Wir sitzen alle in (s)einem Boot
Bericht über die Kommunion(vorbereitung) 2008
Aus dem Markus-Evangelium erfahren wir:
Zu Anfang ahnte keiner, wie stürmisch und turbulent die Fahrt werden würde. Jesus ließ sie aber nicht untergehen.
Wir Kommunionkinder sind auch in sein Boot gestiegen. Wie stürmisch und turbulent es in unserem Leben noch zugehen wird, ahnen wir heute nicht. Wir dürfen Jesus aber ebenso vertrauen, dass er uns nicht untergehen lässt. "Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr keinen Glauben?" Glaubt ihr nicht, dass euer Vater im Himmel bei euch ist und euch hilft?
Ja, wir 15 Kommunionkinder sind eingestiegen, wir haben Jesu Einladung angenommen. In vielen Wochen bereiteten wir unsere Bootsfahrt vor. Es begann im November mit wöchentlichen Gruppenstunden. Unsere Themen ergaben sich dabei aus dem Kirchenjahr. Im Advent warteten wir mit allen auf Gottes Sohn. Auch brachten wir unsere Gedanken und Früchte in kleinen Beiträgen in die sonntäglichen Gottesdienste. Heilig Abend verdeutlichten wir das Geschehen in einem Krippenspiel. Einige von uns zogen als Sternsinger von Haus
zu Haus, um etwas für unsere Geschwister in der ganzen Welt zu tun, denen es nicht so gut geht wie uns. In der Fastenzeit ließen wir die Gemeinde noch einmal an unserer Vorbereitung teilhaben, als wir uns Jesus näherten, als wir versuchten, ihn kennen zu lernen. Bei einem Wochenende auf dem Dilsberg durften wir das göttliche Erbarmen unseres Vaters erfahren, indem wir das Sakrament der Versöhnung empfingen. Auch übten wir uns darin, miteinander in Gemeinschaft zu leben. Zweimal wurden Kinder aus unserer Vorbereitungsgruppe getauft, so dass wir auch die Spendung dieses Sakraments erleben durften.
Anschließend überschlugen sich förmlich die Ereignisse. Für viele von uns bedeutete es eine ganz neue Erfahrung, wie intensiv Christen die Tage um Ostern feiern. Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, die Osternacht, Ostersonntag - täglich eine neue Ansicht auf unseren Glauben - und dann Ostermontag. Für uns ein ganz besonderer Tag, darauf hatten wir uns ja die ganze Zeit vorbereitet. Am Abend feierten wir mit der Gemeinde Gottesdienst in St. Peter, wir gestalteten ihn mit und: wir empfingen zum ersten Mal die Heilige Kommunion, ganz in Ruhe und mit Bedacht. Im Anschluss waren wir mit unseren Eltern und Geschwistern zu einem Agapemahl im Kloster eingeladen.
Die folgende Woche brachte noch einmal ein ganzes Bündel an Ereignissen. Wir feierten die Werktagsmessen dienstags und freitags mit, wir probten mehrmals den Gottesdienst für den Weißen Sonntag. An diesem Tag wurde alles wie in einem Punkt zusammengeführt, Gottesdienst, Feier der Heiligen Kommunion, Musik, Gesang, Gebet, unser Thema Wir sitzen alle in (s)einem Boot, die Familien, Verwandten und Freunde, alles war besonders, alles war feierlich, selbst das Wetter zeigte sich sonnig und warm. So durften wir am Abend
des Weißen Sonntags in der Andacht noch einmal für all das danken.
Danken wollen wir an dieser Stelle unserem Pfarrer Herrn Dr. Eisenbach, unseren Gruppenleiterinnen Gloria Carbone, Cornelia Frey, Jill Hauck und Sabine Lückehe, Frau Barbara Morgenstern, unserem Religionslehrer Herrn Lohrbächer, denn er hat unsere Vorbereitung im Schulunterricht intensiv begleitet, und der Musikgruppe b-TONT für
die Gestaltung des Festgottesdienstes.
Für die Kommunionkinder Sabine Lückehe