25-jähriges KAB Jubiläum
Seligenstadt (sig) ‐ Ihr 25-jähriges Bestehen feierte die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Seligenstadt am 30. Mai mit einem Fest an ihrem Franziskushaus auf der Pfarrwiese der Gemeinde St. Marien.
In seiner Begrüßung der Gäste berichtete der KAB-Vorsitzende Norbert Jung von Begegnungen und Projekten, die in den vergangenen 25 Jahren von besonderer Bedeutung waren. Auch eine Abordnung aus der evangelischen Partnergemeinde St. Laurentius/Krostitz mit Pfarrer Uth an der Spitze nahm am Festgottesdienst teil. Pfarrer Uth überreichte mit einem herzlichen Grußwort dem KAB-Vorsitzenden Norbert Jung eine Gussplatte mit einem Franziskus-Motiv als Geschenk der Krostitzer Gemeinde für das Franziskushaus.
Seligenstadts Pfarrer Holger Allmenröder verdeutlichte in seiner Festgottesdienstpredigt die herausragende Bedeutung der KAB und ihrer Jungen Leute in der Gemeinde. Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams überbrachte Grüße der Stadt mit der Bitte, gerade in der heutigen Zeit für soziale Gerechtigkeit und für Hilfe betroffener, arbeitsloser, durch die Krise in Schwierigkeiten geratene Menschen, auch in Seligenstadt, einzutreten. Helmut Flohr, der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, übergab der KAB das Geschenk der Gemeinde: Eine Teigknetmaschine als Ergänzung zu den Aktivitäten am Backhaus. Pfarrer Martin Franke von der evangelischen Kirchengemeine überbrachte ebenfalls Grußworte und freute sich über die praktizierte, ökumenische Zusammenarbeit mit KAB und St. Marien. Diözesanpräses Pfarrer Dr. Röper und der KAB-Diözesanvorsitzende Wolfgang Siebner hoben die Notwendigkeit sozialen Handelns hervor. Im Merowinger-Lager der Jungen KAB wurde Kesselsuppe überm Feuer angeboten. Pizzen und Schmandflecken wurden im Backhaus gebacken. Alte Handwerkstechniken wie Feuer-Schmieden, Tauschieren - eine uralte Technik der Verzierung von Gürtelschnallen, Fibeln, Zaumzeug und Schmuck- sowie Brettchenweben wurden präsentiert und praktisch vorgeführt.
Auch Jongleure führten ihre Geschicklichkeit vor. Nach Originalen selbst hergestellte Gewandungen und Ausrüstungen konnten die Besucher besichtigen und bewundern. Es war ein gut besuchtes Fest, an dem selbst der Regen innehielt und die Sonne ein paar Mal blinzelte.
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