Bericht über die Romwallfahrt '06 einer Gruppe aus der Pfarrgemeinde Verklärung Christi in Roßdorf

Gruppenbild der Minis aus Rossdorf

Gruppenbild der Minis aus Rossdorf

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Von unserer Pfarrgemeinde in Roßdorf starteten wir (eine Gruppe von 14 Personen) am Samstag, den 29.7., um 16 Uhr mit vielen anderen Ministranten unseres Dekanates vom Hauptbahnhof in Darmstadt. Aus unserer Diözese Mainz waren wir mit 1100 Ministranten vertreten! Insgesamt kamen 42000 Minis aus der ganzen Welt nach Rom, davon waren 35000 aus Deutschland!

Am Samstag, den 29.7.06, ging es um 16 Uhr endlich los. Nachdem alle ihr Gepäck verstaut und Sitzplätze gefunden hatten, stand uns eine 18-stündige Busfahrt bevor. Diese verging schneller als gedacht, und so kamen wir um 10 Uhr am nächsten Morgen an unserem Hotel in Rom an. Obwohl das Hotel außerhalb lag, gefiel es uns sehr gut, da die Zimmer schön (einige besaßen sogar eine Whirlpool!) und das Frühstück lecker war. Den Nachmittag verbrachten wir im Kolosseum, und am Abend fand der Eröffnungsgottesdienst unserer Diözese statt, den Weihbischof Neymeyer leitete. Abends fielen wir todmüde in unsere Betten.

Erschöpfte Rossdörfer Minis bei der Besichtigung der Vatikanischen Gärten

Erschöpfte Rossdörfer Minis bei der Besichtigung der Vatikanischen Gärten

Am nächsten Morgen ging es dann schon früh zur Stadtrundfahrt los, weshalb einige noch ziemlich verschlafen wirkten. Unsere Fahrt startete am Kolosseum und endete nach interessanten, lustigen drei Stunden am Petersplatz. Bevor wir unsere Führung im Petersdom antraten, kamen wir noch auf den Geschmack einer leckeren italienischen Pizza. Alle waren erstaunt vom Ansturm auf den Petersdom, vor dem wir uns mit unserem Führer in eine sehr lange Schlange einreihten. Im riesigen Petersdom verteilte sich die Menschenmenge jedoch so gut, dass wir in Ruhe die Kirche und die darunter liegenden Gräber besichtigen konnten.

Dienstags standen die Besichtigung der Vatikanischen Gärten und der Sixtinischen Kapelle sowie der Pilgerweg mit der darauf folgenden internationalen Eucharistiefeier auf dem Programm. Zunächst gab es mit der Führerin, die uns die Vatikanischen Gärten und die Sixtinische Kapelle zeigen sollte, einige Verständigungsprobleme. Da ihr oft die deutschen Begriffe fehlten, kamen wir unverhofft zu einer Englischstunde der anderen Art. Dies störte aber niemanden, denn die Gärten und die Kapelle bezauberten allein durch ihr Aussehen. Unseren Pilgerweg starteten wir bei der wunderschönen Basilika „St. Paul vor den Mauern“. Er endete am Petersplatz, wo dann direkt die Eucharistiefeier begann. Wir waren fasziniert von den Menschenmassen, die zusammengekommen waren, um gemeinsam den Gottesdienst zu feiern: 42000 Minis aus 18 Ländern!!! Die Stimmung und die Atmosphäre waren unbeschreiblich und werden uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Kurz bevor wir uns auf den Weg zum Hotel machen konnten, kam es noch zu einer mittelschweren Katastrophe, weil ein Mitglied unserer Gruppe plötzlich im Gedränge verschwunden war. Glücklicherweise hatte diejenige die Ober-Ramstädter Minis getroffen und sich ihnen angeschlossen, sodass alle wohlbehalten im Hotel ankamen.

Die Deutschen Minis stellten die größte Gruppe mit 35.000 Teilnehmern

Die Deutschen Minis stellten die größte Gruppe mit 35.000 Teilnehmern

Am Mittwoch stand uns der Höhepunkt unserer Reise bevor: Die Papstaudienz! Da wir früh losfuhren, ergatterten wir sogar noch Sitzplätze. Diese wurden jedoch kaum benötigt: Spätestens nach dem Eintreffen von Benedikt XVI. standen auch die Letzten auf ihren Stühlen. Dem Papst wurde das einzige weiße Pilgerhalstuch überreicht, und er begrüßte und segnete alle Minis in ihren Muttersprachen. Den Nachmittag verbrachten wir mit lustigen Kartenspielen im Hotel, um am Abend Rom bei Nacht zu erkunden. Nachdem wir unser Abendessen genossen hatten, das zu unserer Verblüffung immer aus Nudeln als Vorspeise, Fleisch als Hauptspeise und Eis zum Nachtisch bestand, besuchten wir den Trevi-Brunnen und die Spanische Treppe. Dort mischten wir uns unter die vielen Minis, die fröhlich feierten.

Die spanische Treppe fest in Deutscher Hand

Die spanische Treppe fest in Deutscher Hand

Am vorletzten Tag hatten wir eine Führung durch die Katakomben „di San Callisto“, den größten Katakomben Roms. Sie boten eine herrliche Abkühlung zu dem sonst so schwülen Wetter. Abends war zu unserem Bedauern schon der Abschlussgottesdienst der Diözese in „San Leone“, der Titelkirche unseres Kardinals. Besonders die Band aus Mörfelden, die unsere Diözesangottesdienste begleitete, löste Begeisterung aus.

Der Freitag war auch schon der Abfahrtstag. Nachdem wir unsere sieben Sachen gepackt und alles in den Bus geladen hatten, fuhren wir gegen 13 Uhr nach Hause.

Zu guter Letzt können wir sagen, dass die Romwallfahrt richtig schön war und allen viel Spaß gemacht hat. Wir freuen uns schon auf die nächste Romwallfahrt der Ministranten im Jahr 2011!

Benjamin Becker, Mika Buss, Basti Hauck, Adi und Helfried Heil, Christine, Maria und Michael Holle, Julia Lenzen, Alina und Lara Lutz, Vera Müller, Andrea Schmetz und Florian Schmid

Links:
Homepage der katholischen Jugend Roßdorf
Zum Bericht über die Wallfahrt
Zum Bilderalbum der Roßdörfer Minis

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung der katholischen Jugend Roßdorf. Danke dafür! Ihr wart ne coole Gruppe - Euer Miniteam

 

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