Herzlich willkommen auf der Visitenkarte des
Umweltbeauftragten des Bistums Mainz

"Das Handeln für die Zukunft der Schöpfung zählt neben der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit sowie der Sicherung des Friedens und der Freiheit zu den großen Herausforderungen, vor der sich die Menschheit an der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend gestellt sieht!" Das ist die Überzeugung der Deutschen Bischöfe, die sie 1998 in ihrer Schrift: "Handeln für die Zukunft der Schöpfung" deutlich zum Ausdruck gebracht haben. In Ihrer Schrift "Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit" (2006) schreibt Kardinal Lehmann in seinem Vorwort "Der globale Klimawandel stellt die wohl umfassendste Gefährdung der Lebensgrundlagen der heutigen und in noch viel stärkerem Maße der kommenden Generationen sowie der außermenschlichen Natur dar. Die biologischen, sozialen und räumlichen Folgen sind deshalb eine ernste Herausforderung für die Menschheit." Beide Schriften sind für uns alle Mahnung und Aufforderung für die Bewahrung der Schöpfung zu handeln.

Seit September 2007 ist Dr. Franz J. Hock Umweltbeauftragter des Bistums Mainz. Franz J. Hock ist Biologe und hat mehrere Jahre in der Pharmaforschung gearbeitet. Er ist seit vielen Jahren in seiner Pfarrgemeinde und der Diözese in den Gremien tätig (Pfarrgemeinderat, Dekanatsrat, Katholikenrat, Pastoralrat usw.)

Aufgaben des Umweltbeauftragten
In der Diözese leben rund 780.000 Katholiken, es gibt 342 Pfarrgemeinden mit fast ebenso vielen Kirchen und Pfarrhäusern. Oft verfügen die Pfarreien über ein eigenes Gemeindezentrum, viele Pfarreien sind Träger eines Kindergartens, haben große Außenanlagen und Ackerland, die Diözese unterhält eine Vielzahl von Bildungseinrichtungen, Schulen und Bildungshäusern usw.

Schwerpunktaufgaben des Umweltbeauftragten sind daher:
1.Die Pastorale Richtlinie "Nachhaltigkeit" mit mehr Leben erfüllen. Ziel sollte es sein, sie in allen Bereichen der Diözese mehr bekannt zumachen, zu verinnerlichen und nicht nur als "interessante" Lektüre zu betrachten.
2.Gemeinsam mit dem Diözesanbauamt einen Umweltcheck in allen Pfarreien durchzuführen, wie es bereits im Dekanat Bingen geschehen ist. Hierfür gibt es auch Beispiele aus anderen Diözesen, wie z.B. Freiburg.
3.Förderung der Nutzung erneuerbarer und alternativer Energien in kirchlichen Bereichen, wie z.B. Solartechnik, Geothermie, Photovoltaik usw..
4.Bessere Möglichkeiten für die heimische Fauna und Flora bieten auf kirchlichen Flächen, wie z.B. Friedhöfen, größeren Außenanlagen, Kindergärten usw.. Wir können damit auch etwas zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen.
5.Einer wichtigen Frage sollen und dürfen wir uns nicht verschließen. Wie halten wir es mit der Gentechnik (Rote, Grüne, Blaue, Weiße und Graue Gentechnik)? Dies ist ein wichtiges Feld, das auch von Seiten der Kirche beachtet werden soll und kritisch begleitet werden muß.

Energiemanagement Bistum Mainz

Copyright: Dr. Franz J. Hock
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Copyright: BMU Klimaschutz-Initiative
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Copyright: Dr. Phys. Dr. Reinhold Kantus
Copyright: Dipl.-Ing. Dittmar Bachmann

 

 

 

Dr. Franz J. Hock, Umweltbeauftragter des Bistums
Dr. Franz J. Hock

Altstadt 19
64807 Dieburg

Tel.: 06071/980506
Fax: 06071/980507

umweltbeauftragter@bistum-mainz.de

Links

"Handeln für die Zukunft der Schöpfung"
Die dt Bischöfe/Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen 19; 1998

"Der Klimawandel: Brennpunkt globaler, intergenerationeller und ökologischer Gerechtigkeit"
Die dt Bischöfe/Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen, Kommission Weltkirche; 2006

"Neuorientierung für eine nachhaltige Landwirtschaft"
Gemeinsame Texte 18; 2003

"Nachhaltigkeit – Zur Verantwortung der Christen für die Bewahrung der Schöpfung"; Pastorale Richtlinie 14 Diözese Mainz; 2006

Predigtreihen "Nachhaltig predigen"
www.umdenken.de/predigen

www.autofasten.de

www.kirche-unter-strom.de

www.efg.de 

Energiesparberatung
„Vor-Ort-Beratung" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Energiespar-Ratgeber der Katholischen Akademie in Bayern

Klima sucht Schutz