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Pfarrer Markus Warsberg

 

Liebe Mitchristen unserer drei Pfarreien,
liebe Leserinnen und Lesern,

der Advent und die Weihnachtszeit haben viele Eindrücke hinterlassen. Voller Dankbarkeit denke ich an die Rorateämter am Morgen (fast immer war ich pünktlich da) und am Abend, die Adventsvespern und den „Advent im Walde“ im Kloster Rosenthal und an alle, die diese Feiern vorbereitet haben. Ich denke an den Seniorennachmittag und die Bußgottesdienste, das Aufstellen von Bäumen und Krippen und an den Hl. Abend mit der Krippenfeier und drei ganz unterschiedlichen Christmetten. Ganz viele Menschen haben mitgewirkt und Dank verdient. Viele, die mitarbeiten, habe ich durch das Verteilen unserer kleinen Gaben kennen gelernt.

Die Sternsingeraktion war phänomenal. Es ist kaum ein Überblick zu bekommen über die Zahl der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die hier mitgetan haben. Das Dreikönigssingen erreicht viele Menschen, weit über den kirchlichen Rahmen hinaus. Die Anerkennung zeigt sich auch daran, dass die Ortsgemeinden die Sternsinger zu ihren Neujahrsempfängen einladen. Danke für alle Mühe bei dieser Aktion.

Der wichtigste Termin der nächsten Monate ist das Große Gebet am 25 und 26. Februar. 2011 haben Sie in der Pfarrgruppe eine neue Form gefunden, die beibehalten werden soll. Im Mittelpunkt des Großen Gebetes steht die Eucharistie, die in der Monstranz ausgestellt wird. Die eucharistische Anbetung verlängert den kurzen Augenblick, in dem wir die Kommunion empfangen, auf einen ganzen Tag. Vor dem „Allerheiligsten“, wie wir das Sakrament nennen, haben wir Zeit zu beten und uns auf den Herrn einzustellen, der in mein Leben eintritt. Das Danken und Nachdenken geht beim Kommunionempfang oft schon auf dem Rückweg zum Platz in der Bank verloren. Die Stille und die kurzen Impulse können diesem Tag ein Gesicht geben und eine gute Grundlage für die Fastenzeit bieten. Die Fastenzeit kann sich nach diesem Akzent entfalten.

Die Ökumenische Bibelwoche vom 5. bis 9. März, in der an jedem Abend ein Psalm gelesen und erarbeitet wird und der MISEREOR-Sonntag am 25. März „Menschenwürdig leben – Kindern Zukunft geben“ sind weitere Akzente. Gehen wir mit dem Herrn und tragen wir Sein Leben zu den Menschen.

Ihr Pfarrer