DPSG

Deutsche Pfadfinder Sankt Georg

 

Pfadfinderlilie

Seit 1989 gibt es für Mädchen und Jungen in unserer Gemeinde die St. Georgspfadfinder. Die Gruppen treffen sich wöchentlich zu Gruppenstunden und anderen Unternehmungen.
Höhepunkte des Gruppenlebens sind Freizeiten, Fahrten und Zeltlager.
Junge Erwachsene ab 18 Jahren können sich als Leiter und Leiterinnen engagieren.

 

Stammesvorstand

Michael Surmann 0160-97 573 322  Michaelsurmann.net  (Fortbildung, Bezirk)
Dennis Sandkühler dennis.sandkuehlergooglemail.com (Gruppen, Leiterrunde)
Uschi König 06048-981 137  ursula.koenigit-koenig.de  (Presse, Zuschüsse)
Hans-Peter Keßelheim 06047-7789 (e.V. Gründung)
Kurat Rupert Rützel 06047-4465 (Kurat)

 

Gruppenstunden

Die aktuellen Gruppenstunden finden Sie hier.

 

             

 

Wölflinge

Wlflinge

Stufenpädagogik

Wölflinge sind Kinder im Alter von 9-11 Jahren. In diesem Alter sind sie Forscher, Entdecker, Kundschafter und Kritiker. Sie wollen ihre Welt auch außerhalb des Elternhauses spielerisch entdecken.

Für die Wölflinge geht es dabei um viele Dinge, die sich in der DPSG mit den drei Entdeckungsbereichen umschreiben lassen:

  • Wölflinge schauen hinter die Dinge
  • Sie entdecken selber Unbekanntes und lernen dies kennen.
  • Wölflinge finden zu anderen
  • Wenn sie sich gleichberechtigt akzeptieren, können sie viel miteinander erleben, was alleine nur schwer machbar ist.
  • Wölflinge finden zu sich selbst
  • Sie lernen ihre Stärken und Schwächen kennen. Sie bilden sich eine eigene Meinung und äußern diese.

Die wichtigste Aktionsform in der Wölflingsstufe ist das Spiel. Die Wölflinge gebrauchen ihre Phantasie, finden Freunde, leben ihren Bewegungsdrang aus, und können sich im geschützten Rahmen ausprobieren.Spielerisch nehmen sie Kontakt auf untereinander wie auch zum Leitungsteam.Die Kinder lernen im Spiel, sich selbst darzustellen sowie ein eigenesSelbstwertgefühl aufzubauen. Gleichzeitig entdecken sie auch die Fähigkeit,Rücksicht gegenüber einzelne oder der Gruppe zu nehmen.

Kinder bestimmen mit. Die Wölflinge werden beteiligt, beider Gestaltung der Gruppenstunden der Feste, der Lager, derStammesversammlung. Sie werden ermutigt, sich eine eigene Meinung zu bilden,und diese auch zu äußern. So werden erste Akzente gesetzt, Kinder zuselbstbewussten Menschen zu erziehen, die ihr Leben in die Hand nehmen.

 

WölflingsleiterInnen übernehmen hierbei die Anwaltschaft für die Kinder,indem sie sich öffentlich für die Rechte und den Schutz der Kindereinsetzen.

Das Leben ist ein Abenteuer. Die Wölflinge werdenanimiert Augen und Ohren offen zu halten, miteinander etwas zu erleben,phantasievoll, kreativ und fröhlich ihr Leben zu meistern. Das Leben alsAbenteuer zu begreifen heißt, ein spannendes, interessantes und intensivesLeben zu führen. So können scheinbar alltägliche Dinge schon zum Abenteuerwerden.

Jungpfadfinder

Jungpfadfinder

sind Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 13 Jahren. Gemeinsam treffensie sich (meist) einmal in der Woche zur Truppstunde. Ein Trupp besteht aus10 bis 20 Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfindern.

Im Jungpfadfindertrupp können die Kinder erfahren, was es heißt, in einerGruppe zu leben. Sie lernen,

  • sich auseinander zusetzen
  • miteinander umzugehen
  • voneinander zu lernen
  • einander zu akzeptieren
  • aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Dabei steht der Spaß am Zusammenleben im Vordergrund.

Schwerpunkt des gemeinsamen Erlebens ist bei Jungpfadfinderinnen undJungpfadfindern das Abenteuer. Stück für Stück erobern sie ihre Welt,schauen hinter die Dinge und erfahren ihre Grenzen.

Pfadfinderische Erziehung bedeutet Erziehung zu zunehmenderSelbstbestimmung. Das heißt für Jungpfadfinderinnen undJungpfadfinder: Sie bestimmen das Truppleben und die gemeinsamenUnternehmungen immer mehr mit und gewinnen dadurch eine eigene Sicht derDinge. Jungpfadfinder in der DPSG lernen, ihre Wünsche durch- und umzusetzenund dafür Verantwortung zu tragen. Sie nehmen so Einfluss auf ihrUmfeld und ihre Lebenswelt.

Bei all diesen Erfahrungen stehen ihnen die Leiterinnen und Leiter alsWegbegleiter zur Seite. Das Leitungsteam fördert den Mut, offen über Träumeund Ängste, Pläne und Hoffnungen zu sprechen und unterstützt die Kinder inihrer Entwicklung.

Pfadfinder

Pfadfinder sind "Unternehmer"

Pfadfinder

"Wage es, deinen Lebensstil zu finden, bekämpfe nicht DeineTräume,"
heißt die Aufforderung an die Jugendlichen im Pfadfinderalter. In ihrem Trupperfahren sie Rückhalt und werden zugleich herausgefordert, ihre Träume undIdeen umzusetzen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Situation - oballein oder in der Gruppe - ermutigt zum Handeln und stärkt die Freude an derEntscheidung. Pfadfinderalter (14 bis 16 Jahre)

 

Im Mittelpunkt der Pfadfinderstufe steht das Unternehmen. DasUnternehmen ist für Pfadfinder

  • ein außergewöhnliches Abenteuer
  • dessen Zielpunkt neuartig ist
  • das deutliche Forderungen an alle individuellen Fähigkeiten stellt.

Beim Unternehmen werden eingetretene Pfade verlassen und neue gefunden,indem die Jugendlichen ihre Fähigkeiten einsetzen, um ihre Träume zuverwirklichen. Einfallsreichtum und Kreativität werden dabei keine Grenzengesetzt: Egal, ob die Pfadfinderinnen und Pfadfinder mit einem Straßentheaterüber Umweltverschmutzung informieren oder eine Trekkingtour durch Islandplanen - auf den Einzelnen in der Gruppe kommt es an: Jeder bringt seineindividuellen Kenntnisse und Fähigkeiten ein.

Die Erziehung zur Verantwortung spielt in der Pfadfinderstufe einewichtige Rolle: Der Pfadfindertrupp bestimmt sein Programm selbst.Pfadfinderinnen und Pfadfinder übernehmen Verantwortung für sich und andereund lernen, zu ihren Entscheidungen zu stehen.

Leiterinnen und Leiter begleiten die Jugendlichen auf dem Weg zumErwachsenwerden. Ermutigen, nicht bremsen, fördern, nicht hemmen,ernstnehmen, nicht missachten sind die vordringlichen Aufgaben derLeitungsteams in dieser Altersstufe. Leiterinnen und Leiter werden in derPfadfinderstufe immer mehr zu Freunden und Partnern. "Leiten mittenim Trupp" heißt das Leitungsverständnis in der Pfadfinderstufe.

Rover

Roverinnen und Rover in der DPSG

Rover

An der Schwelle zum Erwachsensein stehen die Roverinnen und Rover,die Mitglieder der ältesten Stufe der DPSG. Berufeinstieg oderAbitur und Studium, eigene Wohnung oder weiter im Elternhaus leben,Wehrdienst oder Zivildienst, Partnerschaft oder Single sein? Wie sieht meineZukunft aus, wie steht es um meinen Glauben? Das sind einige zentrale Fragender 16 bis 21 Jahre alten Jugendlichen.

  • Rovergruppen bieten Rückhalt und die Chance, in der Auseinandersetzung mit anderen selbständig Antworten auf diese Fragen zu finden. Erwachsene begleiten die jungen Leute mit Rat und Tat. Sie sehen ihre Aufgabe vor allem darin, die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen zu fördern und ihre Entscheidungsfreude zu stärken. Denn Roversein heißt mehr als nur die eigenen Probleme zu diskutieren.
  • Rover sind "unterwegs". Und "unterwegs sein" bedeutet auch: Raus aus dem Haus, ab auf die Straße und da hin, wo auch immer es was zu erleben - sehen - hören - tun gibt.
  • Rovergruppen bieten Raum für Experimente: Ob im Engagement für eine gute Sache (z.B. für einen unserer Partner- verbände in Bolivien, für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt oder im Bereich der Behindertenarbeit) oder auf Reisen: Immer haben Roverinnen und Rover die Chance, sich selber in neuen Situationen auszuprobieren. Es gibt viel Raum für Spaß miteinander, Zeit zum Ideen- und Träumespinnen. So kann es den Roverinnen und Rovern gelingen, sich über ihre eigenen Vorstellungen von Gesellschaft und Leben klar zu werden und etwas daraus zu machen. Roverinnen und Rover lernen sich und Menschen aus anderen Kulturen kennen und organisieren ihre Abenteuer selbst.
  • Rover tun auch etwas für sich: Warum nicht beispielsweise eine dreiwöchige Reise nach Kanada unternehmen, mit 1000 Mark in der Tasche, viel Organisations- und Improvisationstalent und einer Portion Mut im Gepäck? Die Roverinnen und Rover vom Stamm St. Elisabeth in Augsburg haben das kurzerhand gemacht. Und dabei die Niagara-Fälle bei Nacht, Rafting auf dem Ontario-River, Bungee-Jumping und einen einwöchigen Aufenthalt im Algonquin-Nationalpark erlebt! Worauf es ankommt ist: Alles ist denkbar und machbar! Dabei befinden sie sich auf den Spuren Baden-Powells, dem Gründer der Pfadfinderbewegung: "Ich habe mich immer daran gehalten, dass, wenn der richtige Geist vorhanden ist, es möglich ist, das 'un' aus dem Wort 'unmöglich' herauszuwerfen."

Wer das einmal selbst erlebt hat, der ist auch nach der Roverstufe in derLage, Jüngere zu begleiten und für sie Verantwortung zu übernehmen.