Die Kinder- und Familiengottesdienste…
haben in unseren beiden Gemeinden einen festen Platz. Es ist wichtig, dass schon mit den Kindern wesentliche Inhalte und Formen des Glaubens erlebt werden. Dies gilt bereits für das Kindergartenalter. Hierfür gibt es bei uns die monatliche ökumenische Kinderkirche. Bisher boten wir, mit Ausnahme der Ferien, monatlich einen Kinderwortgottesdienst parallel zur Messfeier und einen Familiengottesdienst als gestaltete Eucharistiefeier an. Ab Oktober gibt es in Weiher um 10.30 Uhr noch eine Kinderwortgottesfeier, bei der Teile der Messfeier erlebt und erklärt werden. Diese Art des Gottesdienstes ist neu und soll zunächst einmal für einige Monate erprobt werden. Eingeladen sind dazu die Kinder aus beiden Gemeinden.
Alle Gottesdienste sollen die Kinder dem Glauben näher bringen und zur tätigen Mitfeier mit der Gemeinde führen. Von daher sind sie keineswegs ein Ersatz, sondern vielmehr eine Ergänzung und Hinführung zur Mitfeier der Eucharistie mit der Gemeinde.
„Die getauften Kinder, die noch nicht durch die Sakramente der Firmung und Eucharistie voll in die Kirche eingegliedert wurden, so wie jene, die schon zur Erstkommunion gegangen sind, verdienen die besondere Sorge der Kirche; denn die heutigen Lebensverhältnisse, unter welchen die Kinder heranwachsen, sind nicht immer förderlich. (aus: Römisches Direktorium für Kindermessen)
… Zwar erleben die Kinder im täglichen Leben im Zusammensein mit den Erwachsenen manches, was sie nicht verstehen, ohne dass sie sich deshalb langweilten. Deshalb kann man auch nicht verlangen, in der Liturgie müsste ihnen stets alles oder jedes verständlich sein. Jedoch wäre eine Beeinträchtigung ihrer religiösen Entwicklung zu befürchten, wenn den Kindern Jahre hindurch im Gottesdienst immer nur Unverständliches begegnete. Die moderne Psychologie hat aufgewiesen, wie nachhaltig sich die religiösen Erfahrungen des Kleinkindes und der frühen Kindheit auf Grund der religiösen Offenheit dieser Phasen auswirken. … In der Nachfolge ihres Meisters, der die Kinder „umarmte und segnete“ (Mk 10,16), kann die Kirche die in dieser Situation lebenden Kinder sich nicht selbst überlassen.“ (aus dem römischen Direktorium für Kindermessen)
In diesem Sinne verstehen wir unser Angebot als eine Ergänzung und Hilfe und laden alle Kinder (und auch die Eltern) zur regelmäßigen Mitfeier unserer Gemeindegottesdienste ein
(von links nach rechts)
Gemeindereferent Martin Huber, Sabine Krastel, Yvonne Raepple, Manuela Schaab, Gabi Schobrick, Petra Hartmann, Silvia Kadzioch, Birgit Jäger, Sabine Dörsam, Andrea Odenwälder


Kinder- und Familiengottesdienste 1. Halbjahr 2010

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