Die Schwabenheimer Kirche
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Patronat
Sankt Bartholomäus
Pfarramt und
Standort
Faltenstr. 34 (ehemals "Weiler
Pfaffenhofen")
55270 Schwabenheim an der
Selz/Rheinhessen
Geschichte
Entstehung um 1000 n.Chr. unter Bischof
Willigis;
erste urkundliche Erwähnung als "ecclesia
in
honorem S. Bartholomaei" vom 11. Januar
1051.
Bauteile aus einer Vorgängerkirche: röm.
Viergötterstein (Altarstein), karolingisches
Fenster
und der besonders sehenswerte karolingische (?)
Türsturz mit Fabeltieren
und Strickornament.
Gelände von der sagenumwobenen Schwester
Karls des Großen namens Ada
um 804 an
Reichskloster
St. Maximin bei Trier geschenkt; hier entstand die
Benediktinerpropstei Pfaffenhofen, die im
16.
Jahrhundert mit einem Präpositus besetzt
ist.
Mit der Übernahme des Patronatsrechtes der Reichsabtei St. Maximin am
26. Dezember 1443
wurde
die Kirche restauriert; erhalten sind die Maßwerkfenster und
das Sakramentshaus im Chor
sowie
Reste eines
Wandgemäldes.
Orgelgehäuse von
1680.
Benediktiner waren Seelsorger von 1693 bis 1807. Wiederholt wurden
ehemalige Pröpste im
Mutterkloster zu Äbten gewählt; ihre Geschenke als liturgische Geräte
in der "Schatzkammer"
erinnern
an
sie.
bis 1833 Gemeindefriedhof um die
Kirche.
letzte größere Renovierung mit Einbau eines neuen Voraltars
1989.
ab 1973 Gemeindezentrum "Christoph-Nebel-Haus" bei der Kirche; Name
erinnert an den
in
Schwabenheim geborenen Christoph Nebel, der von 1737 bis 1769
Weihbischof von Mainz war.
Der Eintrag in der Autobahnkirche: unter diesem Link .
Text: Gottfried Braun, Schwabenheim.