Erstkommunion 2012 in Ockstadt

 

Kelch

 

 

Der erste Sonntag der Erstkommunion wird als "Weißer Sonntag" (Dominica in albis) bezeichnet. Traditionell empfangen an diesem Tag die Kinder ihre Erste Heilige Kommunion       

 

Als Datum für die feierliche Erstkommunion wird der „Weiße Sonntag" erstmals im 17. Jahrhundert erwähnt. Sein Name leitet sich von den weißen Gewändern ab, welche die Neugetauften in der Frühzeit des Christentums trugen.Ursprünglich galt der erste Fastensonntag als „Weißer Sonntag“, weil in Rom an diesem Tag die Täuflinge erstmals in weißen Kleidern zur Kirche zogen. Später wurde der Tag, an welchem die Täuflinge zum letzten Mal ihr weißes Gewand trugen, weißer Sonntag genannt. Dies war der siebte Tag nach Ostern.Seine heutige Bedeutung als der feierlichen Erstkommunion der Kinder bekam der Tag erst nach dem Trienter Konzil (1545-1563).Jedoch erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist der weiße Sonntag ver-bindlich als Tag der Erstkommunion festgesetzt. Allerdings können die Diözesen von diesem Termin abweichende Regelungen treffen.Ursprünglich wurde dieses Sakrament bereits Säuglingen anlässlich ihrer Taufe zusammen mit der Firmung gespendet. Später bürgerte sich für die Erstkommunion das Mindestalter von 13 Jahren ein. Im 20. Jhrd. senkte Papst Pius X. das Alter auf sieben Jahre. Heute empfangen in der RegelKinder der dritten Grundschulklasse dieses Sakrament.Eine weitere Tradition aus der alten Kirche hat sich bis heute erhalten:Die Erstkommunikanten tragen wie die Täuflinge bis heute an ihrem Festtag weiße Gewänder und symbolisieren somit Bräute Christi.                        Heidi Berdelle

 

 

 

 

 

 

 

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