Die Geschichte der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Mörlenbach

Die erste urkundliche Nachricht über eine Kirche in Mörlenbach stammt aus dem Jahre 1238 – man nimmt aber an, dass bereits vorher eine kleine Kapelle existiert hat.
Die erste Kirche war eine romanische Anlage, von der nur noch der Turmsockel vorhanden ist. Nach Feststellungen von Heimatforschern soll die Kirche im frühgotischen Stil neu errichtet worden sein. Auch hiervon ist nichts mehr vorhanden.
Die Kirche wurde im 30jährigen Krieg ein Raub der Flammen. Von 1682 bis 1701 war Mörlenbach mit der Pfarrei Fürth vereinigt. Dann wurde Mörlenbach wieder eine selbständige Pfarrei, weil auf den Grundmauern der zerstörten Kirche wieder ein einfacher Langschiff-Bau mit Chor im Osten und einem flachen Dach aufgerichtet worden war. Der Turm wurde 1726 wieder aufgebaut, und 1776 wurde das Kirchenschiff nach Westen zu verlängert.
Seine heutige Form erhielt das Gotteshaus im Jahre 1890. Das Querschiff und das Westchor wurden angebaut.
Die jetzige Kirche wurde am 5. September 1890 durch Bischof Dr. Paulus Leopold Haffner konsekriert.

 

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