St. Jakobus & Br. Konrad, Frankfurt-Harheim
Die Pfarrkirche St. Jakobus wurde in den Jahren 1932/33 nach Plänen des Architekten Pinand aus Darmstadt errichtet. Pfarrer Philipp Schnell war der Erbauer der Kirche, die am 25. Juni 1933 von Bischof Ludwig-Maria Hugo aus Mainz konsekriert wurde. Wie bereits die alte Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die 1938 abgerissen wurde, steht sie unter dem Patronat des hl. Apostels Jakobus.
Das Pfarrheim - neben der Kirche - wurde 1977/78 errichtet.
1986 - im Jahre der 1200-Jahr-Feier von Harheim - wurden neue Kirchenfenster des Künstlers Alois Plum aus Mainz eingesetzt. In den Fenstern ist die biblische Heilsgeschichte von der Schöpfung bis zur Vollendung dargestellt.
Im Laufe des Jahres 1995 wurde die Pfarrkirche grundlegend umgestaltet und renoviert. Dabei wurde der Altarbereich in das Kirchenschiff zur Gemeinde hin erweitert. Der neue Altar wurde von dem Bildhauer Karl Matthäus Winter aus Limburg gestaltet. Hierbei wurde der Stein des Vorgängeraltares umgearbeitet und wiederverwendet. Im April 1997 wurde der Marienaltar im Seitenschiff aufgestellt und im November 1997 wurde die Ausstattung der Kirche durch die Tabernakelwand im Hochchor vollendet.
Aus dem ehemals "rein katholischen" Harheim ist eine Pfarrgemeinde geworden, deren Mitglieder nur noch knapp 50 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Insgesamt gehören zur Pfarrei St. Jakobus in Harheim etwa 3.000 Katholiken, wovon ca. 1/3 in der Filiale Nieder-Erlenbach leben.

Kath. Kirche
St. Jakobus und
Bruder Konrad,
Frankfurt-Harheim
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