Die Evangelien der Adventssonntage und des Weihnachtsfests dargestellt in der Krippe der Kirche "Der Gute Hirte" in Nieder-Erlenbach

Auch dieses Jahr werden wieder die Evangelientexte der Adventssonntage und natürlich auch des Weihnachtsfestes mit den Krippenfiguren dargestellt.

1. Adventssonntag B

 

Das heutige Evangelium ist der dritte und letzte Teil der Endzeitrede Jesu im Markusevangelium. Es geht um das rechte Verständnis der Zeichen der Zeit in chaotischen Zuständen und die rechte, wachsame Haltung angesichts der Unsicherheit, wann der Herr kommt.  

1. Adventssonntag B

 

 

1. Adventssonntag B

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist wie mit einem Mann, der sein Haus verließ, um auf Reisen zu gehen: Er übertrug alle Verantwortung seinen Dienern, jedem eine bestimmte Aufgabe; dem Türhüter befahl er, wachsam zu sein.

Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt.

2. Adventssonntag B

 

Heute hören wir den Anfang des Markusevangeliums. Der Evangelist eröffnet die Frohbotschaft mit einer Überschrift, die wiederum mit dem Wort „Anfang" anfängt und Jesus  als Messias und Sohn Gottes vorstellt:

der Anfang durch den Propheten Jesaja, der den Wegbereiter ankündigt, den die Markusgemeinde in Johannes, dem Täufer sieht.

Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes:
Es begann, wie es bei dem Propheten Jesaja steht:
Ich sende meinen Boten vor dir her; /
er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste: /
Bereitet dem Herrn den Weg! /
Ebnet ihm die Straßen!

So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf
und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus;
sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen.

 

 

 

Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.

 

 

 

 

 

 

Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren.

Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

 

 

 

 

 

3. Adventssonntag B

 

Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht,
damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Dies ist das Zeugnis des Johannes:
Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija?
Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du?
Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben.
Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft:
Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser.
Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt;
ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.

 

Juden in Jerusalem

Juden in Jerusalem

Bild im Originalformat anzeigen Original

 

 

Priester und Leviten bei Johannes

Priester und Leviten bei Johannes

Bild im Originalformat anzeigen Original

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Adventssonntag B

 

In jener Zeit [Im sechsten Monat] wurde der Engel Gabriel
von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte.
Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria;
denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären:
dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen,
und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen,
und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.
Danach verließ sie der Engel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachten / Geburt des Herrn

In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl,
alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.
Dies geschah zum erstenmal; damals war
Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in
seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.
So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa
hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem
heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht
Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria,
seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort
waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft,
und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie
wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine
Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.
In jener Gegend lagerten Hirten auf dem Feld
und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat
der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des
Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr,
der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch
nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude,
die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist
euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist
der Messias, der Herr. Und das soll euch als
Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das,
in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist
euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist
der Messias, der Herr. Und das soll euch als
Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das,
in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.
Und plötzlich war bei dem Engel ein großes
himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden
ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.
Als die Engel sie verlassen hatten und in den
Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten
zueinander: Kommt, wir gehen nach Betlehem,
um das Ereignis zu sehen, das uns der Herr verkünden
ließ. So eilten sie hin und fanden Maria
und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über
dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte
der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was
geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber
nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten
Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten,
denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.

 
  Hide Thumbs Erstes Vorheriges Pause Nächstes Letztes
Slideshow Geschwindigkeit: 5 Sekunden