Ehrenmedallien des Bistums Mainz für
Horst Bernd und Kurt Wunschheim
Am 18. Mai 2010 wurden Herrn Horst Bernd und Herrn Kurt Wunschheim im Auftrag von Kardinal Bischof Lehmann die selten verliehenen Ehrenmedallien des Bistums als „Dank und Anerkennung" für das große Engagement bei Bau des neuen Gemeindezentrums St. Martin und des Fördervereins St. Martin in Rahmen der Sonntagsmesse duch Pfarrer Christoh Zell überreicht.
Auch wir, der neue Vorstand des Fördevereins St. Martin möchten uns bei Herrn Horst Bernd, Herrn Kurt Wunschhein, sowie allen Beteiligten des Fördervereins für Ihre ehrenamtlichen Aktivitäten für den Förderverein recht herzlich bedanken.
Gez. THF
Hier nun der Zeitungsbericht der „Lokalen Zeitung / 5-2010"

Die Datei kann auch als PDF heruntergeladen werden.
Förderverein Gemeindezentrum St. Martin
Mainz-Finthen e. V.
Martinsgansessen 2010
Am Sonntag, den 14.11.2010 fand unser allseits beliebtes "Martinsgansessen" statt.
Auch diesmal war es wieder ein großer Erfolg.
Die Gänsekeulen, sowie das Kartoffelpüree und das wohlschmeckende Rotkraut haben diesen schönen Sonntag wunderbar abgerundet.
Ein Dank an unseren Koch H. Klos, der auch wie in jedem Jahr alles im Griff hatte und für eine reibungslose Essensausgabe sorgte.
Des weiteren möchten wir, der Förderverein des Gemeindezentrums St. Martin, uns bei allen Mitgliedern und Freunden für die rege Teilnahme am Martinsgansessen bedanken.
Nicht zu vergessen sind all die fleißigen Helfer und Helferinnen bei der Essens- und Getränkeausgabe, so wie die Helfer und Helferinnen hinter den Kulissen.
Ihnen gilt unserer besonderer Dank!
Hier nun ein paar bildliche Eindrücke vom Martinsgansessen:

Die FV-Crew vor dem großen Ansturm...

H. Bernd beim Kontakte pflegen
Jakobspilgerwanderung 2010
Wallfahrt, Bildungs- und Vergnügungsreise des Fördervereins
St. Martin in Finthen
Bericht von Thomas Frenzel
Am Sonntag, den 05. September 2010 haben sich der Förderverein und Freunde zu einer neuen Strecke des „Jakobspilgerweges" in der Pfalz begeben.
Um ca. 08:20 Uhr ging es mit dem Bus vom Rodenecker-Platz in Finthen in Richtung St. Martin in der Pfalz.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes St. Marin erfolgte um 1149. Man nimmt jedoch an, dass ein Dorf an dieser Stelle bereits seit dem 7. Jahrhundert bestand.
Als wir um 09:50 Uhr dort ankamen, ging es dann auch gleich zur Pfarrkirche St. Martin, die wie es der Name schon verrät, den gleichen Namenspatron wie unser Pfarrkirche trägt.
Um 10:15 Uhr hielt unser Pfarrer H. Zell einen Gottesdienst in dieser schönen Kirche.
Als wir uns nach dem Gottesdienst in die „Wander"- und „Besichtigungsgruppen aufgeteilt hatten, ging es so gegen 11:15 Uhr in Begleitung von H. Anton (Wanderführer) auf den Pilgerweg.
Die Besichtigungsgruppe in Begleitung von H. Bernd ging auf Erkundungstour in St. Martin und Umgebung.
Mit der Jakobsmuschel um den Hals kamen wir, die Wandergruppe, dann auch so gegen 12:15 Uhr an der Klausenthalhütte zum Mittagessen an.
Gut gestärkt ging es dann auf den Jakobsweg um Hambach herum.
Bei stahlendem Sonnenschein wurden uns von unserem Wanderführer H. Anton die Geschichte, die Natur so wie der Weinanbau in dieser malerischen Pfalz aus H. Antons eigene und charmante Art näher gebracht.
Immer das Hambacher Schloss in greifbarer Nähe sind wir dann so gegen 15:00 Uhr an der Pfarrkirche St. Jakobus angekommen.
Nach der Zusammenführung mit der Besichtigungsgruppe hatten wir auch eine kleine Kirchenführung welche durch H. Anton durchgeführt wurde.
Diese Kirche kann ich nur ans Herz legen, denn nun nach der Restaurierung ist sie eine Reise wert.

Im Hintergrund ist auf dem Hochaltar das Bild des Patrons Jakobus abgebildet
Die St. Jakobus Kirche, Mittelpunkt der Kirchengemeinde liegt auf einem im Mittelalter sehr bedeutenden, mehrere tausend Kilometer langen Pilgerweg (Jakobspilgerwerg), der sich von Prag über Speyer und Metz quer durch Frankreich bis nach Nordspanien zum Grabmal des heiligen Jakobus in Santiago di Compostella erstreckt. Jakobus dem Älteren geweiht, kann sie als Etappenkirche gelten.
Nach der schönen Führung sind wir dann gemeinsam zur Gaststätte „More Jule" gewandert.
Nach einer guten und schmackhaften Stärkung fuhren wir dann so gegen 18:30 Uhr mit dem Bus nach Hause.
Ich spreche wohl im Namen aller Mitreisenden, dass dies ein toller und gelungener Ausflug bzw. Wanderung auf den Spuren des heiligen Jakobus war.
Thomas Frenzel
Ausfahrt nach Reichenau-Konstanz 23. bis 25.04.2010
Wallfahrt, Bildungs- und Vergnügungsreise des Fördervereins
St. Martin in Finthen
Bericht von Hans Robert Maier
Reichenau, die an Geschichte Kultur und Religiosität reiche Au
Als sich der Bus am 23. April mit den 50 Reisenden auf den Weg nach Reichenau und Konstanz machte, war allen klar, dass sie ein gefülltes Reiseprogramm erwartete. Nach dem Reisesegen, gemeinsam mit Pfr. Zell, erläuterte Herr Horst Bernd in einem kurzen Abriss, die wichtigsten geschichtlichen, kulturellen und auch wirtschaftlichen Aspekte des Reiseziels, der Insel Reichenau und der Stadt Konstanz am Bodensee.
Nicht die Blumeninsel, vielmehr die Wein- und Gemüseinsel Reichenau ist reich an Zeugnissen einer großen und für die Geschichte unseres Landes bedeutenden Vergangenheit und sie ist nicht umsonst aufgenommen in das UNESCO-Weltkulturerbe. Drei romanische Kirchen prägen das Bild der drei Ortsteile, jede mit ihrer besonderen Bedeutung und ihrer Geschichte, zum Teil sind die Wandmalereien aus dem 9. bis 11. Jahrhundert erfreulich gut erhalten. Sie zeugen von einer Klosterkultur, die die Inselbewohner bis heute bewahren.
Schon am Freitagnachmittag konnte bei der Führung durch die Kirche St. Georg ein reicher Bilderschatz in der romanischen Kirche die Besucher begeistern. Das Museum Reichenau führt in einer museumspädagogisch und architektonisch höchst ansprechenden Form durch die Geschichte der Insel, weist auf die geschichtlichen Zusammenhänge und auf die Bedeutung der Reichenauer Buchmalerei hin. Für uns Mainzer besteht ja auch eine wichtige Verbindung zur Insel, schließlich war einst um das Jahr 900 Hatto I Abt des Klosters Reichenau, Erzbischof von Mainz und Erzkanzler des "Ostfränkischen Reiches".
Bei strahlendem Wetter mit dem Schiffchebootche von der Insel nach Konstanz zu schippern, das war ein Vergnügen, das die Reiseleitung der Gruppe gönnte. Von der Ruhe ging es in den Trubel der Stadt, mit einer der jüngsten Universitäten und, zahlreichen historischen Bauwerken. Konstanz hat eine welt- und kirchengeschichtlichen Bedeutung, denn hier tagte von 1414 - 18 das Konzil, das nach langen und schwierigen Verhandlungen letztendlich zur Wahl eines einzigen Papstes führte, eine nicht nur rühmliche Geschichte.
Dass man am Bodensee auch Wein vom Bodensee trank, mit einer kräftigen Vesper unterlegt, versteht sich von selbst.
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Gottesdienstes und der Prozession zum Markustag. Diese Fest ist übrigens ein Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes, es beginnt mit einer Messe, mitgestaltet vom Inselchor und -orchester. Die Menschen der Insel feiern diesen Festtag voller Hingabe und die Bürgerwehr begleitet die Prozession, bei der zahlreiche Reliquenschreine besonders aber der Markusschrein durch den Ort getragen werden.
Die schönste Reise endet mit der Heimreise. Könnte man gutes Wetter buchen, alle die dabei waren, wären sich sicher gewesen, das haben die Herren Horst Bernd und Kurt Wunschheim gleich mit reserviert.
hrm
Abschlussbild der Ausfahrt

Nach einer gelungenen und erlebnisreichen Zeit am
Bodensee geht es gleich zurück nach Mainz.