Kolpingwerk Deutschland

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein demokratischer Verband, dessen Entscheidungen auf überörtlicher Ebene nach dem Prinzip repräsentativer Vertretung von den mehr als 275.000 Mitgliedern getroffen werden.

Grundlage des Verbandes sind die Idee und das Erbe Adolph Kolpings. Er hat zu seiner Zeit die aktuellen Nöte gesehen und aufgegriffen. Mehr als 100 Jahre später steht das Kolpingwerk anderen Herausforderungen gegenüber. Kolping-typisch bleiben aber die Überzeugung von der Verantwortung der Christen für die Welt, der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe sowie die Grundidee der Familie.

Das Kolpingwerk Deutschland ist in 27 Diözesanverbände gegliedert, die ihrerseits etwa 280 Bezirksverbände und weitere regionale Untergliederungen umfassen. Dazu kommen neun Landes- und Regionalverbände.

Verbandliche Einrichtungen wie die Kolping-Bildungswerke, Kolping-Familienferienwerke und Kolpinghäuser stellen ihre Angebote interessierten Zielgruppen zur Verfügung. Ein bestimmtes Merkmal in der Arbeit des Kolpingwerkes war und ist das ehrenamtliche Engagement.

Basis der Arbeit im Kolpingwerk ist und bleibt die örtliche Kolpingsfamilie mit ihrem reichhaltigen Familienleben. Neben dem Generationen übergreifenden Tun spielt zunehmend die zielgruppenorientierte Arbeit eine Rolle, wo es darum geht, Menschen mit ihren spezifischen Interessen und Bedürfnissen in besonderer Weise anzusprechen. Die Kolpingsfamilien tragen die Grundgedanken Adolph Kolpings weiter.

Kolping in zwölf Sätzen

(nach dem im Mai 2000 beschlossenen Leitbild des Kolpingwerkes Deutschland)

 

  • Wir laden ein und machen Mut zur Gemeinschaft
  • Wir handeln im Auftrag Jesu Christi
  • Wir nehmen Adolph Kolping zum Vorbild
  • Wir sind in der Kirche zu Hause
  • Wir sind eine generationsübergreifende familienhafte Gemeinschaft
  • Wir prägen als katholischer Sozialverband die Gesellschaft mit
  • Wir begleiten Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Bildung
  • Wir eröffnen Perspektiven für junge Menschen
  • Wir vertreten ein christliches Arbeitsverständnis
  • Wir verstehen uns als Anwalt für Familie
  • Wir spannen ein weltweites Netz der Partnerschaft
  • Wir leben verantwortlich und handeln solidarisch

Kolpingsfamilie Viernheim

Die Kolpingsfamilie Viernheim im Bezirksverband Bergstraße wurde am 6. März 1950 im Beisein von Dekan Dr. Hattemer von St. Marien und dem Pfarrer von St. Aposteln, Anton Darmstadt, im Gasthaus zur Sonne in Viernheim gegründet. Erster Präses war Pfarrer Darmstadt.

Als Teil des Internationalen Kolpingwerkes existiert und arbeitet auch die Viernheimer Kolpingsfamilie innerhalb des großen katholischen Sozialverbandes.

Das Spektrum des örtlichen Programm-Angebotes ist breit gefächert, es spricht je nach Interessenslage ohne Altersunterscheidung Männer und Frauen an. Wesentliches Merkmal ist die familienhafte Gemeinschaft, in der außer sozialen Aufgaben und Erwachsenenbildung auch Geselligkeit einen hohen Stellenwert hat.

Aufgrund der damaligen Empfehlung von Dr. Hattemer ist die Kolpingsfamilie Viernheim seit ihrer Gründung überpfarreilich. Sie hat keine eigene Räumlichkeiten, ist deshalb seit jeher in St. Aposteln beheimatet. Veranstaltungen finden etwa alle 14 Tage montags um 19.30 Uhr im Kettelerheim neben der Apostelkirche statt.

Zurzeit (Dezember 2006) hat die Kolpingsfamilie Viernheim etwa 150 Mitglieder. Als Leitungsgremium fungiert ein Vorstand, der alle drei Jahre neu gewählt wird.

Vorsitzender: Walter Morsch, Im Wingert 6 B, Telefon 72214
Präses: Pfarrer Dr. Ronald Givens, Mannheimer Straße 18, Telefon 78844
Schatzmeister: Bernhard Killius, Karl-Marx-Straße 18a, Telefon 71696
Schriftführerin: Barbara Scheuermann, In den Strieten 10, Telefon 5408
Erwachsenenbildung: Josef Marhoffer, Buchenstraße 12, Telefon 8814
Kultur/Freizeit, Senioren: Manfred Kohl, Luisenstraße 42, Telefon 75504
Allgemeine Aufgaben: Ilse Dewald, Berth.-Pfenningh-Str. 17, Telefon 611297

Ansprechpartner

Walter Morsch, Telefon 72214, und Bernhard Killius, Telefon 71696