Von uns gelesen - für Sie empfohlen!

 

Geschmacksache - das kann man auch beim Lesen von Büchern oft sagen.

Was für den Einen ein tolles Buch ist, muss dem Anderen noch lange nicht gefallen.

Und das ist gut so - dafür haben wir ein breit gefächertes Angebot.

Wenn Ihnen also ein Buch nicht gefällt, kein Problem, bringen Sie es zurück und wählen Sie ein anderes aus.

Hat Ihnen ein Buch besonders gut gefallen, wäre es schön, wenn Sie es anderen weiter empfehlen würden, entweder in unserem Meinungsforum oder auf einem Zettel, den wir in der Bücherei aushängen.

 

Hier stellen wir Ihnen Bücher vor, die unseren Mitarbeiterinnen gefallen haben.

 

Gudrun Labs empfiehlt:

„Nach langem Schweigen" - Auf der Suche nach meiner jüdischen Kindheit

Eine sehr lebendig geschriebene Biographie einer jüdischen Familie.

Zwei Schwestern in USA entdecken im Alter zwischen 25 und 30, dass ihre Eltern ihnen nie von ihrer jüdischen Vergangenheit erzählt haben, sie vor ihnen verleugnet haben.

Warum nur? Dies wird spannend erzählt im Wechsel zwischen dem jetzigen Leben der Schwestern und der Vergangenheit der Eltern.

Trotz schlimmer Erlebnisse fanden sich zwei Liebende nach dem Krieg, hatten aber ihre Geschichte nie den Töchtern erzählt.

 

„Drachenläufer" von Khaled Husseini

Amir, Sohn eines wohlhabenden Paschtunen, wächst zusammen mit dem Sohn seines Dieners auf.

Die Jungen verbringen ihre Kindheit wie Brüder, und zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört es, Drachen steigen zu lassen. Doch eines Tages begeht Amir auf furchtbare Weise Verrat an Hassan, ihre Freundschaft zerbricht.

Sehr einfühlsam wird hier beschrieben, wie stark die Gewissensbisse von Amir auch noch als Erwachsener in seinem neuen Leben in USA nachwirken.

Jahrzehnte später sieht Amir dann die Gelegenheit, seinen schlimmen Fehler wiedergutzumachen. Ein Onkel ruft ihn nach Afghanistan zurück, dort passiert Schreckliches und er ist in großer Gefahr.

Es ist die bewegende Geschichte einer Freundschaft und gleichzeitig erfährt man viel über das Land und die Geschichte Afghanistans.

Wenn man Amir in das friedliche Kabul der 70er Jahre folgt, vergisst man die Bilder von russischen Panzern und Taliban-Kämpfern.