Die Pfarrei Ingelheim-Nord, St. Michael
und Ingelheim-West, St. Paulus
heißt Sie herzlich willkommen!
St.Pauluskirche Ingelheim-West
St.Michaelskirche Ingelheim-Nord
M I T E I N A N D E R
S T. M I C H A E L F R E I – W E I N H E I M
S T. P A U L U S I N G E L H E I M – W E S T
S T. M A R I E N S P O R K E N H E I M
Dammstraße 52 Tel: 896443 April bis Juni 2012
LÖSCHT DEN GEIST NICHT AUS ! (1 Thess 5,19)
Wir haben alle ganz gern unsere Ruhe. Wir haben uns eingerichtet in uns-rer Situation. Da kennen wir uns aus. In der Gesellschaft haben wir unseren Platz. Selbst wenn es nicht der ideale ist, wir sind damit vertraut. Viele leben einen bescheidenen Lebensstil. Die Lücken werden ausgefüllt durch ein permanentes Unterhaltungsprogramm. (Vorsicht: Was bedeutet es, dass irgendjemand oder irgendetwas uns unter-halten muss? Sind wir da abhän-gig? Von was? Welches Programm wird gespielt?) Wenn da einer kommt und unsere Kreise stört, kann es sehr ungemütlich werden. Das haben alle erfahren, die an einem System gerüttelt haben. Ein Blick in die Geschichte bestätigt es.
Freiheitsbewusstsein
Dennoch, Veränderung gehört zu unserem Leben. Manche erfahren dies beim Arzt, wenn der erklärt, der Patient lebe ungesund und er müsse seine Ernährung umstellen. Oder in der Gesellschaft darf es so nicht weiterge-hen, dass die einen herrschen und die anderen unterdrückt werden. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit (Solidarität) waren das Fanal bei der Französi-schen Revolution. Der Blutzoll war hoch. Aber der notwendige Wandel war nicht mehr aufzuhalten. Er hat Menschen zum Bewusstsein ihrer Würde verholfen. Schon die Bibel berichtet davon. Wenn ein Volk in Skla-verei gehalten wird, ist Gottes Wille missachtet, sein Name missbraucht. Mose wird berufen, dass er das Volk Israel in die Freiheit führt. Dieses Ereignis prägt noch nach Jahrtausenden die Identität des Volkes. (Die Inti-fada heute kann nicht nur einseitig verurteilt werden. Sie ist auch das Signal dafür, dass es ungerechte Unterdrückung gibt.) Ein Blick auf die lateinamerikanischen Länder zeigt, dass die christlichen Eroberer mit der guten Botschaft des Evangeliums einen ungerechten Anspruch gewaltsam durchgesetzt haben. Ausbeutung der Schätze dieser Länder, Sklaverei und die Akzeptanz der ungerechten Güterverteilung widersprechen bis heute dem Schöpfergedanken, demgemäß jeder Mensch, Mann und Frau, Eben-bild Gottes ist. Die prophetischen Stimmen werden diffamiert, bedroht und zum Schweigen gebracht. Erzbischof Romero von El Salvador, der erst nach einem Wandel die „Option für die Armen“ als Aufgabe erkannt hatte und sich dann trotz Drohungen dafür einsetzte, wurde 1980 bei der Eucharistiefeier erschossen. Unverständlich die Weigerung der römischen Kirchenleitung, die Theologie der Befreiung anzuerkennen.
Der Mensch ist frei geschaffen
Wir haben in unsrer Zeit gewaltige Veränderungen miterlebt, die ihren Grund haben im Freiheitsbewusstsein der Menschen. In Polen und im Ost-block überhaupt hat die unbeugsame Haltung des Papstes Paul Johannes II. Wesentliches dazu beigetragen. In Ostdeutschland hat die evangelische Kirche an vorderster Front zu einem unblutigen Wandel geführt. Zurzeit erleben wir in vielen Ländern, dass sich der Ruf nach Freiheit auf Dauer nicht niederhalten lässt. Wir hoffen, dass die Bewegungen überall zum Er-folg führen; und dass nicht andere unterdrückerische Systeme an die Stelle der alten treten. Opfer müssen auch von uns gebracht werden, zumindest dass Flüchtlinge aus den verfolgten Ländern bei uns Aufnahme und menschliche Behandlung erfahren.
Der Ruf des Konzils
Am 11. Oktober jährt sich zum fünfzigsten Mal die Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Sein feierlicher Schluss der 8. Dezember 1965. Was vielen fast unmöglich schien, was nicht wenigen Ängste bereitete, hat Papst Johannes XXIII. mit Realitätssinn, mit mutigem Glauben, mit Zuver-sicht geschafft: die Fenster der Kirche zu öffnen. Entgegen der Warnung der Unheilspropheten gelang in vielen Bereichen eine Reform, die schon lange hätte geschehen müssen, die auch bis heute noch nicht abgeschlossen ist. Ecclesia semper reformanda – die Kirche braucht ständig Reform, Er-neuerung. (Interessant, dass Heiner Geißler in einer Talk-Sendung auf ei-nen Übersetzungsfehler im Neuen Testament vom Griechischen ins Latei-nische aufmerksam gemacht hat. Das „metanoeite – denkt um“ wurde übersetzt in „poenitentiam agite - tuet Buße“. Diese Einengung hat das radikalere Anliegen des Täufers Johannes und Jesu verdeckt und eine Einseitigkeit in der Kirche bewirkt.) Nicht alle haben das begriffen. Es gibt Kräfte in der Kirche, die am liebsten das gesamte Konzil als ungültig erklä-ren möchten. Sie sehen die Tradition der Kirche verraten, stützen sich in ihrer Argumentation aber weniger auf den Anfang der Kirche, wie wir ihn im Neuen Testament finden, als auf eine spätere Zeit, da die Kirche eine beherrschende Macht war, auf das Mittelalter oder die Zeit des Triden-tinischen Konzils. Die Fundamentalisten sehen sich als die wahren Hüter der Tradition. Ihr Ziel ist eine in allen Bereichen durch Dogmen abgesi-cherte Kirche. Sie bezeugen eine Haltung, die sich ängstlich an Sätze klammert. In der Kirche muss es aber vor allem um die Offenheit der Weisung Gottes gegenüber gehen, wie wir sie in der Haltung Jesu finden, der fordert, dass wir die „Zeichen der Zeit“ erkennen , uns vom Geist leiten lassen, der nicht in die Enge, vielmehr in die Freiheit führt.
Dem Gewissen gehorsam
Die Not in der Kirche muss groß sein, wenn ein beträchtlicher Teil der Priester in Österreich zum Ungehorsam auffordert. Das ist natürlich eine erregende Sache. Doch sie kommt nicht von ungefähr, stammt nicht aus Neuerungssucht (wie manche schnell argwöhnen), sondern aus einer ehr-lichen Sorge um die Kirche, wie sie viele von uns auch kennen. Ehrliche Kritik ist in der Kirche nicht verboten, im Gegenteil, sogar gefordert Der letzte Gehorsam kommt Gott zu. Alles andere ist stellvertretende Autorität, d.h. der Gehorsam Fordernde hat sich vor Gott zu verantworten. Gehorsam ist notwendig bei Führung und Leitung. Doch er ist begrenzt. Er steht in Spannung zur mündigen Eigenverantwortung, zur Gewissensentscheidung. (Die Bischöfe standen beim Problem der Schwangerenberatung in Konflikt mit Rom. Die römische Kirchenleitung hat sich durchgesetzt, weithin zum Schaden in der Sache.) Wenn in der Kirche Probleme dauernd verdrängt oder einseitig entschieden werden, dann darf man die nicht beschuldigen, die das Versäumnis ansprechen, weil sie an der Basis die negativen Folgen am härtesten erfahren. Der Vorwurf, es seien doch immer wieder dieselben Probleme, die genannt werden, widerlegt sich ja dadurch, dass sich noch nichts geändert hat. Sicher kann die Kirchenleitung bindende Entschei-dungen treffen. Doch sie muss einsehbare Gründe angeben und darf die Diskussion darüber nicht unterdrücken. Wenn die Eucharistie am Sonntag so wichtig ist, wie es das Konzil beschreibt, dann darf sie nicht an dem Priestermangel scheitern, der durch den Zölibat mitverursacht ist, der wie-derum von der Bibel nicht gefordert ist. Es ist im Neuen Testament auch nicht ersichtlich, dass Frauen grundsätzlich vom Weiheamt ausgeschlossen sind (vgl. besonders Gen 1,27; Gal 3,28). Schon in früher Zeit hat man Maria von Magdala die „Apostolin der Apostel“ genannt. Es schafft auch kein Vertrauen, wenn in einem von den Bischöfen angeregten Dialogpro-zess Themen von vornherein ausgeklammert werden. „Das freie Wort in der Kirche“ hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.
Ein Memorandum
In diesem Zusammenhang sei noch einmal an das Memorandum der deutschen Theologieprofessoren erinnert, das zu „einem notwendigen Auf-bruch“ aufruft. Wie viele andere Stimmen warnen sie vor einer Groß-kirchen-Konzeption, bei der die Gemeinde am Ort auf der Strecke bleibt. Wird dadurch nicht gerade das festgeschrieben, was man befürchtet?
Das Reich Gottes als Auftrag
Aufbruch und Veränderung stellen Anforderungen. So wie auch die Be-wahrung der Tradition Einsatz erfordert. Die wichtigste Tradition ist in der Bibel festgeschrieben. Dann gibt es viele gute Entwicklungen, die auch zu guter Tradition geworden sind. Sie zeigen, dass sich in der Geschichte immer wieder Christen den Anforderungen der Zeit gestellt und sie im Blick auf die Bibel gemeistert haben. Dennoch ist nicht alles Alte gut, manches ist einfach überholt. Die Beurteilung wird nur denen möglich sein, die mit der Kirche leben. Es geht ja um den Dienst am Auftrag ihres Herrn, der ihnen keinen leichten Weg, aber seine Nähe zugesagt hat (vgl. Joh 16,33). Mit dieser Zusage dürfen wir rechnen und auch mit dem Wir-ken des Heiligen Geistes in allen Menschen. Damit gehen die Fragen aber auch an uns alle. Der Welt die Botschaft Gottes nahe bringen, ist es nicht eine großartige Aufgabe, die unsere besten Kräfte aufruft? Die Botschaft Jesu ist uns anvertraut, nicht dass wir sie verwahren, Sie muss gelebt werden. Glaubwürdig wird sie gelebt, wo Christen ihr Leben daraus gestal-ten. Ob morgen und übermorgen bei uns die Kirche noch sichtbar ist, hängt von unserem Einsatz ab. Und dass wir mündig werden im Glauben und kompetent für das Gespräch, wird nur möglich sein, wenn wir uns mit der Botschaft der Bibel und den Fragen des Glaubens auseinandersetzen. Das kann jeder bei sich tun. Spannender und hilfreicher geschieht das in Gemeinschaft. Es bringt nichts, resigniert auf den schwindenden Einfluss der Kirche zu blicken. Auf Christus zuerst sollten wir blicken und auf sein Anliegen: das Reich Gottes.
Ihr Pfarrer Helmut Sohns
Eucharistiefeier an Sonntagen und Feiertagen
Samstag 18.00 Uhr in St. Paulus Ingelheim-West Vorabendmesse
Sonntag 09.30 Uhr in St. Michael Frei-Weinheim
09.30 Uhr in St. Marien Sporkenheim
09.40 Uhr in St. Paulus (Kroatische Gemeinde)
11.00 Uhr in St. Paulus Ingelheim-West
Kinder- und Kleinkinder-Gottesdienste
Da zurzeit die Arbeitskreise der Kinderliturgie nicht ausreichend besetzt sind, gilt zunächst folgende Regelung:
1. Sonntag im Monat Familiengottesdienst
2. Sonntag KinderKirchenTreff (nur in St. Paulus)
3. Sonntag Kindergottesdienst
4. Sonntag KinderKirchenTreff (nur in St.Paulus)
5. Sonntag Kindergottesdienst
Es wäre schön, wenn die Zahl der MitarbeiterInnen wieder größer würde.
Wer sich orientieren möchte, ist zum AK Kinderliturgie eingeladen.
Mit der Kindertagesstätte - als Familienzentrum – ist ein Krabbelkreis geplant, am 24.5. eine Einladung zum Frühstück.
Eucharistiefeier während der Woche (in der Regel)
Montag 19.00 Uhr in St. Michael Frei-Weinheim
Mittwoch 19.00 Uhr in St. Marien Sporkenheim
Freitag 19.00 Uhr in St. Michael Frei-Weinheim
Hauskommunion für Kranke und Ältere
Herz-Jesu-Freitag (1. Freitag im Monat) nach telefonischer Absprache
Internet-Adresse
Unsere Gemeinde stellt sich vor und informiert über ihre Termine.
Zu erreichen über: www.dekanat-bingen.de
E-Mail-Adresse: pfarrei.ingelheim-nord_west@dekanat-bingen.de
Unsere Bürozeiten: Montag 14.00 – 16.00 Uhr
Dienstag - Donnerstag 8.00 – 12.00 Uhr
Telefonische Anrufe sind jederzeit möglich (896443)
TAUFE Durch die Taufe wurden in die Kirche aufgenommen:
Raquel Patricio Jesus am 10.12. in St. Michael
Josué Patricio de Jesus am 10.12. in St. Michael
Hannah Katharina Leiske am 11.12. in St. Paulus
Sarah Sophie Sauer am 4.2. in St. Michael
Patricia Cannas am 11.2. in St. Michael
Lennart Paul Heisig am 11.3. in St. Michael
Olivia Helena Barz am 24.3. in St. Paulus
Dominik Mario Manuel Mahler am 8.4. in St. Michael
Janosch Horst Markus Mahler am 8.4. in St. Michael
STERBEN Der Herr rief in sein ewiges Reich:
ZUM Katharina Schmitt (91 Jahre)
LEBEN Wilhelmina Müller (84 Jahre)
Elisabeth Jánský (89 Jahre)
Katharina Herrmann (87 Jahre)
Maria Margareta Oster (87 Jahre)
Stefan Johannes Stein (50 Jahre)
Josef Peter Schneider (76 Jahre)
Helene Bayer (87 Jahre)
Maria Bunk (98 Jahre)
Anna Elisabeth Luig (76 Jahre)
Karl Friedrich Specht (81 Jahre)
Franz Dietrich (90 Jahre)
Hubert Eduard Czechmann (83 Jahre)
Günter Bockius (60 Jahre)
Magdalena Dietrich (89 Jahre)
Sabrina Rudhard (12 Jahre)
Eugen Heinrich Wagner (60 Jahre)
KOMMUNIONKINDER IN ST MICHAEL
Gruppe Deißler Gruppe May/Schmitt/Stark Gruppe Rosebrock
Elton Bocaj Annemarie Krauter Nico Dieterle
Jeremias Deißler Damian Ludwig Julian Eich
Selina Kruza Janosch Mahler Katrin Jacobs
Dennis Lampl Marcel Neroba Katharina Keiner
Lea Morawietz Lucas Schmitt Jasmin Luzi
Annalena Palmer Miriam Stark Dominik Mahler
Rita Patricio da Costa JanaRosebrock
Raquel Patricio Jesus
KOMMUNIONKINDER IN ST. PAULUS
Gruppe Thomas/Wittstock
Jennifer Barbie Isabel-Jeanette Holler
Victoria Sigwart Markus Spalek
Alexandra Teljega Anna Marie Thomas
Annika Wernersbach Alexander Werr
Timo Wittstock
Diese Pfarrzeitung MITEINANDER erscheint in der Regel alle 3 Monate. Sie wird allen Familien zugestellt. ‚MITEINANDER aktuell‘ erscheint
alle 3 Wochen. Es liegt in der Kirche aus und hängt im Schaukasten. Es ist maßgebend bei möglichen Veränderungen. Unsere Zeitung will Informa-
tion und Verbindung sein. Wer nicht interessiert ist, möge sie bitte abbe-stellen. Für eine jährliche Spende sind wir dankbar.
Im Programm 2012 der Ingelheimer Kantorei: Elgar und Mozart
Mit dem ökumenischen Neujahrsgottesdienst und weiterhin guten Aussich-ten auf eine produktive Chorarbeit startete die Ingelheimer Kantorei ins Jahr 2012. Bis April wird u.a. für die 36. Serenade geprobt, die in diesem Jahr bereits am 22.04. um 17.30 Uhr im Ratssaal stattfinden soll. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Edward Elgar, dessen sechs Choräle „From the Bavarian Highlands“ mit Texten seiner Ehefrau C. Alice Elgar zu Unrecht so wenig bekannt sind. Seine „Enigma-Variationen“, mit denen Elgar Menschen aus seinem Umfeld – in der letzten auch sich selbst – beschreibt, haben ihn vor allem in der Orchester-Fassung berühmt ge-macht. Bei der 36. Serenade wird jedoch eine noch vom Komponisten herausgegebene Klavierfassung zu hören sein.
Im zweiten Konzert der Kantorei werden am 16. September 2012 in der Nieder-Ingelheimer Saalkirche Werke von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt: Das Heidelberger Kantatenorchester spielt zu Beginn die Jupiter-Sinfonie in C-Dur. Sie wurde erst nach dem Tode Mozarts so ge-nannt wegen des vollendeten Ebenmaßes der formalen Anlage des Werkes und seiner durchgeistigten Gestaltung. Die Ingelheimer Kantorei kommt erst beim zweiten Teil dieses Konzertes zum Einsatz – der Krönungsmesse in C-Dur, deren besondere sinfonische Elemente ebenfalls erst viel später, 1873, wohl zur Namensgebung beitrugen. Den dritten Teil bildet das „Exsultate, jubilate“, eine lateinische Motette für Sopran und Orchester.
Bei der musikalischen Gestaltung verschiedener Gottesdienste im Jah-reslauf als der Grundaufgabe des Chores ist auch die Teilnahme am St. Rochusfest in Bingen am 23. August zu erwähnen. Welchen musikalischen Beitrag der Chor zur festlichen Gestaltung des Kirchweihfestes von St. Paulus am 1. Adventssonntag leisten wird, ist zurzeit noch offen.
Über die Beteiligung interessierter Sängerinnen und Sänger – vielleicht auch nur an einzelnen Projekten – würden sich der Chor und sein Leiter, Thomas Höpp, sehr freuen. (Katharina Jennewein)
TERMINE
So 01.04. Geistliche Abendmusik mit Orgelwerken und Texten zur
Passionszeit um 17 Uhr in St. Paulus. An der Orgel DKMD
Thomas Drescher. Spenden zugunsten der Aktion MISEREOR sind erbeten.
Mi 04.04. Impuls zur Fastenzeit in St. Nikolaus um 7 Uhr
Mi 11.04. Treffen aller Kommunionkinder in St. Nikolaus um 10 Uhr
Mi 11.04. Ostergottesdienst der Kindertagesstätte 17 Uhr in St. Paulus
Do 12.04. Vorbereitung des Jugendgottesdienstes an Christi Himmelfahrt
um 18 Uhr in St. Nikolaus
So 15.04. Weißer Sonntag: Erstkommunion der Kinder in St. Michael um
9.30 Uhr, in St. Paulus um 11 Uhr
Mo 16.04. Besuchskreis im PZ St. Nikolaus um 17.30 Uhr
Mo 16.04. Vorbereitung des Jugendgottesdienstes an Christi Himmelfahrt
um 18 Uhr in St. Nikolaus
Di 17.04. Treffen der Träger und Leiterinnen der Kindertagesstätten um
19.30 Uhr auf dem Jakobsberg
So 22.04. Benefizkonzert der Ingelheimer Kantorei zugunsten des Hauses
St. Martin um 17.30 Uhr im Ratssaal
Di 24.04. Seniorenkreis um 15 Uhr in St. Nikolaus
Sa 28.04. 3. Ökumene-Tag im Bistum Mainz 9.30 – 17.00 Uhr im
Erbacher Hof in Mainz
Mi 02.05. Vorbereitung des Jugendgottesdienstes an Christi Himmelfahrt
um 17.30 Uhr in St. Nikolaus
Mi 02.05. Sitzung des Verwaltungsrates St. Marien um 19.30 Uhr mit Wahl des/der Stellvertretenden Vorsitzenden
Do 03.05. Sitzung des Verwaltungsrates St. Michael um 18 Uhr mit Wahl
des/der Stellvertretenden Vorsitzenden
So 06.05. Einweihungsfeier der Figuren (Kreuz, Madonna, St. Paulus) um 11 Uhr in St. Paulus. Anschl. Einladung zum Mittagessen.
Mo 07.05. Frauenfrühstück um 8.30 Uhr im PZ St. Nikolaus
Di 08.05. Gemeindefahrt der Senioren nach Maria Laach. Weitere Inter- essierte sind eingeladen.
Di 08.05. Sitzung des Pfarrgemeinderates um 20 Uhr in St. Nikolaus
Mo 14.05. Sitzung der Elternvertretung im Kindergarten um 20 Uhr
Do 17.05. Einladung zum Dekanats-Jugendgottesdienst auf der Jungau um 9.30 Uhr
Mi 23.05. Kindergarten-Aktivtag im Garten von St. Paulus 16 – 19 Uhr
Do 24.05. Einladung an alle zum Frühstück des Kindergartens in St. Pau- lus 9 – 11 Uhr
Do 24.05. Besprechung zur Planung der Kindertagesstätten als Familien- zentren und zur Taufpastoral 17 – 19 Uhr auf dem Jakobsberg
01.- 03.06. Rheinland-Pfalz-Tag in Ingelheim. Wir weisen besonders hin auf die vielfältigen Programmpunkte der Kirchen
Mo 04.06. Frauenfrühstück um 8.30 Uhr im PZ St. Nikolaus
Mo 04.06. Besuchskreis im PZ St. Nikolaus um 17.30 Uhr
Mi 13.06. Dekanatskonferenz auf dem Rochusberg um 14.30 Uhr
So 17.06. Einladung zum Sommerfest der Kindertagesstätte 15 - 18 Uhr
Fr 22.06. Ökumenischer Gottesdienst zur Einweihung der neuen Friedhofshalle in Frei-Weinheim um 16.00 Uhr,
um 17.00 Uhr Feier der offiziellen Eröffnung
Di 26.06. Sitzung des Pfarrgemeinderates in St. Paulus um 20.00 Uhr
Mi 27.06. Zur Verabschiedung der Schulanfänger der Kindertagesstätte 16 – 19 Uhr in St. Paulus: Gottesdienst, Feier und Grillen
Fr 29.06. Gottesdienst der Kinderhäuser von Ingelheim um 13.30 Uhr
in St. Michael Frei-Weinheim
Vorschau: Firmung durch Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr in der Eucharistiefeier am Sonntag, 26. August, in der Pfarrkirche St. Michael um 9.30 Uhr
Gruppen-Studienreise nach Malta 4. bis 11. September
Ökumenisches Sommerfest in St.Paulus am 22./23.September
Fastenaktion in St. Paulus und St. Michael
Die Sorge nur um das eigene Wohlergehen kann doch nicht der Sinn des Lebens sein, auch nicht im Sinn unserer Kinder und Enkel, die häufig mehr Solidarität mit ihren benachteiligten Altersgenossen der südlichen Halbkugel zeigen als die ältere Generation. MISEREOR hatte auch in diesem Jahr wieder zu Fastenaktionen aufgerufen. So fand am Freitag, dem 23. März, im Gemeindezentrum St. Paulus wieder ein „Coffee-Stop“ statt nach dem Motto: „Mach mal im Alltag eine Kaffeepause, halte inne und finde Zeit zu einem ruhigen Gespräch!“ Frau Götz hat dieses Treffen geleitet. Am MISEREOR-Sonntag darauf war unter der Leitung von Frau Böttcher und unterstützt von den MinistrantInnen zu einem „Fastenessen“ in St. Nikolaus eingeladen. Da hieß das Motto: „Lass die Küche einmal kalt!“ Beide Male wirkten Helfer aus den Firmgruppen mit. An beiden Veranstaltungen wurde über die Situation der Menschen in der „Dritten Welt“ informiert, und es wurde um Spenden für die Aktion MISEREOR gebeten. Allen Mitwirkenden sei für ihren Einsatz herzlich gedankt.
Mit der beigelegten Information und den Spendentüten in diesem Heft bitten wir um Unterstützung für die Aktion MISEREOR.
Renovierung Pfarrkirche St. Michael abgeschlossen
Wer vom Rheindamm auf Frei-Weinheim blickt, sieht schon von großer Weite die Silhouette der Türme und Dächer von St. Michael, die den Ort überragen und ihm seine Besonderheit verleihen. Fast 250 Jahre hinterließen ihre Spuren an dem Bauwerk (Einweihung 4.10.1767), welches seit etwa 1928 seine heutige Form hat.
Die Spuren von Wind und Wetter, von der Lage am großen Strom hatten zuletzt zahlreiche Schäden verursacht. Im September 2011 waren die Untersuchungen abgeschlossen, und der lose Putz wurde abgeschlagen.
Bis auf stellenweise 3 m Höhe hatte die Feuchtigkeit das Mauerwerk durchdrungen und die Mineralsalze des Bodens in Fugen und Putz abgelagert. Salz zieht Feuchtigkeit an, das weiß jede Hausfrau, deshalb gibt sie Reis in den Salzstreuer. Nun, mit Reis ist es bei einem Bauwerk nicht getan. Die Salze mussten sauber gelöst und abgewaschen werden, bevor eine elektro-osmotische Trocknungsanlage installiert werden konnte. Die Steine wurden mit einem Spezialmörtel neu verfugt und mit einem Putz versehen, der die Feuchtigkeit zwar verdunsten lässt, aber das Eindringen neuer Feuchte verhindert. Der Putz in größeren Höhen war durch die Besiedlung von Pilzen verfärbt und angegriffen. Um die Mikroorganismen zu entfernen, musste der Oberputz abgeschliffen und geätzt werden. Mehrere Schichten von mineralischen Feinputzen und Farben schützen nun das Mauerwerk dauerhaft.
Als das bis zu 14 m hohe Gerüst am Giebel aufgebaut war, entdeckte man, dass das kleine Türmchen auf dem Dach, welches beim Einbau vor bald 250 Jahren bereits viele Jahre auf einem Rheingauer Zisterzienser-Kloster seinen Dienst getan hatte, teilweise verfault war. Im Dezember fiel deshalb die Entscheidung, diesen Dachreiter einzurüsten und die faulen Holzteile auszutauschen. Ein Privatmann, dessen Hobby historische Schmiedear-beiten sind, reparierte unentgeltlich das Kreuz auf dem Dachreiter, und 2 Tage vor Weihnachten, bei Wintereinbruch, konnte das Turmgerüst noch abgebaut werden. Nachdem noch die Holzgesimse, die Betonsanierung am Hauptturm und die neuen Dachrinnen fertiggestellt wurden, konnte in der Woche vor Ostern das Gerüst endgültig abgebaut werden.
Mit „großem Geläut“ wurden noch die Schwingungen gemessen, die die 4 Glocken auf dem Hauptturm verursachen, bevor die Renovierung recht-zeitig zu Ostern 2012 abgeschlossen werden konnte. Die ursprünglich ver-anschlagten Kosten von rund 175.000.- € wurden trotz der „Überra-schungen“ leicht unterschritten, sodass mit Unterstützung des Bischöfli-chen Ordinariats hoffentlich auch der barrierefreie Seiteneingang und die Gestaltung des Geländes verwirklicht werden können.
Karl-Georg Proksch, Architekt
Anerkennung und Dank
Wir von der Gemeinde danken Herrn Proksch für die kompetente Diagnose des baulichen Zustandes der Kirche und die sorgfältige Betreuung der Arbeiten. Er steht uns weiterhin zur Verfügung, um den Bereich zwischen Kirche und altem Kindergarten ansehnlich werden zu lassen. Dann werden wir zu einem schönen Fest rund um die Kirche einladen.
Begegnungstreffen der FirmbewerberInnen des Bistums Mainz
„Berührt und gesalbt“ – unter diesem Leitwort versammelten sich die Firmbewerber, Ministranten und Jugendlichen aus den Kirchengemeinden des Bistums, um zusammen mit Kardinal Karl Lehmann die „Missa Chrismatis“ (Öl-Messe) zu feiern. So auch aus den Gemeinden Ingelheims unter der guten Leitung von Frau Böttcher und Pfarrer Kleene.
Der Start war im Willigis-Gymnasium. Zahlreiche Möglichkeiten waren angeboten: eine Turmbesteigung in St. Stephan, Infos über das Klosterleben, das Erlernen des „Vater unser“ in der Gebärdensprache, die Gestaltung einer eigenen Firmkerze. Freundschaften wurden geknüpft.
Im Hohen Dom konnten sich die Jugendlichen bei Meditationsmusik auf den Gottesdienst einstimmen. In diesem besonderen Gottesdienst wurden die heiligen Öle geweiht, die für die Sakramente der Taufe, Firmung, Priesterweihe und Krankensalbung benötigt werden. Sie wurden an die Vertreter der Dekanate verteilt, die sie an die Pfarreien weiterleiten.
„Christus“ heißt übersetzt „Gesalbter“. Durch die Salbung sollen die Gläubigen daran erinnert werden, dass sie zu Christus gehören und dass sie Kraft und Gnade empfangen. Es ist eine Auszeichnung, diesen Namen tragen zu dürfen. Die Jugendlichen waren durch die Teilnahme an diesem feierlichen Gottesdienst sehr berührt.
Veronika Böttcher
Diese Pfarrzeitung sollte schon vor dem MISEREOR-Sonntag erscheinen, wurde aber durch Terminschwierigkeiten verzögert. Die Information und die Opfertüten liegen nun bei, und wir bitten herzlich um Spenden für die Not Leidenden in der Dritten Welt. Für Spendenbescheinigungen bitte Namen und Adresse angeben. Danke!
Zum Projekt:
- Die katholische Kirche (in Kooperation: Bistum Mainz, Dekanat Bingen und der Pfarreienverbund Katholische Kirche Ingelheim) präsentiert sich beim Rheinland-Pfalz-Tag vom 1. bis 3. Juni im Gelände rund um die St. Remigius-Kirche, im Gartengelände um das
St. Kilianshaus und im Gartengelände des Hauses St. Martin.
- Dabei ist in und um die Kirche ein geistlich-spirituelles Programm
geplant; im Gartengelände des Hauses St. Martin findet ein buntes Kinderprogramm statt (hier auch offizieller Sammelpunkt für „verlorene“ Kinder); im Gartengelände des St. Kiliangartens findet ein buntes Bühnenprogramm in einer eher gesellig-gastlichen Atmosphäre statt; hier ist auch Raum für unterschiedliche Präsentationen und inter-
aktive Angebote.
- Die Freikirchliche Gemeinde der Friedenskirche in Ingelheim (Bap- tisten) bringt sich mit ihren Kräften und Helfern mit ein. Ein dezidiert
ökumenisches Programm zum Rheinland-Pfalz-Tag ist jedoch am er- klärten Willen der evangelischen (Landes-) Kirche, ein eigenes Pro- gramm mit der „Lichtkirche“ zu organisieren, gescheitert.
- Ein ökumenischer Gottesdienst mit Kardinal Lehmann und Kirchen-
präsident Jung wird am Samstag, dem 2.Juni, um 10.00 Uhr in der evangelischen Saalkirche stattfinden.
- Die Festmeile des Rheinland-Pfalz-Tages zieht sich durch die Binger
Straße (vom Boehringer-Parkplatz an) bis zum St. Kiliansgarten, der den Schlusspunkt bildet. Auf verschiedenen großen und kleineren Bühnen wird ein unterschiedliches Programm geboten; Präsentations- stände sind vor allem entlang der Binger Straße geplant.
- Der Festumzug am Sonntag geht unmittelbar am „Kirchengarten“ vorbei; das Fest endet am Sonntagabend mit einem großen Feuerwerk.
Programm-Highlights in und um die Kirche
- „Glaubensfeuer“: am Freitag, 22.00, 23.00 und 0.00 Uhr
Mit Licht, Musik und Feuer werden biblische Bilder und der Kirchen-
raum ganz neu erschlossen.
- Tagzeitengebete: Mittagsgebet, Abendgebet (Vesper) und ein Nacht-
gebet (am Bibelgarten um 0.00 Uhr) laden zu kurzen Gebetsimpulsen ein.
- „High-noon“: Politisches Mittagsgebet: Das Mittagsgebet am Samstag und Sonntag, jeweils 12.00 Uhr, knüpft an die Geschichte der St. Remigius-Kirche an, die ursprünglich kaiserliche Palastkirche und Tagungsort bedeutender Reichssynoden war. Hier sollen im Gespräch mit prominenten Politikern wichtige politische und gesellschaftliche Anliegen zur Sprache kommen. Moderation: Br. Paulus Terwitte u.a.
- Abendgebet/Vesper: gestaltet von Ordensleuten (Benediktiner vom Kloster Jakobsberg, Dominikaner), jeweils Samstag und Sonntag um 18.00 Uhr
- Nachtgebet am Bibelgarten: Mit einem Nachtgebet soll jeweils das
Tagesprogramm besinnlich und meditativ im illuminierten Bibelgarten
abgeschlossen werden (Freitag und Samstag, 0.00 Uhr).
- „Nacht der Lichter“ /Taizẻ-Gebet: Samstag, 21.30 Uhr. Ein Pro- jektchor gestaltet eine Nacht der Lichter mit Taizé-Gesängen und Gebeten in der St. Remigius-Kirche.
- Eucharistie am Sonntag: Am Sonntag um 10.30 Uhr laden wir Groß und Klein zu einer zum Thema „Diesseits von Eden“ gestalteten Eucharistiefeier ein.
- Ein Riesenrauchfass, das die Ingelheimer Ministranten speziell zum Rheinland-Pfalz-Tag bauen, macht vor der Kirche auf den Kirchen-
garten aufmerksam.
Im St. Kiliansgarten
- Ein buntes Bühnenprogramm
- Essen und Trinken in der einzigartigen Atmosphäre des Gartens
- Ein Dunkelkaffee in den Kellerräumen des St. Kilianshauses
- Interaktive Angebote
Im Garten des Hauses St. Martin: Spiel und Spaß
- Hüpfburg und Lebendkicker
- Barfußpfad und Fühl-Kisten
- Bilderbuchkino
- Ruheraum
- Druckwerkstatt
- Maltisch
- Kinderschminken, Zöpfe flechten, Bänder flechten
- Kinder-Kirchenführungen
…und nicht zu vergessen: der Festumzug!
Wir sind auch beim Festumzug am Sonntagmittag mit einem Festwagen und einer Fußtruppe (Ministranten mit Riesen-Rauchfass) mit dabei.
