KOOPERATION UND VERNETZUNG

 

Arbeitsteilige Zusammenarbeit 

Da niemand alles alleine leisten kann, muss Arbeit geteilt und miteinander vernetzt werden. Wo dies gelingt, entsteht Entlastung und wächst Motivation.
Das muss nicht gleich heißen, dass alle alles mit allen zusammen machen. Es gibt verschiedene Stufen der Zusammenarbeit / der Kooperation:

Erste Stufe: Sich gegenseitig informieren
Dazu gehört, dass ein Informationssystem aufgebaut wird, in dem klar geregelt ist, welche Informationen wann, wie und wohin zu geben sind, damit alle Beteiligte ausreichend Bescheid wissen.

Zweite Stufe: Aufeinander verweisen
Ausreichende Information ist die Voraussetzung für diese zweite Stufe. Wer über die anderen seelsorgerlichen Angebote gut informiert ist und gerne auf andere verweist, d. h. andere Angebote nicht als Konkurrenz versteht, kann für Anfragen Anschlussmöglichkeiten eröffnen.

Dritte Stufe: Sich abstimmen
Man spricht sich ab, vermeidet Doppelungen und vernetzt sich so miteinander, z. B. durch einen gemeinsamen Terminkalender oder Gottesdienste für unterschiedliche Zielgruppen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten.

Die vierte Stufe: Sich spezialisieren
Dies ist die intensivste Stufe der Kooperation. Je nach den jeweiligen Begabungen und Ressourcen werden in gemeinsamer Absprache unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Dies gilt insbesondere für die Entwicklung neuer pastoraler Angebote.

Es muss entschieden und entwickelt werden, auf welchen Ebenen welche Form der Kooperation erfolgen kann.
Dabei muss der Gewinn von Kooperation und Vernetzung deutlich werden, Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen zu können.