Familienkreis

Unser Familienkreis besteht seit mehr als 30 Jahren

Angefangen haben wir als Kreis junger Familien - damals nannten wir uns auch so - um Gemeinschaft zu pflegen und einander im christlichen Geist Hilfe und Anregung bei der Gestaltung des täglichen Lebens zu geben.

Wir erinnern uns gerne an die zahlreichen Ausflüge, Wanderungen, Besinnungstage und Feste, belebt durch eine Schar quirliger, fröhlicher Kinder, aber auch intensive Gespräche und heiße Diskussionen. So sind wir im Laufe der Jahre zu einem festen Freundeskreis zusammengewachsen.

Familienkreis St. Martin

Heute, nachdem unsere Kinder erwachsen sind und teilweise eigene Familien haben, treffen wir uns noch immer in unregelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Aktionen, Gesprächsrunden, Ausflügen und Feiern. Unsere Geburtstagskinder und Jubilare dürfen sich über literarische, musikalische und künstlerische Beiträge zur Gestaltung ihrer Feste freuen und können selbstverständlich auch mit haus-gemachten kulinarischen Köstlichkeiten rechnen.

Unser Grillstand gehört zum festen Bestandteil unseres Pfarrfestes.

Auch wenn unsere Zusammenkünfte, bedingt durch die Großelternpflichten, andere Aufgaben und gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr ganz regelmäßig stattfinden, freuen wir uns an unserer Gemeinschaft und hoffen auf viele weitere schöne Stunden.

Familienkreis St. Martin - Reise nach Dresden vom 27. - 29. Juli 2007

Die Dresdener Frauenkirche besuchen, das war das erklärte Ziel aller Teilnehmer unserer Fahrt in die sächsische Landeshauptstadt. Zunächst jedoch galt es, per Bus und zu Fuß in die Geschichte einzutauchen und die Schönheiten von ‚Elbflorenz’ zu entdecken: die Elbschlösser, das ‚Blaue Wunder’, die Molkerei Pfund, die historische Altstadt mit ihren barocken Gebäuden wie Zwinger, Kathedrale, Semperoper und Schloss. Nach einer Filmvorführung über die wechselvolle Historie und den einzigartigen Wiederaufbau der Frauenkirche wurde der anschließende Besuch dieses wunderschönen Gotteshauses zu einem tief greifenden Erlebnis. Beeindruckend sind neben all der Pracht die im Mauerwerk sichtbar mitverwendeten Trümmerreste der in den letzten Kriegstagen zerstörten Kirche, insbesondere auch das ausgebrannte ehemalige Turmkreuz, das heute im Kirchenraum als Mahnmal und Symbol für Frieden und Völkerverständigung aufgerichtet ist. Die zahlreichen Besucher unterschiedlicher Konfessionen waren bei einer Abendandacht mit Orgel-spiel in Gebet und Gesang vereint.

Am Samstag führte uns der Weg in die sächsische Schweiz mit der romantischen Schloss- und Parkanlage Pillnitz, der hoch über dem Elbtal aufragenden Bastei und der gewaltigen Festung Königstein. Wir genossen die herrliche Aussicht auf bizarre Felsformationen und die weitläufige Elblandschaft.

Der ‚Sächsische Abend’ am Freitag, ein Kammerkonzert im Zwinger und ein köstliches Essen auf dem Theaterkahn am Samstag sorgten für die nötige Erholung und gemütliches Beisammensein.

Der Sonntagvormittag blieb der individuellen Gestaltung, u. a. Gottes-dienstbesuch und diversen Besichtigungen, vorbehalten. Ein kurzer Aufenthalt in Moritzburg mit Schlossbesichtigung war letzte Station unserer erlebnisreichen Reise.

c.+h.m