Erstkommunionkatechese
Jedes Jahr begeben sich in unseren Gemeinde ca. 60 Mädchen und Jungen auf den Weg zu Erstkommunion. Sie empfangen nicht einfach. Zumeist schon getauft, machen sie sich mit ihren Familien auf den Weg zu etwas Neuem, der Gemeinschaft mit Christus, dem Brot des Lebens. Wenn Sie diese letzten Worte lesen, werden Sie sich vielleicht fragen, wie ein Kind das verstehen kann. Die Antwort darauf lautet „Familienkatechese“. Das Entscheidende an einer für das Kind fruchtbaren Vorbereitung auf die Erstkommunion ist die zentrale Bedeutung des Elternhauses. Was eine Mutter oder ein Vater vermittelt, kann niemand ersetzen. Auf zwei Ebenen soll diese Wichtigkeit zum Ausdruck kommen: Die katechetische Vorbereitung in Kleingruppen wird, wie Andernorts auch, von Vätern und Müttern organisiert, geleitet und geleistet. Und – unterstützt durch das Elternbuch, soll das Gespräch auf dem Weg zur Erstkommunion in der Familie und mit Freunden gefördert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich im Kreis der Eltern einer Kleingruppe mit den hauptamtlichen Seelsorgern der Gemeinde zu treffen. Spielerisch und zugleich am Leben orientiert sollen die Kindern von Gott unter den Menschen erfahren. Im sonntäglichen Gottesdienst werden die Kinder im eigenen Wortgottesdienst angesprochen, bevor sie mit der ganzen Gemeinde an der Feier der Eucharistie teilnehmen und den persönlichen Segen durch Seelsorger oder Kommunionhelfer empfangen.
Die Katecheten und Katechetinnen treffen sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und zu Themenabenden. Die Zeit mit den Kindern und mit dem Katechetenteam ist für viele eine gute Erfahrung, sich wieder einmal selbst mit dem Glauben auseinander zu setzen.
Erstkommunion 2012
Das Fest der Erstkommunion feiern die Kinder
am 22. April 2012 in St. Margareta und
am 29. April 2012 in St. Marien.
Unsere Kommunionkinder unterwegs
Die 42 Kommunionkinder von St. Marien und St. Margareta waren zu einem Wochenende in Hobbach unterwegs. Mit ihren Katechetinnen Marion Baumann, Tanja Bergmann, Christine Brodbeck, Monika Hattermann, Christine Höfling, Martina Scheidweiler, Kirsten Sticksel und Gemeindereferentin Gabi Laist-Kerber erlebten sie ein interessantes und abwechslungsreiches Wochenende.
Thema war alles rund um die Person Jesu. Mit 5 Heilungsgeschichten sollten die Kinder erfahren, dass Jesus die zentrale Figur für Christen ist. Nach einer kurzen Sammelrunde, was die Kinder schon alles über Jesus wissen, wurden sie in Gruppen geteilt, um je eine Geschichte als Theaterstück einzuüben. Nach und nach spielten die Kinder ihre Geschichte vor und kamen über die jeweiligen Heilungen ins Gespräch. Bartimäus - ein Blinder kann wieder sehen. Am nächsten Morgen ging es weiter mit der Gekrümmten - eine Frau kann sich wieder aufrichten. Alle stellten sich hin, als ob sie verkrümmt wären, und die Kinder merkten wie wenig solch ein Mensch von der Welt mitbekommt. Der Mann mit der verdorrten Hand - er kann wieder greifen und seine Hand gebrauchen. Mit der Rose von Jericho wurde deutlich, dass aus etwas scheinbar Totem und Eingedorrtem neues Leben steckt. Der Taubstumme - kann wieder reden und hören. Kommunikation ist nicht, oder kaum möglich. Die Begegnung mit Jesus war daher sehr befreiend. Zachäus - ein Egoist kommt zur Besinnung und verändert sein Leben.
Alle diese Geschichten sollten zeigen, wie befreiend und wohltuend die Begegnung mit Jesus waren - damals. Für uns heute ist es unsere Gemeinschaft, die mit Jesus verbunden ist. Das wurde deutlich in vielen begeisternden Liedern, Natur- und Erlebnisspielen. Abschluss des Wochenendes war der 11.00 Uhr Gottesdienst in St. Marien. Dort gestalteten die Kinder den Gottesdienst mit.

Rosenkranz knüpfen
Stolz präsentieren die Erstkommunionkinder der Pfarreien St. Margareta und St. Marien ihren eigenen Rosenkranz, den sie unter Anleitung von Emmi und Rosemarie Kimmel geknüpft haben. Dabei haben sie vieles rund um den Rosenkranz erfahren, auch wie man ihn betet. Die Farben rot, blau, grün, weiß und gelb symbolisieren alle Menschen, die auf der Welt leben und stellen gleichzeitig alle Erdteile dar.
