Den Wandel gestalten -
Kindertageseinrichtungen als Familienzentrum
Ziel des Projektes ist es, katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Mainz (davon 6 im Dekanat Bingen) auf ihrem Weg zum Familienzentrum auf örtlicher, regionaler und diözesaner Ebene zu begleiten und zu fördern.
Das Verständnis von einem katholischen Familienzentrum im Bistum Mainz:
- Familienzentren zeichnen sich dadurch aus, dass die Angebote mit und im Hinblick auf Familien entwickelt und umgesetzt werden. Es geht dabei nicht in erster Linie um ein "mehr" an Angeboten.
- Eltern und Erzieher/innen sind Partner in der jeweiligen und gemeinsamen Verantwortung für das ihnen anvertraute Leben.
- Durch das gemeinsame Engagement von Kindern, Eltern, haupt- und ehrenamtlichen kirchlichen Mitarbeiter/innen entwickelt sich eine lebendige Gemeinschaft von und für Familien. Ein wichtiges Anliegen ist, dass alle am Familienzentrum Beteiligten eine gemeinsame Haltung, ausgehend von der Idee des Familienzentrums, entwickeln.
- Das Familienzentrum ist über die Pfarrgemeinde hinaus ein aktiver Kooperationspartner im Sozial- und Pastoralraum.
- Alle profitieren davon, wenn sich eine Tageseinrichtung für Kinder zum Familienzentrum entwickelt.
Die Projektstruktur
Die örtliche Ebene
Auf der lokalen Ebene findet die Umsetzung des Projektes statt. Von einer AG Kita als Familienzentrum (Leitung, Erzieher/innen) Eltern, Träger, Kooperationspartner, ...) sollen wesentliche Impulse für den Prozess ausgehen.
Unterstützt wird die AG durch einen Coach.
Der Pfarrgemeinderat wird mindestens 2x jährlich über den Prozess informiert.
Die regionale Ebene
In der regionalen Projektgruppe (4x jährlich) - organisiert und moderiert von der zuständigen Referentin des Referates Kindertagesstätten des Diözesan-Caritasverbandes (DiCV) - können eigene Erfahrungen in der Projektsituation gemeinsam reflektiert und die Inhalte der diözesanen Workshops auf die Umsetzung in den Einrichtungen hin besprochen werden.
In der regionalen Koordinierungsgruppe (2x jährlich) liegt der Fokus auf dem Austausch untereinander sowie mit den Kooperationspartnern, den pastoralen Mitarbeiter/innen, den Elternvertretern ... .
Zielsetzung im regionalen Verbund ist es, den kollegialen Austausch stärker zu fördern, die Partizipation von Eltern zu erhöhen sowie Vernetzungs- und Kooperationsbeziehungen auf- und auszubauen.
Die diözesane Ebene
In den Workshops (3x jährlich), die vom Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) Mainz geleitet werden, erhalten die Teilnehmenden fachliche Inputs und Materialien zur Umsetzung in der Praxis.
Die Projektstruktur im Dekanat Bingen
Das Dekanat Bingen wird - im Rahmen der Umsetzung des Prozesses als Dekanatsschwerpunktthema 2012 - 2014 - zusätzliche Akzente setzen und Veranstaltungen anbieten. Z.B.
- als Tag der Pfarrgemeinderäte auf Dekanatsebene
- als Konferenzen für die Hauptamtlichen des Dekanates
- mit regionalen Workshops (insbesondere zum Thema Taufpastoral im Schwerpunktjahr 2013)
Die Projektverantwortlichen auf Dekanatsebene
- Henning Priesel, Dekan
(Schwerpunktthema "Taufpastoral") - Karin Jakubassa-Krämer, Fachreferentin beim DiCV (Schwerpunktthema "Kita als Familienzentrum")
- Marcus Grünewald, Dekanatsreferent
(Schwerpunktthema "Kita als Familienzentrum")
Die regionale Steuerungsgruppe
- Thea Feldhege, Leiterung caritaszentrum St.Elisabeth Bingen
- Karin Jakubassa-Krämer, Fachreferentin DiCV
- Brigitte Wulf, pädagog. Leitung Kath. Bildungswerk Rheinhessen
- Marcus Grünewald, Dekanatsreferent
- Henning Priesel, Dekan
- Rainer Stephan, Referent für Gemeindekatechese im Bistum Mainz
Weitere Informationen zum Projekt auf Bistumebene
Hinweis
Termine 2012
Diözesane Workshops
- Einführungsworkshop:
9. Mai 2012 - Bildungs- und Erziehungspartnerschaft:
18. September 2012 - Migration und Armut:
14. November 2012
Regionale Koordinierungsgruppe
- 24. Mai, 17 - 19 Uhr,
Kloster Jakobsberg - 8. November, 17 - 19 Uhr,
Kloster Jakobsberg
Regionale Projektgruppe
- 22. März, 9 - 12 Uhr,
Sprendlingen
