Historie

Zur Geschichte
der Pfarrei Gau-Algesheim
und der
kath. Pfarrkirche St. Cosmas und Damian

zwischen 500-700
nach den Wirren der Völkerwanderung, der fränkischen Landnahme und der Missionierung durch iro-schottische und angelsächsische Missionare wird zunächst die St. Laurenzikirche in Bergen/Laurenziberg Mittelpunkt einer sich bildenden christlichen Gemeinde. Zu ihr gehören neben Gau-Algesheim noch Appenheim, Aspisheim, Dromersheim, Engelstadt, Nieder-, Ober-Hilbersheim und Ockenheim.

 

745
Der von Bonifatius anlässlich einer Synode wegen Ausübung der Blutrache für den gewaltsamen Tod seines Vaters und Vorgängers im Bischofsamt, Gerold, abgesetzte letzte fränkische Mainzer Bischof Gewilib erhält zu seinem Lebensunterhalt u. a. die Einkünfte der Mutterkirche in Bergen. Erster Hinweis auf eine Kirche in Bergen/Laurenziberg.


7./8. Jahrhundert
die Kirche innerhalb des königlichen Fronhofs in Gau-Algesheim ist dem Schutzpatron der merowingischen Könige, dem hl. Martin geweiht. Die Wahl dieses Patronats deutet auf eine frühe Gründung hin und gibt gleichzeitig Aufschluss über das Besitzrecht der merowingischen Könige über Hofgut und Kirche. Der Fronhof lag im Bereich zwischen Kreuzhof, Marktplatz, Neugasse und Schlossgasse.

 

766, 22. November
erste urkundliche Erwähnung von „Alagastesheim" im „Codex Laureshamensis", dem Urkundenregister des Klosters Lorsch an der Bergstraße. Nanther und Hiltrud schenken dem Kloster einen Mansus (Hofstatt), 20 Morgen Pflugland und Wiesen in der Gemarkung Alagastesheim.
 

767, 1. November
erste urkundliche Erwähnung des Ortes „Bercheim", heute Laurenziberg, im Lorscher Codex. Als Pippin (751-768) König der Franken und Gundeland (765-778) Abt des Klosters Lorsch waren, schenkt Rudolf von Bergen zu seinem Seelenheil in der „Bercheimer Marca" einen Unfreien (Leibeigenen) sowie seinen gesamten Besitz mit einem Weinberg dem hl. Nazarius, dessen Reliquien in der Klosterkirche in Lorsch ruhen.
Insgesamt vier Schenkungen von Gau-Algesheim und eine aus Bergen/Laurenziberg zwischen 766 und 797 an das 764 gegründete Kloster Lorsch belegen, dass sowohl die Stifter wie auch die Bewohner von „Alagastesheim" bereits Christen waren.
 

vor 1000
Normannen- und Ungarneinfälle zwingen die Einwohner von Algesheim ihren Kirchenbezirk zu befestigen und zur Errichtung eines steinernen Fluchtturms, der sich bis heute im unteren Teil des Glockenturms erhalten hat. Die erste St. Martinskirche war ursprünglich ein schlichter Holzbau.
 

983, 14. Juni
Kaiser Otto II. beurkundet in Verona eine Schenkung an seinen Gönner und Förderer Erzbischof Willigis von Mainz, wodurch die Stadt Bingen mit ihrem Umland rechts und links der Nahemündung vom Heimbach bis zur Brücke über die Selz und jenseits des Rheines, wo das Elzbächlein bei Winkel in den Rhein fließt, bis Kaub, für über 800 Jahre in die Oberhoheit der Mainzer Erzbischöfe gelangt. Beginn der Grundherrschaft und Gerichtsbarkeit der Mainzer Erzbischöfe über Gau-Algesheim. Der frühere königliche Fronhof mit seinen umfangreichen Ländereien wird zum „Mainzer Hof" und befindet sich ab jetzt in erzbischöflichem Besitz.
 

um 1000
die St. Martinskirche wird von Erzbischof Willigis von Mainz zur selbstständigen Pfarrkirche erhoben. Errichtung eines ersten steinernen Kirchengebäudes.
 

1100
die Pfarrei St. Martin in Gau-Algesheim gehört zum Dekanat Partenheim im Archidiakonat St. Maria im Felde außerhalb von Mainz (B.M.V. in campis).
 

1190
die Schutzvögte der Mainzer Erzbischöfe, die Grafen von Lon, verfügen über das Besetzungsrecht der Pfarrei, welches sie an Werner II. von Bolanden zu Lehen geben. In Bolandener Händen befindet sich auch der ursprünglich als kirchliche Abgabe erhobene „Zehnt", meist Wein und Getreide, der von diesen wiederum als Unterlehen weiter vergeben wird. Nach dem Aussterben der Bolanden geht das Besetzungsrecht nacheinander an die Grafen von Sponheim, von Nassau-Saarbrücken und von Nassau-Weilburg weiter. Letztere versuchen noch nach der Reformation im 17. Jahrhundert ihre Rechte mit der Präsentation eines protestantischen Predigers durchzusetzen.
 

1316, 10. Februar
älteste Nachricht von einem „Pleban" Jordanis, dem ständigen Vertreter eines Pfarrers, „Pastor" genannt. Eine Reihe weiterer Geistlicher, sogenannte „Altaristen" versehen den Dienst an den Nebenaltären der Pfarrkirche und in den Kapellen der Stadt. Als „Präsenz" der Priester zu Algesheim verrichten diese ihr Chorgebet täglich gemeinsam „auf dem Chor" der Pfarrkirche, dem heutigen „Marienchor".
 

1332, 13. August und 1355, 11. Februar
zur Zeit der Stadterhebungen gibt es außer dem Pfarrer weitere fünf Priester, die sich neben dem Gottesdienst und dem gemeinsamen Chorgebet dem Unterricht in der Schule und der Pflege des Choralgesangs widmen.
 

13.-16. Jhdt.
an Nebenaltären in der Pfarrkirche werden genannt: St. Stephan, St. Antonius, Heilig-Kreuz, Liebfrauen, St. Katharinen, St. Barbara. Später wird der Heilig-Kreuz-Altar in einen Josefsaltar umgewandelt, andere Altäre werden ebenfalls umgewidmet. Als Wohnung und für den Unterhalt der Geistlichen dienen dem Pfarrer der Pfarrhof mit dem Pfarrgut und den Altaristen die Altaristenhäuser mit Feldern, Wiesen und Weinbergen. Erwähnt werden St. Antonius, St. Barbara, St. Katharinen und Heilig-Kreuz. Die Michaelskapelle über dem Beinhaus auf dem Kirchhof und die Johanniskapelle bei der Heupforte sind ebenfalls fundiert und haben eigene Altaristen. Ein Teil der Altargüter wird später zur „Caplanei" zusammengefasst, sie dienen, nachdem die Anzahl der tätigen Altaristen weniger geworden ist, u. a. auch dem Unterhalt der Organisten, der Lehrerbesoldung und als Studienstipendien. Ein anderer Teil wird der Pastorei zugeschlagen.
Die Bonifatiuskapelle im Schloss und die Hospitalkapelle St. Margarethe haben keine eigenen Priester. Die Gottesdienste werden von den Pfarrgeistlichen gehalten.
 

1356, 20. Februar
wird ein Bruder Amseln als Glöckner aufgeführt.
 

1397
Erwähnung einer Martinsbruderschaft.
 

1406/1407
unter Erzbischof Johann II. von Nassau (1397-1419) Errichtung eines neuen Chores als Doppelchor mit zwei Ebenen durch Meister Johann von Diepach (Diebach bei Bacharach) über einem tunnelartigen, tonnengewölbten Durchgang. Die unter dem Chor durchziehenden Gläubigen nehmen so Anteil an dem Gnadenfluß von dem auf dem Hochaltar gefeierten Messopfer. Der Ursprung hierzu liegt im Mithraskult, der im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. in unserer Gegend bei den römischen Legionären besonders beliebt war. Der Tag des „Lichtgottes Mithras" war der 25. Dezember. Die heute noch sichtbare, unregelmäßige Bauausführung des spätgotischen Chorraums im 5/8 Schluss ist auf die Ungenauigkeit und Abweichung des „Julianischen Kalenders" bei der Ostung vor Baubeginn zurückzuführen. Die Baulast für den Chor trug der Mainzer Erzbischof, die Gemeinde war für Kirchenschiff und Turm verantwortlich.

 

1416
ist Jakob aus dem Algesheimer Adelsgeschlecht von Bubenheim Pastor in seiner Heimatstadt. Damit beginnt die beinahe fortlaufende Aufzählung der Pfarrer an St. Martin.

 

1463, 16. November
stirbt der Ritter Konrad Marschalk von Waldeck und wird im Chor der St. Martinskirche beigesetzt. Er ist dargestellt auf zwei Hunden stehend, von dem einer dem anderen ins Ohr beißt, Symbol des besiegten Bösen. Er hält in seiner rechten Hand eine Gebetskette ähnlich wie sie bei Muslimen zu sehen sind. Eine frühe Darstellung des Rosenkranzes.

 

1501, 1. Juli
nach einer Gedenktafel, die der Mainzer Domherr Georg Helwich zusammen mit anderen in Stein gehauenen Inschriften und Grabmälern 1611 in der Gau-Algesheimer Pfarrkirche aufschrieb, befanden sich die Häupter der heiligen Cosmas und Damian in der St. Martinskirche zu Algesheim. Außer dem Pfarrer gibt es nur noch zwei „Altaristen" an der Pfarrkirche.
„Anno domini MD (millessimus quingentesimus) primo in mense Julio inventa sunt capita beatorum martyrum Cosmae et Damiani in ecclesia s. Martini in Algesheim in honorabilium dominorum praesentia, videlicet domini Heinrici Brower, plebani ibidem, domini Thomae Hendel, altaristae b. Barbarae virginis, dominus Petrus Unglich, altarista b. Mariae virginis, cum fratre suo D. Petro Unglich interfuit etc."
Die Tafel ist nach 1611 untergegangen.

 

1520-1525
Johannes Bernardi ist Pfarrer an St. Martin und hält Predigten mit reformatorischem Inhalt. Nach seiner Ablösung und Inhaftierung in Mainz kommt er aufgrund der Bauernerhebungen im Rheingau, an denen sich auch Algesheimer Bürger beteiligen, am 25. April 1525 frei und geht als Reformator nach Frankfurt am Main, wo er „Algesheimer" genannt wegen seiner populären, kühnen und schroffen Predigten bekannt wird. Später ist er reformierter Pfarrer in Ulm und Herborn.

 

1539
Neubau und Weihe eines Kirchenschiffs, errichtet zwischen dem heutigen „Marienchor" und dem Westturm in der Regierungszeit des Mainzer Erzbischofs und Kurfürsten Kardinal Albrecht von Brandenburg.

 

1539
Anschaffung eines neuen, heute noch vorhandenen Renaissance-Taufsteins.

um 1570
wird in Gau-Algesheim Christian Erbach geboren, späterer Hofkapellmeister der Fugger und Domorganist in Augsburg. Nachfolger von Hans Leo Haßler. Christian Erbach (†1635) komponierte über 100 Orgelwerke, Motetten und Messen. Die erste musikalische Ausbildung erhielt er wahrscheinlich bei dem hauptamtlichen Organisten an St. Martin, Johannes Hademer (1570-1607), dem Magister Johannes Wigandus (ab 1584 nachweisbar) und den „Cantores Chorali". Hier findet sich auch der erste Hinweis auf das Vorhandensein einer Orgel in der Pfarrkirche.

 

um 1600
nach der Reformation und der Auflösung des Dekanates Partenheim bildet Gau-Algesheim ein eigenes „Landkapitel", das nach Abtrennung des Simmerner und Kreuznacher Landkapitels (1767) noch immer 29 Pfarreien umfasst.

 

1616, 26. Juni/1619
vor dem 30jährigen Krieg werden reiche Stiftungen an die Pfarrkirche gemacht. Sie erhält außerdem einen neuen „Lettner" oder „Bortkerch" gegenüber der Kanzel und ein „Gegitter mit Tralgen" um den Hochaltar.

 

1631, Dezember
die Schweden nehmen im 30jährigen Krieg die Stadt ein. Dabei erleidet die Pfarrkirche schwere Zerstörungen durch einen Brand. Gleichzeitig versuchen die neuen Herren einen lutherischen Prädikanten einzusetzen, nach dem der katholische Pfarrer Laurentius Neuholz vertrieben wurde. Nach dem Abzug der Schweden, 1635, kehrt Pfarrer Neuholz in seine Pfarrei zurück.

 

1643, 5. Oktober
es kommt immer wieder zu Kämpfen um die kleine Festung Algesheim in deren Verlauf die Verteidiger 8 Pfund Blei aus der verbrannten Kirche zum Gießen von Kugeln erhalten. Der lothringische Hauptmann Charles Darbois de Nanzon wird auf seinem Ritt von Appenheim nach Bingen bei Gau-Algesheim von marodierenden Soldaten überfallen und getötet. Da die Pfarrkirche zerstört und unbenutzbar scheint, wird sein Leichnam in der Johanniskapelle beigesetzt. Mit Erlaubnis des Pfarrers werden im März des gleichen Jahres wertvolle Kultgeräte zur Zahlung von Kriegskontributionen veräußert.

 

1648
nach dem Friedensschluss zu Münster und Osnabrück normalisiert sich nur sehr langsam das Leben. Die Stadt ist entvölkert. Es finden nur wenige Trauungen und Taufen statt. Die Wiederherstellung der Kirche beginnt zögerlich.

 

nach 1648
werden in Bergen/Laurenziberg nach ihrer Zerstörung im 30jährigen Krieg die Höfe wieder aufgebaut. Die Lehensnehmer, die lutherische Familie Langwerth von Simmern aus dem Rheingau setzt katholische Hofleute auf ihren Gütern ein. Diese bitten neben der zerstörten Laurenzikirche eine Kapelle errichten zu dürfen. Ihrer Bitte wird von den Langwerth entsprochen. Die Kapelle wird den hll. Laurentius, Rochus und Sebastian geweiht.

 

1666
wütet die Pest in der Stadt und rafft 2/3 der Bevölkerung hin. Auch der Pfarrer Johann Wendelin Reichartz fällt der Seuche zum Opfer. Als ihre Folge und nach einer Viehseuche blüht die Laurenziwallfahrt mit der Pferdesegnung in besonderer barocker Frömmigkeit wieder auf. Ein Johannes Kraus stiftet eigens einen Kelch mit entsprechender Widmung, der heute noch am Laurenzifest in Gebrauch ist.

 

1670
wird die älteste, namentlich bekannte Glocke, die „Marien-„ oder „Halbmessglocke" von Caspar Roth aus Mainz für die Pfarrkirche gegossen.

 

1677
weiht der Mainzer Weihbischof Adolf Gottfried Volusius die wiederhergestellte Kirche zwischen Juni und Dezember den heiligen Märtyrerärzten St. Cosmas und Damian. Die Verehrung der Zwillingsbrüder genießt nach der Aufbewahrung der Häupter in der St. Martinskirche hohe Verehrung. Viele Jungen werden auf ihre Namen getauft. Zur Zeit der Weihe regierte Erzbischof Damian Hartard von der Leyen, ein großer Verehrer der hl. Märtyrerärzte.

 

1691, 9. Juli
erneute Zerstörung und Niederbrennen der Stadt durch französische Soldaten. Die Bevölkerung rettet sich in das Schloss. Die Pfarrkirche, das Pfarrhaus und wenige Häuser werden durch das mutige Eintreten des Pfarrers Ludwig Kremer (1689-94) gerettet. Ein Gedenkstein des Unterschultheißen Johannes Diehl, außen an der Ostseite der Kirche eingemauert, erinnert an den verheerenden Stadtbrand. Im Folgejahr sterben über 200 Menschen, darunter viele Kinder an Hunger und Krankheit.

 

1707
Grundsteinlegung für den Wiederaufbau der St. Laurenzikirche auf den Grundmauern der zerstörten Mutterkirche.

 

1717
Fertigstellung der wiederaufgebauten St. Laurenzikirche.

 

1730, 14. Sept.
wegen andauernder Kriegszeiten erfolgt die Weihe der neuen Laurenzikirche erst 13 Jahre später nach ihrem Wiederaufbau am Fest „Kreuzerhöhung" durch den Mainzer Weihbischof Caspar Adolph Schernauer. Die St. Laurenzikirche wird zur Filialkirche der Gau-Algesheimer Pfarrkirche. Die Pfarrkirche erhält gleichzeitig neue barocke Altäre.

 

1787
bricht anlässlich der Einführung eines neuen Gesangbuchs mit deutschen Kirchenliedern heftiger Streit aus. Gleichzeitig blüht eine hohe barocke Volksfrömmigkeit, die sich auch in der Anschaffung barocker Heiligenfiguren zeigt, die heute noch erhalten sind. Das erzbischöfliche Mainzer Generalvikariat bemüht sich im Geist der Aufklärung die teilweise überschäumende Volksfrömmigkeit mit der Abschaffung kirchlicher Feiertage zurückzudrängen. Sie verbietet auch Wallfahrten, Prozessionen und die besondere Verehrung des „Algesheimer Gnadenbilds" in der Kapelle vor dem Heutor.

 

1792, 22. Oktober
französische Revolutionstruppen erreichen unter General Adam Philippe Custine das linke Rheinufer mit Mainz und damit auch Gau-Algesheim. Das Heiligenhäuschen vor der Heupforte wird zerstört. Die darin aufbewahrte Marienfigur, die hohe Verehrung genießt, rettet der mutige Zollbereiter Martin Deister aus dem Feuer, das Soldaten zum Schmieden von Hufeisen entfacht haben und bringt sie in die Pfarrkirche. Sie steht heute im Marienaltar.

 

1797
Im Frieden von Campo Formio stimmt Österreich nach Preußen (1795) der Abtretung des linken Rheinufers an Frankreich zu. In der Folge verweigern die Geistlichen den von der französischen Nationalversammlung 1790 beschlossenen Konstitutionseid. Pfarrer Johann Baptist Leiden flieht wie viele andere Pfarrer auf die rechte Rheinseite. Die Pfarrei wird von Kaplan Paul Oest betreut. Gottesdienstliche Handlungen in der Öffentlichkeit und auch in der Pfarrkirche sind untersagt. Sie werden in der Schule gehalten. Die Glocken müssen schweigen.

 

1798
werden in vielen Kirchen, die zu „Dekadentempel" gemacht werden, „Göttinnen der Vernunft" auf die Altäre gesetzt. Die Kirchenbücher werden eingezogen.

 

1801
Friede von Lunéville. Das linke Rheinufer und damit auch Gau-Algesheim gehören endgültig zu Frankreich. Es ist verwaltungsmäßig dem Kanton Ober-Ingelheim im Département Mont Tonnère (Donnersberg) zugeteilt. Das kurmainzische Amt Algesheim hat ebenso wie das Landkapitel aufgehört zu existieren. Gau-Algesheim ist Sitz der Hauptkantonspfarrei. Gleichzeitig erfolgt die Neuordnung der französischen Bistümer unter Napoleon, bestätigt durch die päpstliche Bulle „Qui Christi Domini". Zerschlagung des alten Erzbistums Mainz.
Das neue Bistum Mainz, übereinstimmend mit dem Département Donnersberg umfasst Teile des bisherigen Erzbistums Mainz sowie der Bistümer Worms, Speyer und Metz.

 

1802
Erzbischof und Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal (1774-1802) resigniert in Aschaffenburg zu Gunsten seines Koadjutors Karl Theodor von Dalberg (1802-1817).
Napoleon ernennt Joseph Ludwig Colmar zum Bischof von Mainz (1802-1818).

 

1803/1805
wird mit dem Reichsdeputationshauptschluss „die Übertragung des Stuhls von Mainz auf die Domkirche zu Regensburg" angeordnet und der letzte Kurfürsterzbischof Karl Theodor von Dalberg siedelt von Aschaffenburg als Fürstprimas in die Donaustadt über, wo er 1817 stirbt.

 

1812
Bischof Colmar, der Retter der Dome von Mainz (1803) und Speyer (1806), bemüht sich gemeinsam mit Pfarrer Jakob Göbel erfolgreich um den Erhalt der Laurenzikirche und der Laurenziwallfahrt.

 

nach 1815
nach den „Freiheitskriegen", der Verbannung Napoleons und dem Wiener Kongress erfolgt 1821 mit der Zirkumskriptionsbulle „Provida Solersque" die Neuordnung der südwestdeutschen Diözesen. Das neue Bistum Mainz, jetzt übereinstimmend mit den auf dem Wiener Kongress festgelegten Grenzen des Großherzogtums Hessen-Darmstadt, gehört nun zur Oberrheinischen Kirchenprovinz Freiburg und die Pfarrei Gau-Algesheim zum Dekanat Ober-Ingelheim.

 

1820
Ewald Schott und Joseph Zechbaur aus Mainz gießen in Gau-Algesheim auf dem Gelände des heutigen Friedhofs an der Bergstraße zwei Glocken für die Pfarrkirche, die den Kirchenpatronen St. Cosmas und Damian sowie dem hl. Joseph und der hl. Barbara geweiht werden. Eine weitere Glocke wird für die Laurenzikirche gegossen. Zwei kleine Glocken, die bisher in einem Dachreiter auf dem Dach der Pfarrkirche hingen, werden für den Guß eingeschmolzen. Der Dachreiter wurde wegen zu starker Erschütterungen beim Läuten entfernt.

 

1850/51
Renovierung der Gau-Algesheimer Pfarrkirche, Entfernung der barocken Altäre von 1730, Einbau einer Rundumempore und Bau einer neuen, 24registrigen Orgel durch die Mainzer Orgelbauer Bernhard und Hermann Dreymann. In vielen vorangegangenen Visitationsberichten wird der Platzmangel in der Pfarrkirche bemängelt. Trotz der neuen Empore, der Wiedereinrichtung der Kaplansstelle und des dadurch vermehrten Angebots an Gottesdiensten bleibt die Kirche für die rasch wachsende Gemeinde zu klein. Viele Gläubige können nur vor den Türen stehend den Gottesdiensten beiwohnen. Es entsteht der dringende Wunsch nach einer größeren Kirche.

 

1869, 1. Oktober
Bischof Wilhelm Emanuel Freiherr von Ketteler beruft Peter Koser zum Pfarrer von Gau-Algesheim. In einer Zeit gewaltigen Umbruchs gründet Pfarrer Koser nicht nur zahlreiche soziale Einrichtungen und Institutionen in der Stadt Gau-Algesheim, sondern realisiert auch den Neu- und Erweiterungsbau einer größeren Pfarrkirche.

 

1870, Juli
1. Entwurf für eine Erweiterung der Pfarrkirche mit um 90° gedrehter Bauachse unter Einbeziehung des spätgotischen Doppelchores und des Turmes durch Dombaumeister Joseph Wessicken, Mainz.

 

1875/76
regt Bischof Wilhelm Emanuel Freiherr von Ketteler anlässlich einer Visitation an, das „Algesheimer Gnadenbild", die Mutter Gottes aus der früheren Kapelle vor dem Heutor, in einen neu zu schaffenden Hochaltar im „alten" Hauptchor aufzustellen. Die Pläne lieferte der damalige Assistent des Mainzer Dombaumeisters Joseph Wessicken, Max Meckel, der auch die Bauaufsicht führt. Zu der frühbarocken Marienstatue im Altarretabel gesellen sich heute barocke Bischofsfiguren aus der alten Kirche. Dieser Altar ist nach der Erweiterung im „Marienchor" erhalten. Das Altarretabel fertigten die Gebrüder Busch, Großsteinheim.

 

1887, 11. Januar
Beginn der Vorarbeiten zur Kirchenerweiterung. Dazu wird der erste Stein aus der ehemaligen Kirchhofwehrmauer herausgebrochen. In zahlreichen freiwilligen Arbeitsstunden helfen Gemeindemitglieder die alten Befestigungsmauern rings um die Kirche abzubrechen und das Erdreich des alten Kirchhofs wegzufahren. Der Abbruch der mittelalterlichen Kirchenbefestigung erweist sich als äußerst schwierig und gefährlich.

 

1887, 14. März
Max Meckel, inzwischen Limburger Dombaumeister, übersendet dem kath. Kirchenvorstand die Neubaupläne für die Kirche, wobei Teile der Vorgängerbauten wie der Chor und der untere, steinerne Teil des Turms in den Neubau integriert sind.

 

1887, 30. April
1. Spatenstich zur Kirchenerweiterung.

 

1887, 13. Juni
die Bauarbeiter beginnen das alte Kirchenschiff von 1539 und die sich an das Schiff anschließende untere Ebene des Doppelchors von 1406 niederzulegen. Beim Abriß der alten Kirche gingen leider auch alte Grabplatten und Bilder verloren wie dem sehr ausführlichen Bericht von Kaplan und späteren Mainzer Domdekan Jakob May über den Fortgang der Bauarbeiten zu entnehmen ist. Auffallend ist die Erwähnung über Funde zahlreicher Gebeine zum Teil bis in 8 m Tiefe. Schätzungsweise wurden seit Gründung der Kirche im 8. Jahrhundert bis 1829 an die 50.000 Gau-Algesheimer rund um die Pfarrkirche beigesetzt. Im Kircheninnern fanden an die 30 Bestattungen statt. Auch diese Gräber wurden beim Neubau angeschnitten.

 

1887, 16. Oktober
feierliche Grundsteinlegung. Der Text der vermauerten Urkunde lautet:
„Die altehrwürdige, auf den Titel der Himmelfahrt Mariens geweihte und unter den Schutz der heiligen Märtyrer Cosmas und Damianus gestellte römisch-katholische Pfarrkirche der Stadtgemeinde Gau-Algesheim war im Laufe der Zeiten für die stets sich mehrende Bevölkerung, welche bereits eine Zahl von 2.494 erreicht hat, zu klein geworden. Daher faßte man im Jahre des Heils 1870 den Plan, an die Stelle, wo die alte Pfarrkirche stand, ein neues geräumiges und zugleich würdigeres Gotteshaus zu bauen, jedoch so, daß der Turm und das Chor der alten Kirche stehen bleiben, ersterer als Turm, letzteres als eine der allerseligsten Jungfrau Maria geweihte Seitenkapelle dem neuen Gotteshaus einverleibt werden sollen."

 

1888, 21. Dez.
mit dem Aufsetzen des Turmkreuzes und des Hahns sind die Arbeiten an der neuen Turmhaube samt Glockenstube beendet, nachdem vorher der steinerne, 1000jährige Teil, gründlich restauriert wurde. An ihm konnten massive Brandspuren, vermutlich aus dem 30jährigen Krieg stammend, festgestellt werden.

 

1889, 4. August
die fünf neuen Glocken aus der Glockengießerei von Johann Georg Pfeifer in Kaiserslautern werden durch Dekan Thaler aus Schwabenheim benediziert. Die größte Glocke, die Marienglocke, ist eine Stiftung der Verwandten des in Gau-Algesheim geborenen, römischen Bankiers Franz-Josef Schmitt. Sie wird deshalb im Volksmund bis heute die „Römerglocke" genannt. Tonfolge des Geläuts: c', e', g', a' und g".

 

1889, 18. August
Bischof Dr. Paulus Leopold Haffner weiht die neue Kirche. Mehr als 5000 Menschen wohnen der feierlichen Handlung bei. Kirche und Stadt sind festlich geschmückt. Das Kircheninnere ist 1889 noch sehr spartanisch ausgestattet. Jakob Rotermundt, Bildhauer aus Nürnberg hat den Hochaltar und den Heilig-Kreuzaltar geschnitzt. Joseph Machhausen aus Koblenz die farbigen Kirchenfenster in den drei Chorhäuptern und die Rosette über dem Hauptportal gestaltet. Die Kirchenbänke mit den prachtvoll geschnitzten Wangen mit jeweils unterschiedlichen Motiven liefert ebenfalls 1889 der Gau-Algesheimer Schreinermeister Philipp Hassemer I. Die von Josef Landmann, Trier, geschaffene kunstvoll geschnitzte Kanzel, die leider 1966 anlässlich der letzten Innenrenovierung abgebrochen wurde, stiftete Kaplan Goedecker.

 

1890
verlässt Pfarrer Peter Koser Gau-Algesheim und wird Pfarrer an St. Ludwig in Darmstadt. Dort stirbt er am 13. September 1891 und wird in „seiner" Gau-Algesheimer Kirche am 17. September unter großer Anteilnahme und einer Vielzahl von Geistlichen, an der Spitze Bischof Paulus Leopold Haffner von Mainz, beigesetzt. Sein Grabmal ist neben dem Herz-Jesu-Altar. Nachfolger von Pfarrer Peter Koser wird Georg Heinrich Kirstein, der spätere Bischof von Mainz (1903-1921).

 

1896
bauen Balthasar Schlimbach und Sohn Martin aus Würzburg eine neue, 25registrige Orgel auf die Nordempore. Die Dreymann-Orgel wird in die Laurenzikirche versetzt.

 

1897
liefert Jakob Rotermund die in seiner Werkstatt angefertigten Seitenaltäre, den HerzJesu-Altar und den Josefsaltar. Die Pläne stammen wie auch beim Hochaltar von Max Meckel nach Ideen von Pfarrer Kirstein. Der Hochaltar war bereits 1889 aufgestellt worden. Gemeinsam mit seinem Sohn Carl Anton zeichnet Max Meckel für die gesamte Innenausstattung der Kirche verantwortlich.

 

1902, 28. Oktober
Der Nachfolger Pfarrer Peter Kosers, Pfarrer Georg Heinrich Kirstein wird in das Mainzer Domkapitel berufen, am 30. November 1903 zum Bischof von Mainz gewählt und am 19. März 1904 im Dom zu Mainz zum Bischof geweiht.

 

1903
wird ebenfalls aus der Werkstatt Rotermund stammend das Chorgestühl aufgestellt.

 

1903
die Kirche wird von dem Binger Kirchenmaler Ferdinand Schuto ausgemalt.

 

1905
die Fenster im Marienchor werden von dem Mainzer Glaskünstler Bernhard Kraus geschaffen.

 

1917
müssen drei Glocken und die Prospektpfeifen der Dreymann- und Schlimbach-Orgeln zu Kriegszwecken abgeliefert werden.

 

1920
gestaltet Bernhard Kraus den Zyklus der acht Seligkeiten mit Darstellungen von Heiligen unserer näheren Heimat in den Fenstern der beiden Seitenschiffe.

 

1921
die Glockengießerei Andreas Hamm & Sohn aus Frankenthal gießt drei neue Glocken als Ersatz für die 1917 abgelieferten Glocken. Mit einem Gesamtgewicht von mehr als 110 Zentnern zusammen mit der „Römerglocke" ist es das schwerste Geläut, welches bislang im Gau-Algesheimer Glockenturm gehangen hat. Die St. Barbara und St. Johannesglocke war von der nach Amerika ausgewanderten Familie Hollenbach gestiftet worden. Die Glocken sind in der dorischen Tonfolge c', d', es', f' gestimmt.

 

1924, 18. Mai
Weihe der bereits vor dem I. Weltkrieg geplanten Mariensäule durch Bischof Ludwig Maria Hugo an die Königin des Friedens und als Dank der Pfarrgemeinde für die Rückkehr ihrer Söhne

 

1931
Anschaffung eines neuen, holzgeschnitzten Kreuzweges, der an den Wänden der beiden Seitenschiffe angebracht wird.

 

1942
erneuter Verlust des kompletten Geläutes einschließlich der zwei Tonnen schweren Marienglocke, der „Römerglocke", mit Ausnahme der Denkmalsglocke im Dachreiter.

 

1945, 18. März
während des sonntäglichen Gottesdienstes schlägt ein Schienenstück durch das Kirchendach auf den gemauerten Schildbogen zwischen altem Chor und Seitenschiff, ohne das Gewölbe zu durchschlagen. Die in der Kirche versammelten Gläubigen kommen mit dem Schrecken davon. Abziehende deutsche Pioniere hatten die Gleisanlagen des Gau-Algesheimer Bahnhofs gesprengt.

 

1946, 24. Dez.
die auf einem Hamburger Glockenfriedhof von Änne Ströbel und Karl Jost wieder aufgefundene Römerglocke kehrt nach Gau-Algesheim zurück. Zu Silvester 1946 läutet sie zum erstenmal wieder vom Turm.

 

1950, 18. Nov.
am Abend läuten erstmals die von der Glockengießerei Feldmann & Marschel in Münster gegossenen drei neuen Glocken zusammen mit der verbliebenen „Römerglocke". Sie ersetzen die im II. Weltkrieg zwangsweise abgelieferten Glocken. Ihre Patrone sind wieder St. Cosmas und St. Damian, St. Laurentius und St. Barbara und St. Johannes. Das Gesamtgewicht dieses Geläuts beträgt 89 Zentner. Die wiederum geänderte Tonfolge ist cis‘, e‘, fis‘, gis‘. Die Römerglocke wurde durch Abschleifen einen Halbton höher gestimmt.

 

1953
Einbau einer Elektroheizung, nachdem die alte Koksheizung nicht mehr zu reparieren war.

 

1964/65
Neueindeckung der Dächer und des Turmes mit Kunstschiefer.

 

1965/66
das Innere der Kirche wird von Grund auf renoviert. Die Altäre durch den Restaurator Theodor Lempik restauriert und neu vergoldet, die Wandgemälde farblich aufgefrischt. Gewölbe und Wände erhalten einen puristischen, hellen Anstrich. Die Ausmalung von 1904 wird dabei übertüncht. Nur wenige farbliche Hervorhebungen an den Gewölberippen um die Schlusssteine sowie an den Säulenkapitellen bleiben erhalten. Die aus Eichenholz gefertigten Kirchenbänke mit handgeschnitzten Wangen werden aufgehellt.

 

1968/69
Neubau einer 30registrigen Orgel aus gut erhaltenen, restaurierten Teilen der Dreymann-Orgel und der Schlimbach-Orgel mit Ergänzung fehlender Register durch die Orgelbauwerkstatt Gebrüder Oberlinger, Windesheim und Aufstellung auf der Turmempore.

 

1976
Sicherung des historischen Marienchors durch einen Ringanker und Neuverputz mit grell weißem Anstrich und roten Sandsteinfassungen.

 

1982
Neugestaltung des Kirchgartens und Pflasterung der Wege.

 

1984
Generalüberholung der Orgel mit Verbesserung der Spieltechnik durch den Einbau einer Setzeranlage mit 64 Registriermöglichkeiten durch die Orgelbauwerkstatt Oberlinger.

 

1992-1994
Orgelbauer Breitmann ergänzt die Orgel um ein sogenanntes Schwellwerk mit acht Registern auf einem dritten Manual. Das dazugehörende Pfeifenwerk findet im Turmraum Aufstellung. Die Förster & Nicolaus-Orgel von 1927 aus der evangelischen Kirche wird als „Chororgel" auf der Westseite der Nordempore aufgestellt.

 

1996
Reparatur des Kirchendachs, was sich leider sehr bald in seiner Ausführung als unbefriedigend erweisen wird. Bei dieser Gelegenheit wird der inzwischen unansehnlich gewordene Marienchor in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Denkmalpflege farblich dem übrigen, in Naturstein aufgeführten Kirchengebäude angepasst.

 

2000
der durch eine falsche Restaurierung zerstörte Gedenkstein des Unterschultheißen Johannes Diehl zur Erinnerung an den Stadtbrand von 1690 wird von dem Nackenheimer Steinmetz Rainer Knußmann mit Hilfe privater Spenden neu geschlagen und an der Ostseite des Langhauses außen eingesetzt. Das beschädigte Original wird im Lapidarium des Graulturms aufbewahrt.

 

seit 2001/2002
massive Anstrengungen für eine grundlegende Restaurierung der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian, beginnend mit einer kompletten Dachsanierung der Chorhäupter, Querhaus mit Dachreiter und Kirchenschiff, die zu Pfingsten 2003 abgeschlossen wird.
Derzeit geplante Maßnahmen sind der Einbau einer modernen, Kosten und Energie sparenden Heizung, Sandsteinsanierung an Fenstergewänden, Maßwerk und Kaffgesims, Außenverglasung der Kirchenfenster zur Klimaverbesserung im Kirchenraum und zum Schutz der wertvollen Glasmalereien, Isolierungsmaßnahmen im Turm, Innenrestaurierung mit Verbesserung der Installationen, Beleuchtung und Beschallung einschließlich Orgelrestaurierung. Die Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten werden von dem im November 2001 gegründeten Kirchbauverein ideell und finanziell unterstützt.
Die kath. Kirchengemeinde bittet die Besucher des schönen Gotteshauses sehr herzlich durch eine Mitgliedschaft im Kirchbauverein oder Spende die Restaurierung und damit den Erhalt von St. Cosmas und Damian finanziell zu unterstützen.

 

Manfred Wantzen
07.04.2004

 

Quellen:
Anton Philipp Brück u. a.
„600 Jahre Stadt Gau-Algesheim - Aus Kultur und Geschichte".
Norbert Diehl u. a.
„Gau-Algesheim - historische Lesebuch", Band 41/1999 der CBG (Carl-Brilmayer-Gesellschaft).
Alois Elbert
„Die Geschichte der Feuerwehr Gau-Algesheim", Band 14/1984 der CBG.
Werner Gondolf
„Aus der Geschichte der katholischen Pfarrei" - 1000 Jahre Pfarrkirche St.Cosmas und St. Damian in Katalog anlässlich der Briefmarkenausstellung und der Jahreshauptversammlung 1989 der Sammlergilde St. Gabriel e. V. (Verein für Briefmarkenkunde Gau-Algesheim e. V.)
Die Berger/Laurenziberger Urkunden in „Der Laurenziberg", Band 36/1994 der CBG.
Karl Heinz Helm
„Chronik der Stadt Gau-Algesheim", 1966 und 1980.
Karl Heinz Helm, Christopher Hermann
„Pfarrer Peter Koser und die Zeit des Kulturkampfes" Heft 5/1983 der CBG.
Erich Hinkel
„Gau-Algesheimer Ehrenmale", Heft 11/1983 der CBG.
Walter G. Rödel u. Regina E. Schwerdtfeger
„Zerfall und Wiederbeginn" - Vom Erzbistum zum Bistum Mainz
Heinz Sarg
„Die Pfarrkirche „St. Cosmas und St. Damian" in Gau-Algesheim in Heimatjahrbuch, Landkreis Bingen, 1960.
Karl Josef Seufert
„...ist ein feins Ländlein. - Eine Kulturgeschichte des Rheingaus...
Jakob Stumpf, Werner Gondolf, Ludwig Hellriegel
„Die Pfarrkirche zu Ehren der Heiligen Cosmas und Damian zu Gau-Algesheim am Rhein" Band 16/1985 der CBG.
Manfred Wantzen
Die Orgeln in St. Cosmas und Damian (ungedruckt)
Ergänzungen zum Kirchenführer (ungedruckt)
Werner Wolff-Holzäpfel
„Der Architekt Max Meckel (1847-1910)", „Studien zur Architektur und zum Kirchenbau des Historismus in Deutschland", 2000

 

 

Letzte Änderung: 08.06.2004 20:10