Zeit zum Danken - Fastenzeit

 

Sie haben Ihr Portemonnaie mit Scheckkarte und einem größeren Geldbetrag verloren. Ein Schrecken durchfährt Sie. Alles Suchen ist zwecklos. Am nächsten Tag kommt ein Jugendlicher bei Ihnen vorbei und bringt es Ihnen zurück. Er hatte es gefunden. Alles ist noch vorhanden. Sie empfinden eine tiefe Dankbarkeit zu diesem Jugendlichen.

 

Was wir in diesen Tagen der Fastenzeit bedenken, sollte in uns eine tiefe Dankbarkeit hervorrufen. Jesus - Gottes Sohn hatte drei Jahre lang die Botschaft des Vaters verkündet. Um eine endgültige Versöhnung zwischen Gott und den Menschen zu stiften, ist er am Ende seines irdischen Lebens bereit dafür zu sterben. Alle Schuld von uns Menschen, alles was den Weg zu Gott verstellt, nimmt er auf sich, lässt sich verurteilen und stirbt am Kreuz.

 

Ich kann Petrus gut verstehen, wenn er Jesus von diesem Schritt abhalten will. Freiwillig einen solchen Weg in den Tod zu gehen, das kann er nicht verstehen.

 

Genau aber das ist der Wille des Vaters. Er selbst nimmt in seinem Sohn die Schuld auf sich, damit endgültige Versöhnung geschieht. Er selbst hat das Sühneopfer dafür getragen.

 

Fastenzeit - die Zeit des Dankens. Durch sein Opfer sind wir erlöste Menschen.

 

Diakon D. Fries