10.000 Euro für Maria Sternbach


Die Wallfahrtskirche „Maria Sternbach“


Mitten im Wickstädter Wald liegt die Wallfahrtskapelle „Maria Sternbach“, ein Idyll sondergleichen. Für Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer aus der näheren Umgebung, vor allem aus Nieder Florstadt, Bönstadt und Assenheim ist diese altehrwürdige Kapelle immer wieder Zielpunkt für kleine Ausflüge. Nicht nur Katholiken, auch evangelische Christen sprechen gelegentlich liebevoll von „unsrem Sternbach“. Geschichtsinteressierte und Freunde alter Baukunst nehmen gern auch weitere Anfahrtswege nach „Maria Sternbach“ in Kauf, um an Ort und Stelle dem Leben und Wirken unserer Vorfahren nachzuspüren.

Hier ein kurzer Abriss der Geschichte dieser Kapelle:
Die Pfarrei Sternbach verdankt ihre Gründung einem Grafen Chancor. Dieser erscheint in der fränkischen Geschichte zunächst als Graf im Oberrheingau. Er hat Beziehungen zur Abtei Honau bei Straßburg.
Als Gaugraf in der Wetterau gründete Chancor sieben Kirchen, darunter auch die Kirche in Sternbach. Sternbach gelangte bald nach seiner Gründung in den Besitz des Abtes Beatus von Honau. Dieser überträgt die Kirche von Sternbach durch eine Urkunde aus dem Jahr 778 in das Eigentum seines Klosters.

Diese erste Kirche, dem hl. Gangolf geweiht, war wahrscheinlich aus Holz gebaut. Von ihr ist heute nichts mehr erhalten. Die zweite Kirche, vermutlich auf dem Fundament der ersten errichtet, dürfte im 9. Jahrhundert gebaut worden sein.

Im 12. Jahrhundert wurde die dritte Kirche in Sternbach gebaut. Im 13. Jahrhundert erhielt die Kirche einen Chor, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts abbrannte, jedoch sofort wieder aufgebaut wurde. Am 14. Juli 1456 erfolgte die Weihe des Hochaltars, der heute noch unter dem späteren Aufbau aus der Barockzeit vorhanden ist.
Ursprünglich gab es um die Sternbacher Kirche eine Siedlung, deren Spuren sich jedoch verloren haben. Um 1550 war Sternbach bereits aus unbekannten Gründen ausgestorben.
Vermutlich fand der Wickstädter Pfarrgottesdienst bis zum Bau der Kirche im Hofgut Wickstadt weiterhin in Sternbach statt.
Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die Sternbacher Kirche einen Dachreiter, an der Ostseite des Chores eine Sakristei, an der Nordseite den Außenaltar mit Überdachung und an der Westseite über der Eingangshalle ein Obergeschoss.

Ein Blick in den jetzigen Zustand der Kirche


Kuppel Sternbach

Kuppel Sternbach

Verkündigungsbild Sternbach

Verkündigungsbild Sternbach

Wand Sternbach

Wand Sternbach

 

Die religiöse Bedeutung von „Maria Sternbach“


Unsere Waldkapelle „Maria Sternbach“ ist nicht nur ein geschichtsträchtiges Denkmal früherer Baukunst und kulturgeschichtlich von Bedeutung, sondern sie wird durch die zahlreichen Wallfahrten mit Leben gefüllt. Vor allem für die Katholiken der Pfarrei Wickstadt und der Wetterau ist diese Kapelle ein Ort vertrauungsvoller Hinwendung an die Gottesmutter, die für uns die wichtigste Fürsprecherin am Throne Gottes ist.

Nachweislich pilgerten schon die Gläubigen im frühen 18. Jahrhundert von Wickstadt nach „Maria Sternbach“, um ihre Sorgen und Nöte über die Gottesmutter ihrem göttlichen Sohn vorzutragen. So ist die Sternbacher Kirche mindestens seit 1720 Wallfahrtskirche. Selbst Fliegerangriffe während des 2. Weltkrieges hinderten die Gläubigen nicht, in kleinen geordneten Gruppen nach Sternbach zu pilgern.

Während der letzten Jahrzehnte wurde die Wallfahrt in „Maria Sternbach“ neu belebt, so dass an den Wallfahrtstagen (Sonntag vor Christi Himmelfahrt, Sonntag nach Maria Heimsuchung und Sonntag nach Maria Himmelfahrt) nicht selten um die 500 Wallfahrer gezählt werden.

Mit dem Wallfahrtsort „Maria Sternbach“ sind zwar keine spektakulären Gebetserhörungen verbunden, dennoch ist er uns ein Ort der Gnade, von dem nur der Gläubige selbst weiß, welche Bedeutung er für sein Glaubensleben hat. Viele in Stille vor dem Portal immer wieder niedergelegte Blumensträuße und entzündete Lichtchen – auch an ganz normalen Tagen – zeugen von der Verehrung dieser Gnadenstätte

Im Jahre 1978 wurde die Kirche grundlegend saniert. Nach 30 Jahren – 2008 – ist wieder eine Sanierung fällig: die stark verrußten Innenwände müssen gereinigt und neu angelegt werden. Das Verkündigungsbild über dem Außenaltar wird restauriert und der Platz vor dem Außenaltar gepflastert. Dafür erbitten wir eine Spende.

Kosten

Innenrenovierung der Kirche (ca. 400 qm)

Restaurierung des
Verkündigungsbildes über dem Außenaltar

Pflasterung vor dem
Außenaltar (ca. 50 qm)

Insgesamt


28.000 €



3.500 €



6.000 €

37.500 €

 



Finanzierungsplan


Zuschüsse vom
Bistum Mainz und
den Kommunen
Niddatal und Florstadt




17.500 €

 






Von der Pfarrei aufzubringen 20.000 €
davon Spendenanteil geplant 10.000 €

Wir bitten Sie um eine großzügige Spende, um unseren geplanten Spendenanteil decken zu können.

 

Helfen Sie uns bei der Renovierung "Ihrer" Wallfahrtskirche Maria Sternbach:

Kaufen Sie symbolisch mehrere Pflastersteine zu je 2,00 €
Kaufen Sie Anteile vom Innenanstrich zu 50 € pro halbem Quadratmeter oder 100 € pro Quadratmeter
Beteiligen Sie sich an der Restaurierung des Verkündigungsbildes mit 150,00 € pro Quadratmeter

Bitte den Verwendungszweck bei Überweisung nennen.

Jeder Spender erhält ein Zertifikat und ab 20 € eine Spendenquittung.

Spendenkonto:
Pfarrei Wickstadt
Konto: 27 03 55 40
Sparkasse Oberhessen (BLZ 518 500 79)

Die Einweihung der in neuem Glanz erstrahlenden Kirche ist im Rahmen der Wallfahrt am 06.07.2008 geplant.

 

 

 

Maria Sternbach, Außenaltar