Die Bubenheimer Kirche:
| Patronat | Sankt Remigius | |||
|---|---|---|---|---|
| Standort |
Hauptstr. 44 55270 Bubenheim/Rheinhessen | |||
| Baujahr | Grundsteinlegung am 18. Mai 1865 Einweihung durch Bischof Ketteler am 3. September 1866 | |||
| Baustil | neuromanisch | |||
| Erbauer | Pfarrer Anton Eder mit Kirchenvorständen Peter Wilhelm Singer, Johann Singer und Michael Gabel | |||
| Geschichte |
Von etwa 1720 bis 1773 fand der Gottesdienst in der in einem Privathaus untergebrachten Kapelle statt. Dann beendete ein im Jahre 1771 begonnener Kirchenneubau die Notsituation. Diese um 1773 eingeweihte Kirche brannte infolge eines Blitzschlages am 29. August 1861 bis auf die Grundmauern nieder. Die Remigiuskirche birgt in ihrem Innern die Kreuzigungsgruppe eines Schülers von Burkhard Zamels aus der Zeit um 1760, zwei Reliquienschreine aus der Engelstädter Kapelle und einen Tabernakel von Gudrun Schreiner. Eine Gedenktafel an der Außenwand der Kirche erinnert an den aus Bubenheim stammenden Reichstagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der Hessischen Zentrumspartei Fritz Bockius, der von den Nazis ermordet am 5. März 1945 im Konzentrationslager Mauthausen verstarb. Sie wurde von Gudrun Schreiner (Karlsruhe) geschaffen und zum 30. Todestag vom rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten Martin enthüllt. |
Text: Gottfried Braun, Schwabenheim.