Das Jahr der Brücke
Der zwanzigjährige Thorsten trifft nachts auf einer Brücke die Auszubildende Bille. Beide wollen ihr Leben durch Sturz von einer Brücke beenden. Noch während sie sich gegenseitig ihre ausweglose Lage schildern, taucht ein Obdachloser auf. Erbost über die nächtliche Ruhestörung fordert er „seinen" Platz an der Brücke ein. Nach einem intensiven Gespräch handelt er mit ihnen ein Jahr Aufschub aus. Sollte sich nach dieser Zeit ihr Leben nicht grundlegend verändert haben, könnten sie ja wiederkommen und ihr Vorhaben ausführen. Dieses eine Lebensjahr lässt die beiden Hauptfiguren und alle anderen Personen, die in dem Stück vorkommen, viele Erkenntnisse gewinnen - positive und negative.
Copyright: Allgemeine Zeitung, Ausgabe Ingelheim, 24.11.2010




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