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Geschichte von St. Stephan

Die von dem Gründer des Domes, Erzbischof Willigis, erbaute Stiftskirche in beherrschender Lage über der Stadt wurde zwischen 1257 und 1338 durch einen gotischen Neubau ersetzt. Die Hallenkirche mit zwei Chören weist einen außergewöhnlichen Grundriß und interessante Maßverhältnisse auf. Der im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Bau besitzt dennoch einige kostbare Kunstwerke aus gotischer Zeit, darunter wesentliche Teile der Chorausstattung.

Beim Wiederaufbau wurde auf die Wölbung verzichtet, obgleich die Betonung der Vertikalen die Architektur prägt.

Die seit 1977 entstandenen Fenster von Marc Chagall entsprechen der mittelalterlichen Idee der farbigen Durchlichtung des Raumes, die in den figürlichen, intensiv blauen Chorfenstern ihren Höhepunkt findet.

Kreuzgang St. Stephan

Der 1499 vollendete, gerade frisch restaurierte Kreuzgang mit seinem Netzgewölbe wird als einer der schönsten und beschaulichsten Orte in Mainz gerühmt.

 

St. Stephan
Öffnungszeiten: täglich

Gottesdienstzeiten:
Sa 18 h, So 11h

Auskunft: Pfarramt:
Tel:  06131-231640
E-Mail:
pfarrbuero@st-stephan-mainz.de
www.st-stephan-mainz.de

Besonderes Angebot: Meditationen zu Chagall-Fenstern

Sonntags nach dem Gottesdienst (ca. 12h) wird eine ca. 20-30 min. Führung zu den Fenstern angeboten.