbriefen
2. Erinnerungen
Biographische Zeittafel
Auswahlbibliographie Erik Petersons
Personenregister
Nachweis der Abbildungen
Herausgeberin:
Dr. Barbara Nichtweiß, Herausgeberin der „Ausgewählten Schriften“, katholische Theologin und Verfasserin einer umfangreichen Gesamtdarstellung Erik Petersons, ist Leiterin der Abteilung Publikationen im Bistum Mainz.
Zitiert:
„Es ist mein heißester Wunsch in dem Werk mitarbeiten zu können, durch das die Theologie aus dem Wolkenkuckucksheim abstrakter Theorien wieder auf diese Erde zurückgeholt wird und, aus der Willkür subjektiver Anschauungen und Meinungen befreit, wieder zum Gehorsam gegen eine objektive geistige Welt und ihre Gesetze erzogen wird.“ Erik Peterson, 1926/27
„Peterson interessierte mich vom ersten Moment an. Ich respektierte ihn als Gelehrten. Ich liebte ihn sogar. Aber es war schwer ihm nahe zu kommen. … Er lebte unter uns als eine Art von Einzelgänger.“ Karl Barth 1963
„Im Sinne eines ‚Lehrers’ war Peterson überhaupt nie deutscher ‚Professor’. Er hatte auch gegen die Wissenschaft eine tiefe Skepsis. Auch das mag mit dazu geholfen haben, dass sich niemand mit ihm auseinandersetzte. …Was er wirkte, geschah sozusagen heimlich und stillschweigend, und allermeist war es seine Person und deren Weisheit, Skepsis und – man muss es so paradox ausdrücken – seltsam verstellte Offenheit, samt großer Bescheidenheit.“ Heinrich Schlier 1964
Ausgewählte Schriften Bd. 9/2
Erik Peterson
Theologie und Theologen
Briefwechsel mit Karl Barth u.a.,
Reflexionen und Erinnerungen
LXX + 584 Seiten (= insgesamt 652)
22,5 x 14 cm. Gebunden mit Schutzumschlag
68,00 € (D) / 109,00 CHF / 70,00 € (A)
Bd. 1 + 2 zusammen: 135,00 € (D) / 215,00 CHF / 138,80 € (A)
ISBN 978-3-429-03163-3
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