Pfarrer Ulrich Jung


Aufgewachsen in Mühlheim am Main schloss er sich mit 12 Jahren den Sankt- Georgs - Pfadfindern an, denen er bis zu seinem Eintritt ins Priesterseminar treu blieb. Das war der "Nährboden für Glaubensentwicklung und Berufsfindung."

Nach dem Abitur trat er im Herbst 1975 in das Mainzer Priesterseminar ein. Die Eltern beeinflussten ihn nicht bei seiner Berufsentscheidung, trugen sie aber wohlwollend mit. Jung verbrachte die beiden Freisemester in Freiburg und hörte Vorlesungen in Dogmatik bei Karl Lehmann, unserem heutigen Bischof und Kardinal.

Nach dem Examen ging Jung für ein Jahr nach Frascati in der Nähe von Rom in eine internationale Priestergemeinschaft, der Fokular-Bewegung, eine katholischen Erneuerungsbewegung. Die Zeit in Frascati führte zur Wahl seines Primizspruches.

Er kehrte nach Mainz zurück, wo er nach dem Pastoralkurs von Kardinal Hermann Volk zum Priester geweiht wurde.

Als Priester sieht Jung seine Hauptaufgabe in der Seelsorge. „Um dem Menschen die Dimension Gottes spürbar zu machen, habe ich nichts in den Händen. Mein Werkzeug ist meine eigene Person, durch die ich im Idealfall den Menschen erreichen und ihn mit Gott in Berührung bringen kann."

Pfarrer Ulrich Jung

Ihn begeistert die Person Jesu und seine Botschaft, das Evangelium. „Es ist die andere Sichtweise auf das Leben, die darin zum Ausdruck kommt, beispielsweise im Gleichnis vom Barmherzigen Vater oder in den Seligpreisungen."

 

Jung ist gern in der Pfarrgruppe Drais-Lerchenberg. Ihm gefällt die Aufgeschlossenheit der Menschen und ihre Einsatzfreude.