Leben nach einer OrdensregelJeder Orden gestaltet sein Leben nach einer eigenen Regel. In ihr spiegeln sich das Selbstverständnis und die besonderen Aufgaben eines Ordens. Sie bestimmt z.B. den Tagesrhythmus der Ordensleute in einem Wechsel von Gebets- und Meditationszeiten, aktiven Phasen (Arbeit in Haus und Garten oder im Beruf) und freien Zeiten der Erholung.
- Bei einigen Orden liegt der Schwerpunkt auf dem Gebet; manche dieser Ordensleute verlassen darum ihr Kloster nur sehr selten. Das Wort „Kloster" kommt ja von „claustrum" = „das Verschlossene" und meint einen für Außenstehende abgeschlossenen Wohn- und Lebensbereich.
- Andere Orden und Kongregationen widmen sich Aufgaben und Berufen, die vielfach nur außerhalb der Klostermauern geleistet werden können.
- Neue ordensähnliche Gründungen wie z.B. die Säkularinstitute teilen ganz bewußt das alltägliche Leben der Menschen ihrer Zeit; ihre Mitglieder leben darum „mitten in der Welt" und tragen darum auch keine Ordenstracht.
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