Altarraum

Chorraum mit Hochaltar, Zelebrationsaltar und Seitenaltären Neugestalteter Chorraum aus dem Jahr 2001

Chorraum mit Hochaltar, Neugestalteter Chorraum aus dem Jahr 2001

Bild im Originalformat anzeigen Original

 

Den Chor beherrscht der Hochaltar. Er verleiht dem Kirchenraum als Thronsitz Gottes mitten unter den Menschen den Charakter eines Audienzsaales. Hier reiht sich die Ortsgemeinde in die Heilsgeschichte des Volkes Gottes ein. Denn am Hochaltar versammelt sich die Kirche zur Feier der Eucharistie. Im Rückblick zeigen die Großplastiken zweier Kirchenväter exemplarisch christliches Leben. Links: Ambrosius, (* um 340 in Trier + 397) ab 374 Bischof von Mailand. Rechts: Leo der Große, Papst von 440 - 461. Der Marien- und Herz-Jesu-Altar (mit hl. Grab) zieren die jeweilige südliche Querschiffwand.

 

Tafelbild des Hochaltars 'Krönung Mariens' nach einem Motiv von Velasques

Tafelbild des Hochaltars "Krönung Mariens" nach einem Motiv von Velasques

Bild im Originalformat anzeigen Original

Dem Barock nachempfunden, ziert die Rückwand des Baldachinaltares ein Gemälde auf Leinwand. Es schließt den im Krieg zerstörten Buntglasfensterzyklus ab, der die "Krönung Mariä" als Königin des hl. Rosenkranzes im oberen Bildteil nach einer Vorlage von Velasquez (1599-1660) zeigt. Der untere Teil des Andachtsbildes stellt mit der ,Sozial-Geschichte' die Bedeutung und die Früchte dieses volkstümlichen Gebetes dar. Die ,glorreiche Kirche' auf dem rechten unteren Bildteil wird vertreten durch die Heiligen Dominikus (das Rosenkranzgebet in seiner noch heute gebräuchlichen Form geht auf diesen Ordensmann zurück), Papst Pius V. (der eifrige Förderer dieses Gebetes angesichts der öffentlichen Bedrohung des christlichen Abendlandes durch die Sarazenen) und die ,Sozialheilige' Elisabeth von Thüringen (die Leuchtkraft ihrer karriereschädlichen Unterstützung der Armen wird im Rosenwunder angedeutet). Die zeitgenössische, kämpfende Kirche vertreten unter anderen Bischof Kirstein (Konsekrator der Marienkirche) und Papst Leo XIII. (bekannt durch seine Sozialenzyklika). Der Blick in die Ferne zeigt die Silhouette der Marienkirche im Zentrum des Bildes, die vom himmlischen Licht beschienen vor Ort Glaubensgeschehen konkretisiert.

weiter>

<< zurück zur Übersicht