Die Kolpingsfamilie
Die Entstehung der Kolpingsfamilie in Weiterstadt
Nach dreijähriger Zeit der Hinführung und des Probierens wurde Ende 1989 die Kolpingsfamilie in Weiterstadt gegründet. Bei der Gründungsfeier am 08. Dezember bildeten folgende Mitglieder die Kolpingsfamilie: Pfarrer Winfried Wagner (Präses), Erich Funke (Vorsitzender), Leo Merten (Kassierer), Dr. Alfred Scholz (Schriftführer), sowie Anneliese und Eugen Bechold, Marianne und Dieter Caspari, Agathe Funke, Gerlinde Zoth-Scholz.
Am Gründungsabend beantragten dann noch Heike und Manfred Schrod die Aufnahme in die Kolpingsfamilie. Erheblichen Anteil an der Gründung hatte auch der damalige Vorsitzende der Kolpingsfamilie Darmstadt-Zentral, Josef Rehermann,. Er übernahm mit seiner Kolpingsfamilie die Patenschaft und stiftete das Banner.
In der Gründungsurkunde schrieb der Generalpräses des Kolpingwerkes, Heinrich Festing, u. a.: „Als Freundeskreis sollen sie ein schönes Zusammenleben gestalten. Als Bildungsgemeinschaft sollen sie sich in allen Wirkbereichen des Lebens weiterbilden. Als Aktionsgemeinschaft sollen sie tätig werden, um durch ihren Einsatz in Kirche, Gesellschaft und Staat das Programm Kolpings zu verwirklichen. Als eine Gruppe gläubiger Christen sollen sie sich um die Vertiefung ihres religiösen Lebens bemühen und das christliche Zeugnis der Brüderlichkeit und der Dienstbereitschaft in der heutigen Welt ablegen."
Als Gruppierung der Pfarrei haben wir uns somit verpflichtet, das Leben und die Aktivitäten in der Pfarrei nach Kräften zu unterstützen und mitzutragen. Einige Mitglieder sind auch in den Gremien und Laiendiensten in der Pfarrei tätig. Bei allem, was wir tun, wollen wir den Auftrag des Kolpingwerkes weitertragen.
Wir rufen zu Unterschriftenaktionen gegen politische und gesellschaftliche Missstände ebenso auf wie zu Kleidersammlungen. Wir unterhalten Patenschaften für bedürftige Kinder in Portugal und sammeln zeitweise Brillen und Briefmarken zur Unterstützung sozialer Projekte. Überaus erfolgreich war die Sammlung von Maschinen und Werkzeugen für die Dritte Welt im Jahre 1992, die wir gemeinsam mit den Pfadfindern durchgeführt haben. Im Zentrum unserer Angebote, die immer und für jeden Interessierten offen sind, stehen Veranstaltungen zur religiösen Weiterbildung und zur Bereicherung des persönlichen Glaubenslebens. Die jährliche Gestaltung eines Fronleichnamsaltares oder die Fußwallfahrt nach Dieburg sind dabei nur die allgemein sichtbaren Aktivitäten.
In unseren Programmen kommen aber auch gesellige Veranstaltungen nicht zu kurz. So paddeln wir beispielsweise auf dem Main - wandern am 1. Mai - verreisen übers Wochenende oder feiern gemeinsam mit anderen netten Menschen ein Fest. Und auch beim Umbau des Gemeindezentrums in Weiterstadt waren und sind wir „handgreiflich" zur Stelle - immer im Rahmen unserer Möglichkeiten.
Erich Funke
aus: Festschrift zum 40. Jahrestag der Kirchweihe
Geleitwort
Manchmal muss ich
mich suchen gehen
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich nicht ersticke
im Berg der Arbeit.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich mich nicht verliere
im Irrgarten der Gedanken.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich wieder glauben kann
in den Zweifeln meiner Nächte.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich wieder sehe
in dem Nebel meiner Wünsche.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich mich wieder höre
in der Wirrnis der Stimmen.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich mich wieder öffne für die Welt,
für den anderen,
für Gott.
Manchmal muss ich mich suchen gehen,
damit ich wieder ich selber bin
und nicht nur ein Schatten.
"Komm, O Herr, Leben der Welt"
„Das öffentliche Volksleben ist der getreue Spiegel des Familienlebens."Adolph Kolping
Kontakt zur Kolpingsfamilie:
Erich Funke, Vorsitzender, Telefon 06152/40933
Pfr. Winfried Klein, Präses, Telefon 06150/14518 oder 2125
Dr. Heike Schrod, Kassiererin, Telefon 06150/541531
Gerlinde Zoth-Scholz, Schriftführerin, Telefon 06162/2028
