Wie mache ich Netzwerk Leben bekannt?
Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit für NETZWERK LEBEN ist es, das Netz möglichst greifbar nahe zu bringen. Zeigen Sie deshalb, was Sie in Gemeinde, Schule, Kindertagesstätte, Einrichtung im Rahmen der Initiative bieten.
Die Grundbotschaft der Initiative ist das Anliegen der Beratung und gibt gleichzeitig Antwort auf die großen Sehnsüchte unserer Zeit: „Wir nehmen uns Zeit, wir hören zu, wir unterstützen Sie.“ Um diese Botschaft auf Ihre Arbeit vor Ort zu übertragen, ist zu fragen: Wer ist „wir“? Dies sind die Beratungsstellen, aber wer noch, hier bei uns? Am besten ist es, Sie nehmen mit denen Kontakt auf, die Ihnen als Ansprechpartner einfallen. Klären Sie mit ihnen:
- Was genau ist unser Beitrag? Was ist das Besondere daran?
- Wie ist er eingebunden in die Bistumsinitiative NETZWERK LEBEN ?
- Wer sind mögliche weitere Ansprechpartner?
Die Antworten darauf schaffen die Grundlage für Ihre Aufgabe als Öffentlichkeitsarbeiter/in.
Ziel sollte es sein, das Interesse der Menschen für die Arbeit von NETZWERK LEBEN zu wecken und Informationen zur Verfügung zu stellen.
Nutzen Sie die unterschiedlichen Möglichkeiten in Ihrer Gemeinde:
Schaukasten gestalten
Schaukästen eignen sich in besonderer Weise dafür, die eigenen Angebote vorzustellen. Bei der Gestaltung ist es wichtig, sich in die Sicht des Betrachters zu versetzen. Dieser muss etwas wirklich Interessantes zu sehen bekommen, sonst schenkt er dem Angebot kaum Aufmerksamkeit und alle Mühe war umsonst.
Ein ausdrucksstarkes Bild kombiniert mit einer markanten Frage oder plakativen Aussage bewirkt mehr als seitenlange Erklärungen. Dann bedarf es nur noch einer kurzen Aufzählung all Ihrer Angebote.
Der Schaukasten sollte mindestens alle zwei Wochen neu gestaltet werden, damit er als aktuell und interessant wahrgenommen wird.
Aktionen planen
Egal, ob es um einen Infostand in der Stadt, einen Elternabend im Kindergarten oder die Nutzung der Wanderausstellung bei einer Jugendveranstaltung geht, ohne Planung läuft nichts. Folgende Fragen helfen Ihnen, alles Wichtige zu bedenken.
- Warum? Was ist Ihr Ziel? Ein Fest in der Gemeinde? Die Vermittlung des NETZWERK LEBEN-Gedankens? Die Einbindung von Menschen, die der Gemeinde fern stehen?
- Was? Wozu haben Sie Lust? Was würde die Zielgruppen ansprechen? Welche Möglichkeiten haben Sie – finanziell und personell?
- Wie? Wie lässt sich das umsetzen? Wen brauchen Sie dazu? Wer hat Interesse mitzutun?
- Wer? Wer wird verantwortlich sein für die Aktion?
- Wann? Der Zeitpunkt wird entscheidend sein im Hinblick darauf, welche Zielgruppen sich einbinden lassen. Geht es um einen Abend? Einen Samstag? Ein Fest des Jahreskreises?
- Wo? Wo ist der geeignete Ort, welche Bedingungen sind wann vorher zu klären?
Medien nutzen
Als Medien, über die Ihre Planungen bekannt gemacht werden können, bieten sich an:
- das Pfarrblatt,
- der Gemeindebrief,
- die regionale Presse und
- die vielerorts kostenlos verteilten Wochenblätter oder Gemeindenachrichten.
Immer müssen Sie zuerst den Kontakt zu den dafür Verantwortlichen suchen. Nicht selten sind diese bereit, Texte zu übernehmen, die von Ihnen vorformuliert wurden. Aber suchen Sie auch das direkte Gespräch mit der Redaktion der regionalen Zeitung(en). Laden Sie zu einer Pressekonferenz ein insbesondere dann, wenn Ihre Planungen in eine neue Phase treten. Formulieren Sie Ihr Anliegen schon einmal im Voraus und geben Sie dies den Pressevertretern als “Waschzettel” an die Hand. Vergessen Sie nie, geplante Veranstaltungen oder Aktionen rechtzeitig über den Veranstaltungskalender bekannt zu machen, den jede Zeitung hat.
