Familienfreizeit der Pfarrei St. Marien im Kloster Benediktbeuern

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47 Leute aus der Gemeinde St. Marien im Alter von 4 bis 54 Jahren waren zu einer Freizeit im Kloster Benediktbeuern unterwegs. Geleitet und organisiert wurde die Freizeit von Gemeindereferentin Gabi Laist-Kerber. Thema dieser Freizeit war Aufbruch: persönlich in der Familie, in der Kirche und konkret in St. Marien. Nach gepackten Koffern und Ankommen im Kloster stellten sich die Familien mit einen Symbol den anderen vor. Das war verbunden mit dem Wunsch: was soll aufbrechen und worauf freuen wir uns. Die Kinder gestalteten gleich noch am ersten Abend eine gemeinsame Altarkerze, die beim Gebet im wunderbaren Meditationsraum des Klosters angezündet wurde. Dort gab es eine Fenster das von Sieger Köder gestaltet wurde zum Thema Schöpfung und das zog alle Teilnehmer in den Bann. Die Jugendlichen dagegen bekamen für die gesamte Zeit den Auftrag einen Mord im Kloster zu drehen. Die Umgebung mit Kloster, Friedhof und drumherum eignete sich dazu hervorragend. Die Erwachsenen trafen sich zur selben Zeit zu einer Zukunftswerkstatt konkret für ihre Gemeinde St. Marien. So gingen alle an die Arbeit. Am nächsten Tag ging es in altersgemäßen Gruppen darum mit Führung das Kloster zu erkunden. Die Kinder vertieften das Ganze, indem sie mit Eleonore Kirchen und Gabi Laist-Kerber Bücher verziehrten, wie die Mönche im Mittelalter. Tolle Produkte kamen da heraus. Der darauffolgende Tag stand ganz unter dem Motto Aufbruch. Gut gerüstet ging es los mit dem Aufstieg zur Benediktenwand. Für viele war dies eine echte Herausforderung, bei der die Gruppe nicht nur voll ins Schwitzen kam, sondern auch bewußt wurde was Gemeinschaft heißt. Die Natur zeigte sich an diesem Tag von der besten Seite, nicht nur, dass es nicht regnete, als wir oben angekomen waren sahen wir schneebedeckte Felsen. Ein gigantischer Anblick, der nochmal verstärkt wurde, als alle zwar erschöpft und müde, aber glücklich an der Hütte angekommen waren. Zur Belohnung gab es am Abend für die Kinder Kinostunde und für die Erwachsenen Einkehr in der Klosterstube. Der Tag danach stand zur freien Verfügung. Mit einem Familienquiz und für die Erwachsenen mit einer Bierprobe endetet der Tag. Der letzte Tag war dem Thema Schöpfung gewidmet. In 3 Gruppen konnte man das erleben. Erwachsene bekamen eine Führung über die Energieressourcen des Klosters, das relativ autarkt aus seinen eigenen Energien lebt. Die kleinen Kinder gingen auf Tümpelsafari und die Jugendlichen wurden mit einer Geocachingtour mit vielen Koordinaten in die Umgebung geschickt, um einen Schatz zu finden. Am Nachmittag bauten die Kinder mit Christine, Thomas Letschert und Gabi, Wolfgang Stütz eigene Trommeln, die dann am letzten Abend voll zum Einsatz kamen. Für die Erwachsenen stand ein Gespräch mit einem der Salesianerpatres Don Boscos auf dem Programm, das noch lange nachhallte. Zum Abschluss führten die Kinder ein spannendes Spiel aus dem Leben des Heiligen Benedikts vor, das sie während der Woche mit Alicia Flohr und Jessica Letschert eingeübt hatten. Die Jugendlichen präsentierten unter Leitung von Jonas Kerber, Ruben Stütz und Manuel Wettig ihren Video vom Mord im Kloster. Viel zu Lachen gab es da und es war schön zu sehen wie ernsthaft jeder seiner Aufgabe gerecht wurde. Und die Erwachsenen machten konkret, was sie verstärkt in die Gemeinde St. Marien miteinbringen wollen. Ein Wortgottesdienst rundete das Erlebte ab.

 Gabi Laist-Kerber