5er Fahrt
Jedes Jahr machen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 mit Ihren Religionslehrern eine Tagesfahrt. Die Katholiken besuchen dabei in Mainz das Gutenbergmuseum und den Dom; die evangelische Gruppe fährt nach Frankfurt ins Bibelhaus.
Der folgende Bericht wurde von einer Schülerin nach der Fahrt im Jahr 2007 geschrieben (und leicht gekürzt und verändert):
Die fünften Klassen (katholisch) fahren weg
Am 30.05.07 fuhren alle fünften Klassen auf einen Ausflug. Die katholischen Kinder besuchten das Gutenberg-Museum und den Dom in Mainz. Die evangelischen machten sich auf den Weg nach Frankfurt in das Bibelmuseum. Nach der dritten Stunde trafen sich die Fünfer unserer Schule vor dem Eingang. Dort standen schon die Busse bereit. Wir fuhren ungefähr eine Stunde lang.
Gutenberg-Museum
Nachdem wir in Mainz ausstiegen, machten wir uns auf den Weg zum Museum. In der Führung zeigte uns ein Mann, wie die Bücher und Bibeln zur Zeit von Johannes Gutenberg gedruckt wurden, und zusammen mit ein paar helfenden Schülern brachten wir eine wundervolle Seite zustande (es ist der Beginn des Johannesevangeliums). Unser netter Pfarrer bekam es für die ganze Schule.
Danach steuerten wir auf das museumseigene Kino zu. Dort wurde die Geschichte von Gutenberg nachgespielt. Schließlich hatten wir alle Zeit eine halbe Stunde lang vier Stockwerke über Bücher und Schrift anzuschauen. Sehr viele von uns haben auch eine der originalen Bibeln gesehen. Sie lag in einem Raum mit sehr dicken Wänden. Sehr viele von unseren Mitschülern gingen auch in den Gutenbergshop und kauften ein paar Andenken. In einem Stockwerk des Museums lernten wir, dass in (fast) jedem Land Papier anders hergestellt wurde.
Nach dem Museumsbesuch hatten wir nun Zeit, in der Fußgängerzone ein wenig zu Essen zu kaufen, oder einfach ein wenig herumzustreunen.
Der Mainzer Dom
Nach der Mittagspause trafen sich wieder alle vor dem Dom. In der Kirche besichtigten wir die schönen Wände und Verzierungen und viele fotografierten auch die wunderschönen Bilder und Statuen. Herr Pfarrer erzählte uns von der Kirche, und von dem Altar, der nicht im Osten stehen konnte. Zusammen gingen wir auch unter den zwei Altären hindurch. An den Säulen, die in der Kirche standen, hingen Bilder von Herzogen, Priestern und anderen Leuten, die für die Kirche gespendet hatten. Ein paar meiner netten Mitschüler spendeten für Arme und Kranke oder zündeten Kerzen an. Dieser Ort kam einem sehr schön und ruhig, für sich allein sehr toll vor.
Spielplatz
Als wir uns vor der Kirche wieder gesammelt hatten, gingen wir Richtung Spielplatz. Auf dem Weg dorthin, kaufte sich so gut wie jeder noch ein leckeres Eis. Eigentlich brauche ich es gar nicht zu erwähnen, weil es doch klar ist, aber auf der schönen grünen Wiese spielten die Jungen Fußball. Sehr viele (natürlich auch Jungen) kletterten währenddessen auf dem riesengroßen Klettergerüst herum. Ein paar neugierige Kinder untersuchten alles gründlich und fanden einen Wasserspielplatz.
Heimreise
Schon bald mussten wir wieder zurück zum Bus, um die Heimreise anzutreten.
Erschöpft, aber auch glücklich lagen einige auf ihren Plätzen, oder ein Kopf auf der Schulter des Anderen. Aber natürlich (ist doch klar!) hatten wir auch durchhaltende Leute, die lachten und schrieen. Als wir zurück an der Schule ankamen, liefen Einige zum Zug, Andere wurden abgeholt, und ein paar fielen ihren Vätern um den Hals.
Alle Fünftklässer der Liobaschule bedanken sich bei all den Lehrern und bei dem Pfarrer, dass sie die Kinder begleitet haben und so viel organisiert haben!!!
Laura Prendota =D

an der Druckerpresse

die gedruckte Seite

im Gutenbergmuseum

Mittagspause

vor dem Dom

am Eiscafe

im Volkspark

auf dem Spielplatz