Innenansicht der Kirche St. Josef in Düdelsheim
Die Neugestaltung des Kirchenraumes im Jahre 1988 wurde durch Herrn Pfarrer Scholz angeregt, der bei seinem Amtsantritt die Kirche St. Josef als "Stall von Bethlehem" bezeichnete. Die Decke wurde neu konstruiert, die Heizung erneuert, der Fußboden mit Parkett verlegt. Während der Umbauzeiten war die katholische Gemeinde zur sonntäglichen Messfeier Gast in der evangelischen Kirche Düdelsheim. Besonderen Anteil an der Raumgestaltung hat der Bildhauer Bernhard Vogler, der auch das Kreuz, den Tabernakel und die Weihnachtskrippe der Kirchengemeinde kostenlos überließ.
Das Kreuz, das den Altarraum ziert, war nicht für Düdelsheim vorgesehen. Die evangelische Kirchengemeinde in Glauberg hatte dieses Kreuz in Auftrag gegeben, es dann aber nicht abgenommen, weil keine heimischen Materialen verwendet wurden. Es besteht aus Ebenholz und Silber und ist mit Topasen geschmückt.
Der Tabernakel, ursprünglich ein vorgefertigter, mit Goldbronze gestrichener Stahltresor, ist mit Silberblechen verziert, um eine Angleichung ans Kreuz zu bekommen.
Bei der Madonna auf der Stele handelt es sich um den Abguss einer spätgotischen Figur aus Terrakotta - einer Mondsichel-Madonna. Im letzten Buch des Neuen Testaments, der Offenbarung, schreibt Johannes in 12,1: "Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von Sternen auf ihrem Haupt."
(Verfasser: Fr. Nickolmann / Patrick / Felix)
Links im Bild Blick auf die Marienstatue, rechts dahinter befindet sich der Tabernakel.
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Rechts vom Eingang ist der Grundstein eingelassen und darunter steht ein Keramikkrug als Taufbecken.
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