Ausstattung
Der Altar
1967 wurde der Altarraum nach den Beschlüssen des 2. Vatikanischen Konzils umgestaltet, der ursprüngliche Hochaltar wurde zum Volksaltar. 2 Treppenstufen mussten weichen und die dunkle Stufe wurde nach vorne verlängert, damit der Altar weiter nach vorne gestellt werden konnte und somit näher bei den Gottesdienstbesuchern steht. Die neuen Postamente wurden am 15. September 1967 von Domkapitular Fahney feierlich geweiht. Die Altarplatte wurde nicht verändert.

Das Altarkreuz
1961 wurde das Kreuz an der Altarwand geweiht. Es ist aus Eichholz und wurde von Bildhauer Hugo Uhl aus Frankfurt entworfen.
Kreuzweg
Der Kreuzweg wurde am 22. Februar 1959 geweiht. Die 14 Stationen sind hergestellt nach Modellen des Bildhauers Franz Cleve. Sie wurden in den katholischen Volkskunstanstalten Bernhard Wehling in Kevelar als Wefa-Plastik-Keramik in einem Holzton gegossen. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die Sammlung einiger Frauen aus unserer Gemeinde.
Marienstatue
1958, im 100.-Jubiläumsjahr nach den Marienerscheinungen in Lourdes bekam auch unsere Kirche eine Lourdes-Madonna. Diese war ebenfalls von dem Bildhauer Hugo Uhl angefertigt und wurde von Msgr. Hauser-Hainstadt gespendet. Während einer Maiandacht am 04. Mai 1958 wurde die Staue von Dechant Höfner feierlich geweiht.
Tabernakel
Anfangs stand der Tabernakel auf dem Hochaltar. Im Zuge der Altarraumumgestaltung im Jahre 1967 fand er seinen Platz auf dem rechten Seitenaltar neben der Statue des hl. Jakobus. Am 1. Dezember 1975 wurde der neue Tabernakel an der Wand hinter dem Altar. aufgestellt. Er wurde nach einem Entwurf von Egon Kehrbeck aus Mainz gebaut. Die Tabernakelstele aus Wallenfels lieferte die Marmorwerke aus Villmar.

Jakobusstatue
Die Statue unseres Schutzheiligen wurde 1958 aufgestellt. Sie stammt ebenso wie das Kreuz und die Madonna von dem Bildhauer Hugo Uhl aus Frankfurt.

Das Kreuz
Das ehemalige Graslitzer Sakristei-Kreuz hat nach den Umbaumaßnahmen im Jahre 1967 einen würdigen Platz über der Grabstädte von Dechant Höfner erhalten.
Die vier Evangelisten
Die Symbole der vier Evangelisten schmückten bis 1967 die Kanzel, die an Stelle des heutigen Priestersitzes stand und aus hellem Marmor war.
Grundstein
Am 03. Juni 1956 erfolgt in Anwesenheit des damaligen Kirchenstiftungsrates, der Architekten Herrn Leibl aus Darmstadt, des Herrn Bürgermeisters Schad und des evangelischen Pfarrers, Herrn Pfarrer Hörres, die Grundsteinlegung durch Dechant Höfner. Die im Grundstein eingefügte Urkunde trägt neben den Unterschriften von Dechant Höfner und dem Architekten, die Unterschriften der Stiftungsratsmitglieder, den Herren Karl Sandner, Otto Pohler, Fritz Jütte, Josef Dörfler und Anton Hartl.

Die Glocken
Am 14. Juli 1963 fand die feierliche Glockenweihe statt. In einer großen Prozession wurden die drei Glocken am Bahnhof abgeholt und mit Musik und Gebeten zur Kirche geleitet.
Das Grab
Am 31. März 1963 verstarb im Alter von 67 Jahren Dechant Höfner, der 1. Pfarrer der Pfarrei St. Jakobus d. Ä. Zum Gedenken an seinen aufopfernden Einsatz, wurden seine sterblichen Überreste in dieser Gruft beigesetzt.







