Verkauf des Bernhardshonigs


Fast 600 Jahre – von 1231 bis 1803 – gehörte das Hofgut Wickstadt dem Zisterzienserkloster Arnsburg bei Lich. Damit prägte dieser Orden lange Zeit das Leben der heutigen Pfarrei Wickstadt. Es nimmt also nicht Wunder, dass der berühmteste Zisterziensermönch, der hl. Bernhard von Clairvaux (+ 1153), auf dem Wickstädter Altar dargestellt ist. Auch die St.-Bernhard-Kirche in Assenheim erinnert mit ihrem Namen an den Heiligen und die Geschichte der Zisterzienser in unserer Pfarrei.

Bernhardshonig

Bernhardshonig

 Der hl. Bernhard wird meist mit einem Bienenkorb abgebildet, weil seine Predigten "süß wie Honig" gewesen sein sollen (vgl. Ezechiel 3,3: "Ich aß die Schriftrolle [mit dem Wort Gottes], und sie wurde in meinem Mund süß wie Honig."). Zwar fehlt dieser ikonographische Hinweis bei der Abbildung auf dem Wickstädter Altar, i.d.R. ist der Hl. Bernhard aber unter den Heiligenfiguren am Bienenkorb gut zu erkennen.

Die Verbindung zu den Zisterziensern und ihrem prominentesten Vertreter ließ 2010 die Idee eines Honigverkaufs zugunsten der Pfarrer-Sahm-Stiftung wachsen. In Zusammenarbeit mit der Imkerei Reiter, Niddatal-Assenheim (Hauptstraße 9), und dem Bastelkreis der Frauen unserer Gemeinde wurden 100 Gläser Blütenhonig produziert, mit Etiketten beklebt und anlässlich des Pfarrfestes und der Sternbach-Wallfahrten verkauft. Nach Abzug der Herstellungskosten wird der Erlös der Stiftung zufließen.

Das Foto entstand bei der Vorstellung des Bernhardshonigs am Pfarrfest zu Fronleichnam 2011. Die Holzfigur des Hl. Bernhard steht sonst im Altarraum der Assenheimer Kirche.