Finanzierungstipps
Für all diejenigen, die überlegt haben, wie der Teilnehmerpreis zur Romwallfahrt für jeden einzelnen etwas gesenkt werden kann, hatten wir eine Liste mit Finanzierungstipps zusammengestellt.
Vielleicht können die verschiedene Ideen jetzt ja für eine andere Aktion helfen, die Messdienerkasse etwas aufzubessern - oder du sparst schon für die nächste Fahrt!
Übersicht
- Wallfahrtspatenschaft
- Spendenlauf um die Kirche
- Kochbuchgestaltung
- Hilfe bzw. Dienste anbieten und versteigern
- Artikel im Pfarrbrief
- Jugendsammelwoche
- Verkauf von Weihnachts- und Wohlfahrtsmarken
- Unterstützung der Pfarrei
- „Rent a Nikolaus"
- Zuschüsse der Kommunen
- Weitere Ideen
Wallfahrtspatenschaft
Oft gibt es Gemeindemitglieder, die gerne den Dienst der Ministrant/innen unterstützen und etwas Gutes tun möchten. Sie können nun eine so genannte Wallfahrtspatenschaft übernehmen. Diese Patenschaft kann speziell für eine/n Ministranten/in oder für die gesamte Gruppe sein.
Wird eine Patenschaft für einen speziellen Teilnehmer übernommen, wird dieser finanziell unterstützt. In welcher Höhe ist hierbei individuell zu entscheiden. Das bedeutet, dass auch mehrere Paten gemeinsam einem Teilnehmer die Fahrt finanzieren können. Zu Beachten ist hierbei, dass es unterstützten Teilnehmern oft unangenehm ist, auf Hilfe angewiesen zu sein. Deshalb sollte hier mit etwas Feingefühl gehandelt werden.
Wird die Patenschaft für die gesamte Gruppe übernommen, heißt das, dass eine Führung, ein Eis,… für die Gruppe ermöglicht wird. Vorrang sollten jedoch zunächst die Ministranten haben, die ohne Patenschaft nicht an der Fahrt teilnehmen können.
Jeder Pate ist willkommen, unabhängig von der Höhe der Unterstützung! Denn jeder Euro zählt und bringt Rom einen Schritt näher. Schön wäre es, diesen Paten in besonderer Weise durch eine Gruppenaktion o. Ä. für ihre Hilfe zu danken.
Spendenlauf um die Kirche
Die Messdiener laufen um die Kirche - und werden für jede Runde gesponsert!
Zuerst überzeugst du alle Messdiener deiner Pfarrei, die an der Romwallfahrt teilnehmen, von deiner tollen Idee.
Als nächstes legst du einen Zeitrahmen für diese Aktion fest - du kannst einen 12- oder einen 24-Stunden-Lauf machen. Danach sucht sich jeder Läufer einen (oder mehrere) persönlichen Sponsor, der für jede gelaufene Runde einen vorher festgelegten Betrag spendet. Dies hält am besten jeder Läufer schriftlich fest. Nun kannst du den Spendenlauf durchführen.
Im Vordergrund des Spendenlaufes stehen der Spaß und das gemeinsame Erlebnis. Natürlich ist es auch wichtig, wie viel Runden jeder läuft, denn je mehr Runden gelaufen werden, desto mehr Geld kommt zusammen! Hier kannst du dir mit deinem Team eine Taktik überlegen. Doch Vorsicht! Powert euch nicht aus.
Am besten ist, wenn du einen Schiedsrichter und Helfer organisierst, die die gelaufenen Runden notieren. Vielleicht schauen auch Gemeindemitglieder, Freunde oder Verwandte vorbei, die etwas zu Essen mitbringen und tatkräftig anfeuern. Die Presse kannst du natürlich auch zu diesem Event einladen.
Nun wünschen wir dir viel Glück, Spaß und Erfolg beim Gelingen des Spendenlaufes!
Kochbuchgestaltung
Eine andere Möglichkeit ist das Erstellen eines „Gemeinde“-Kochbuches. Zuerst solltest du die Form des Kochbuches (Ringbuch oder kleiner Hefter) klären, bevor du dir über die Anschaffungskosten und die Stückzahl Gedanken machst. Vielleicht sponsert auch das Pfarrbüro die Druckkosten oder kann einen Kontakt zu einer Druckerei herstellen. Mit einem Aufruf im Gemeindebrief geht´s dann richtig los! Hier kannst du Pfarrer, Gemeindereferenten, Gemeindemitglieder, Gruppen und Verbände aufrufen, ihre Lieblingsrezepte einzureichen. Als kleines Special kannst du dir im Internet das Rezept für einen Bibelkuchen oder Osterlämmchen raussuchen. Bitte achte dabei auf Urheberrechte. Zum Aufbau des Kochbuches: Hier kannst du das Inhaltsverzeichnis klassisch nach Vorspeise, Hauptgang und Dessert richten oder mal ganz anders entlang des Kirchenjahres. Für den Verkauf ist natürlich vorab ganz viel Werbung und ein geeigneter Zeitpunkt (z.B. auf dem Pfarrfest) wichtig.
Hilfe bzw. Dienste anbieten und versteigern
Als erstes solltest du überlegen, welche Tätigkeiten es gibt, bei denen du anderen Menschen gut zur Hand gehen kannst. Dies kann eine Tennistrainingsstunde, Rasenmähen, einkaufen gehen oder Vorlesen sein. Die Ideen werden als Gutschein gestaltet zur Versteigerung angeboten.
Für die Versteigung musst du nur noch einen Anlass finden, an dem möglichst viele Leute zusammen kommen (z.B. ein Gemeindefest). Des Weiteren brauchst du einen Auktionator, der die Hilfen und Dienste mit der dazugehörigen Person präsentiert und die Versteigerung durchführt.
Bei der wohl am bekanntesten „englischen Auktion“ wird die Auktion bei einem Grundpreis begonnen, der durch Gebote der Bieter beliebig hoch getrieben werden kann. Der Meistbietende erhält den Zuschlag.
Sinnvoller wäre hier die „amerikanische Auktion“. Bei dieser wird sofort der Differenzbetrag zwischen dem letzten Gebot und dem Gebot davor gezahlt. So werden oft höhere Einnahmen erzielt. Bei dieser Version wird zusätzlich ein Geldeinsammler benötigt, der sich bei den Bietern aufhält und gleich das Geld in Empfang nimmt. Auch hier erhält der Meistbietende den Zuschlag.
Artikel im Pfarrbrief
Eine andere Möglichkeit finanzielle Unterstützung zu bekommen ist das Schreiben eines Artikels im Pfarrblatt, Pfarrbrief oder Infoblatt. Hier erzählst du, dass ihr an der Romwallfahrt 2010 teilnehmen möchtet und bittest um eine Spende, damit die Romwallfahrt etwas billiger wird. Wichtig ist, dass du einen Ansprechpartner und eine Kontoverbindung angibst. Du kannst den Artikel auch auf die Homepage der Pfarrei stellen. Am besten du fragst mal einen zuständigen Hauptamtlichen.
Jugendsammelwoche
Die Jugendsammelwoche wird von den Landesjugendringen organisiert. Jugendgruppen gehen dabei von Tür zu Tür, um für verschiedene Projekte zu sammeln. Die Hälfte der Einnahmen geht jeweils an den Landesjugendring, der damit eigene Projekte, z.B. in der Behindertenarbeit, finanziert. Die andere Hälfte verbleibt in der Jugendgruppe und kann für eigene Projekte verwendet werden – zum Beispiel für die Romwallfahrt!
Die genauen Daten und die Infos zu den nötigen Unterlagen findest du auf folgenden Homepages:
Für Hessen:
http://www.hessischer-jugendring.de/infos/allginfo/jugendsammelwoche/jsammel.htm
Für Rheinland-Pfalz:
http://www.ljr-rlp.de/cms/front_content.php?idcat=55
Verkauf von Weihnachts- und Wohlfahrtsmarken
Als Mitglied einer Messdienergruppe darfst du die Wohlfahrst- und Weihnachtsbriefmarken, die jedes Jahr erscheinen, verkaufen. Du kaufst diese Briefmarken zum eigentlichen Portowert (ohne Zuschlag) ein, verkaufst die Marken dann aber zum aufgedruckten Wert (Porto- und Zuschlagswert) an andere. Den Gewinn aus dem Zuschlag dürft ihr für eigene Zwecke - die Romwallfahrt - nutzen. Natürlich ist das bei jeder einzelnen Briefmarke nicht viel, aber die Cent-Beträge können sich schnell summieren.
Die Weihnachtsmarken, die sich in der Vorweihnachtszeit meistens recht gut verkaufen, erscheinen am 12. November. Am besten meldest du dich schon vorher als "Helfershelfer" beim Deutschen Caritasverband!
Weitere Infos gibt's unter http://www.ehrenamt.caritas-wohlfahrtsmarken.de/ und http://www.caritas-wohlfahrtsmarken.de/
Unter info@caritas-wohlfahrtsmarken.de kannst du dich registrieren lassen. Vielleicht ist auch dein Pfarrbüro bereits registriert.
Zuschüsse der Kommunen
Im Prinzip kannst du für die Romwallfahrt keine Zuschüsse beantragen, denn das Bischöfliche Jugendamt Mainz, nicht deine Pfarrgemeinde ist Veranstalter der Fahrt.
Lediglich bei den Kreisen und Kommunen kann es Regelungen geben, die einen Zuschuss für euch ermöglichen. Das wird je unterschiedlich gehandhabt - eine Nachfrage ist es deshalb auf jeden Fall wert!
Unterstützung der Pfarrei
Sprich auch mal mit dem Pfarrer und den anderen Hauptamtlichen in deiner Pfarrei, ob vielleicht weitere Unterstützungsmöglichkeiten bestehen (Zuschüsse, Sonderkollekte...). Wenn das der Fall sein sollte, wäre es sicherlich toll, wenn du eine Staffelung des Teilnahmepreises für Geschwister erreichen kannst.
Du solltest aber auch schauen, ob einzelne Teilnehmer/innen der Fahrt einen Zuschuss besonders gut gebrauchen können und ohne einen solchen Zuschuss vielleicht nicht teilnehmen könnten. Auch darüber kannst du mit den Hauptamtlichen in der Pfarrei sprechen.
„Rent a Nikolaus“
Bei „Rent a Nikolaus“ gehen Messdienerteams als Bischof Nikolaus zu Familien und bringen den Kindern Geschenke.
Mit der Vorbereitung der Aktion „Rent a Nikolaus“ startest du im November. In Geschäften werden Plakate mit Informationen über die Aktion aufgehängt. Unter einer dort angegebenen Telefonnummer können sich dann Eltern, Kindergärten, Firmen etc. melden und einen Termin vereinbaren. Pro Familie und Kind solltest du unterschiedlich viel Zeit einplanen. Deswegen ist es wichtig, dass du bei dem Telefonat folgende Fragen klärst:
- Wer ruft an?
- Wo müsst ihr hin?
- Wie viele Kinder sind es und wie alt sind sie?
- Telefonnummer des Anrufers
- sonstige Bemerkungen
Außerdem solltest du den Anrufern den Ablauf erklären: Ihr könnt eine Legende von Bischof Nikolaus von Myra vorlesen oder ihr könnt die Kleidung des Bischofs erklären und vielleicht auch erst vor den Kindern anziehen. Ihr könnt auch darüber sprechen, für welche Werte (Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft...) Bischof Nikolaus steht und überlegen, wie die Kinder diese Werte umsetzen können. Sehr schön ist es natürlich, wenn die Kinder, bevor sie ihre Geschenke bekommen, ein Gedicht aufsagen, etwas vorsingen oder etwas auf einem Instrument vorspielen. Dann werden die Geschenke verteilt. Übrigens kannst du im Vorfeld auf den „echten Nikolaus“ des Benno-Verlags hinweisen – dieser Schoko-Nikolaus hat tatsächlich Mitra und Bischofsstab und auf der Verpackung sind verschiedene Legenden abgedruckt. Die Eltern können ihn unter www.vivat.de/shop/nikolaus.php bestellen.
Für eure weitere Planung ist es wichtig, dass ihr immer den Fahrtweg von einem Haus zum nächsten miteinkalkuliert. Wenn dann der Plan steht, könnt ihr das Ganze auf zwei Tage (5.12. und 6.12.) aufteilen. Mit den verschiedenen Kleidungsstücken ausgestattet macht ihr euch in einem kleinen Team auf den Weg.
Für den Besuch können euch die Eltern eine kleine Spende geben, die euch evtl. in Umschlägen zu den Geschenken vor der Tür gelegt oder beim Hinausgehen zugesteckt wird.
Und jetzt viel Spaß beim Durchführen. Es lohnt sich!
Weitere Ideen
Einige weitere Ideen haben wir hier stichwortartig zusammengetragen. Sie erklären sich von selbst!
- Kuchen oder Plätzchen backen und verkaufen
- bei Adventsbasar oder Weihnachtsmarkt selbstgebastelte Karten, Adventskränze oder Glühwein verkaufen
- Flohmarkt veranstalten
- Ostermarkt veranstalten
- Tombola veranstalten
Termine
- 01.06.2012
- 19:30 - 21:30 h
- 24.08.2012
- 19:30 - 21:30 h
Nachrichten
24.05.2012
Ein ausgezeichneter Kick für die nächste 72-Stunden-Aktion
22.05.2012
Jugendverbände bleiben aktiv beim Schutz des Kindeswohls
Jugendring sieht in Aktionsplan des Landes Bestätigung des Bundeskinderschutzgesetzes und eigener Präventionsmaßnahmen
16.05.2012
Sackmob: „Wir sind nicht Eure Lastenträger“
Mit einem Flashmob demonstriert die katholische Jugend auf dem Katholikentag gegen die einseitige Belastung der jungen Generation.

