Einweihung des neuen Jakobs- Pilgerweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer über Bad Wimpfen

Ökumenische Einweihungsfeier am 12. September / Neuer Flyer informiert über alles Wissenswerte

 

Am 12. September wurde der neue Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber über Bad Wimpfen zum Kaiserdom nach Speyer durch den Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und den Rothenburger Pilgerpfarrer Dr. Oliver Gussmann auch unter Anwesenheit einiger Wimpfener eingeweiht. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Jakobusgesellschaften und -initiativen, dem Land Baden-Württemberg, den Städten und Gemeinden am Weg, den Kirchengemeinden, Touristikgemeinschaften und Wandervereinen ist in den vergangenen Monaten der neue Jakobsweg realisiert worden. Der Weg lädt ein, sich aufzumachen und der gelben Jakobsmuschel auf blauem Grund zu folgen um Ruhe und Besinnung zu finden. Das Kloster Bad Wimpfen hat einen Pilgerstempel und es lohnt sich in der Ritterstiftskirche einige Minuten zu verweilen.

Eine Homepage unter www.jakobsweg-rothenburg-speyer.de und ein Flyer geben nähere Information zum Weg. Im Prospekt wird im Überblick der Weg mit seinen wichtigsten Stationen vorgestellt. In Tabellenform kann der Pilger für seine Planungen die genauen Entfernungen der einzelnen Orte ablesen, er findet die Telefonnummern der Informationsstellen Vorort und wo es Anschlüsse mit Bus und Bahn gibt. Reich bebildert ist die Rückseite des Flyers, auf der Pilgerstationen und Sehenswürdigkeiten am Jakobsweg in Wort und Bild vorgestellt werden. Das Prospekt liegt bei der Tourist-Information im Bahnhof vor. Auf der Homepage wird es auch eine besondere Seite geben, auf der private Gastgeber Aufenthalte für Pilgerinnen und Pilger mit Übernachtung und Frühstück anbieten können.

 

Der neue Jakobsweg ist einer der letzten Lückenschlüsse in Baden-Württemberg. Er wird damit Teilstück einer internationalen Hauptroute, die von Prag, Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Speyer, Metz, Veselay, bzw. Speyer, Straßburg, Veselay oder Le Puy nach Santiago de Compostela. Der Pilgerweg orientiert sich an der sogenannten ehemaligen „Hohen Straße", einem Fernverbindungsweg, der bis in frühgeschichtliche Zeit zurückgeht. Ausgangspunkt ist in Rothenburg ob der Tauber die Stadtkirche St. Jakob. Ihr Hochaltar von 1466  zeigt auf der Werktagsseite Bilder der Jakobuslegende.