Kurzportrait (Zahlen und Fakten)
Die Pfarrei St. Jakobus umfasst die Stadtteile Harheim und Nieder-Erlenbach. Sie ist eine der 56 katholischen Gemeinden der Stadt Frankfurt am Main. Dadurch bedingt, dass Harheim und Nieder-Erlenbach erst 1972 durch Eingemeindung Stadtteile von Frankfurt wurden, gehört die Pfarrei jedoch nicht - wie der größte Teil der Stadt - zum Bistum Limburg, sondern zum Bistum Mainz. Mit den Gemeinden Nieder-Eschbach, Ober-Eschbach, Ober-Erlenbach und Burgholzhausen bildet sie den Pfarreienverbund Erlenbach-Eschbach und gehört mit diesem zum Dekanat Wetterau-West.
In Harheim leben zurzeit ca. 1.730 katholische Christen, in Nieder-Erlenbach ca. 1.160. Harheim ist eine traditionell geprägte, gewachsene katholische Gemeinde, während Nieder-Erlenbach erst nach 1945 durch Flüchtlinge und Heimatvertriebene, später auch durch regen Zuzug, einen beträchtlichen Teil katholischer Einwohner erhielt.
Die Pfarrkirche in Harheim wurde in den Jahren 1932/33 nach Plänen des Architekten Pinand aus Darmstadt errichtet und am 25.06.1933 geweiht. Sie löste die barocke Vorgängerkirche aus dem Jahr 1687 ab, die 1938 abgerissen wurde. An diese Kirche erinnert heute ein Sandsteinkreuz und der angedeutete Grundriss auf dem alten Kirchplatz in Alt-Harheim. Pfarrer Philipp Schnell war der Erbauer des jetzigen Gotteshauses. Nach ihm, dessen Grab sich in der Kirche befindet, ist heute die Straße benannt, in der Kirche, Pfarrhaus und Kindergarten stehen. In den Jahren 1977/78 wurde das Pfarrheim an die Kirche angebaut. Die Fenster im Hauptschiff der Kirche wurden von dem Künstler Alois Plum aus Mainz entworfen und 1986 eingesetzt. Sie zeigen die biblische Heilsgeschichte von der Schöpfung bis zur Vollendung. Im Laufe des Jahres 1995 wurde die Pfarrkirche grundlegend umgestaltet und renoviert. Dabei wurde der Altarbereich in das Kirchenschiff zur Gemeinde hin erweitert. Der neue Altar wurde von dem Bildhauer Karl Matthäus Winter aus Limburg gestaltet. Hierbei wurde der Stein des Vorgängeraltares umgearbeitet und wiederverwendet. Im April 1997 wurde der Marienaltar im Seitenschiff aufgestellt und im November 1997 wurde die Ausstattung der Kirche durch die Tabernakelwand im Hochchor vollendet.
Öffnungszeiten der Pfarrkirche
Die Mitteltür der Kirche ist tagsüber geöffnet. Dort können Sie den gläsernen Windfang betreten, von wo aus Sie einen Blick auf das Hauptschiff, den Altar und den Hochchor mit Tabernakel haben. Eine Sitzgelegenheit lädt dort zum Verweilen und Beten ein. Der Kirchenraum selbst ist nur zu den Gottesdienstzeiten zugänglich.
In Nieder-Erlenbach wurde 1962 eine Feldscheune zur Kirche Zum Guten Hirten umgebaut. Die so entstandene Kirche war derart baufällig geworden, dass die Gemeinde sich in Absprache mit dem Diözesanbauamt in Mainz zu einem Kirchenneubau entschlossen hat. So wurde die "alte" Kirche im Brandenburger Weg 1997 abgerissen und ein Neubau auf einem Grundstück "Im Sauern" geplant. Nach dem Entwurf des Architekten Prof. Pfeifer aus Lörrach wurde ein Kirchenneubau mit sich anschließenden Gemeinderäumen in Angriff genommen. Diese neue Kirche mit Gemeindezentrum wurde nach 27-monatiger Bauzeit am 27.08.2000 durch Bischof Dr. Karl Lehmann aus Mainz geweiht.
So konnte die Gemeinde eine neue "Heimat" finden, die äußere Bedingung, um ihren Glauben feiern, leben und verkünden zu können.
Pfarrkirche St. Jakobus, Harheim