Fassade und Turm

Marienkirche A 2

 

Die Marienkirche erschließt sich Ihnen von der Bieberer Straße aus über den ,Paradieshof und seiner Einfriedigung'. Blickfang über dem Portal ist die Sandsteinplastik ,Unsere liebe Frau vom hI. Rosenkranz'. Maria, die Schwester im Glauben, ist Thema der Ausgestaltung dieses Gotteshauses.

Daher auch die Rosengirlande (zunächst aus Sandstein), die stilisierter Rosenkranz ist, der sich von der Marienfigur zu den beiden seitlichen Engeln durch den Kirchenraum über die Seitenaltäre zum Hochaltar zieht. Da unser Glaube in Christus gründet, der also den Anfang und das Ende der Heilsgeschichte kennzeichnet, bekrönt sein Kreuz über dem wieder geöffneten Mittelfenster das Mittelportal und den Turmhelm. Den vorgesetzten Giebelabschluss ziert das Wappen des damaligen Bischofs Kirstein von Mainz.

Die schmucke Monumentalfassade aus Sandstein schuf der Bildhauer H. Steinlein aus Eltville als Entree für die Marienkirche.

Das Hauptschiff hat eine Länge von 40 m und eine Breite von 18,4 m. Die Breite des Chorraumes beträgt 10 m. Das Querschiff hat eine Breite von 24 m und eine Tiefe von 9 m. Unsere Kirche hat ca. 400 Sitzplätze und 200 Stehplätze. Ihr Längsschiff wird von je vier Pfeilern mit drei Arkadenbögen von den fünf Meter breiten Seitenschiffen getrennt. Diese sind durch jeweils zwei Beichtstühle und plastische Einfügungen gegliedert.

Der Kirchturm ist 60 m hoch und besteht aus massivem Backsteinmauerwerk mit einer vorgesetzten Sandsteinfassade. Er wird bekrönt von einem neubarocken Turmhelm. Unterbrochen wird die Doppelzwiebel durch einen Rundgang in ca. 48 m Höhe. Geschmückt mit Kreuz und Wetterhahn, ist der Turm weithin sichtbar.

Die Turmuhr mit ihren drei vergoldeten schmiedeeisernen Zifferblättern (1,8 x 1,8 m) gehört der Stadt Offenbach. Die Stundenschlagmelodie bringt bekannte Kirchenlieder zu Gehör und verändert die Melodienfolge mit dem Kirchenjahr

Der Glockenturm beherbergt ein Geläute von acht Glocken (gis°, h°, cis', dis', e', fis', gis', h') . Das ursprüngliche Geläute von vier Glocken aus dem Jahr 1913 wurde 1998 um zwei Bassglocken ergänzt. 2005 kamen zwei weitere Glocken als Klangkrone hinzu.

Das Pfarrhaus und das Küsterhaus   (fehlen noch)

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