Klimaschutz leicht gemacht!
Kamelreiten in Brandenburg und Riesling auf Rügen
Alle reden vom Klimawandel. In der Südsee werden Inseln immer wieder überschwemmt, auf Grönland stellt sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich dem Abschmelzen der Gletscher entgegen und die Sahara wird zu einem einzigen großen Solarkraftwerk umgebaut. Träumen wir in zwanzig Jahren nicht mehr von den Malediven, sondern vom Timmendorfer Strand? Wächst der beste Riesling nicht mehr in Rheinhessen, sondern auf Rügen? Und singen wir dann „Wann wird’s mal wieder richtig Winter“?
Das Umweltbundesamt hat den UN-Klimareport ausgewertet und für Deutschland folgende Prognose erstellt:
- Der Norden dürfte den größten Temperaturanstieg zu verzeichnen haben, mit Ausnahme der Küsten. Trotzdem könnte vor allem die Ostseeküste durch ein milderes Klima von der Erderwärmung profitieren.
- Katastrophale Auswirkungen könnte der Klimawandel dagegen für Teile Ostdeutschlands haben, die von Versteppung durch ausbleibenden Regen bedroht sind.
- Zuviel Regen erwarten die Expert/innen für den Norden im Winter - dafür immer seltener Schneefall - und den Süden im Sommer. Letzteres birgt die Gefahr von gravierenden Hochwassern, die durch das Abschmelzen der Gletscher in den Alpen noch verstärkt werden könnten. Langfristig könnten die schmelzenden Gletscher auch zu immer niedrigeren Pegelständen einiger Flüsse führen und somit die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung gefährden, zumindest erschweren.
Ausführliche Infos...
... findest Du in unserer Broschüre:
Arbeitshilfe Klimaschutz (pdf, 7.642 KB)
