Gruppenstundenvorschläge

Wie heißt das alles hier? (Newsletter Mai 2012)


Die Erstkommunion ist in vielen Gemeinden vorbei. Traditionell ist jetzt die Zeit, in der sich neue Ministrantengruppen finden und das Üben für den Dienst am Altar losgeht. Ein guter Start ist wichtig. Deshalb ist es gut, wenn sich die Kinder durch einige Spiele etwas näher kennenlernen.

Als zweiten Schritt kannst du dann verschiedene Orte und Gegenstände im Kirchenraum spielerisch vermitteln. Dazu werden größere Briefumschläge oder kleine Kartons vorbereitet und in der Kirche an bestimmten Orten verteilt. Am Besten wählst du all die Orte aus, die später beim Üben auch wichtig sind (Ambo, Altar, Osterkerze, Tabernakel, Kredenz, Marienaltar oder ein anderer Seitenaltar, Taufbecken, ewiges Licht usw.). Außerdem können auch liturgische Geräte/ Gegenstände einbezogen werden (Velum, Lavabo-Tuch, Flambo….). Des Weiteren bereitest du Kärtchen vor, auf denen die Orte bzw. Gegenstände geschrieben sind. Nun soll jeder die Karten mit den Begriffen den einzelnen Stationen zuordnen. Dabei wird die Karte in den Umschlag oder Karton gelegt.

In der Version für Fortgeschrittene kann man auf vorgefertigte Begriffskarten verzichten und nur stark vergrößerte Bildausschnitte der Gegenstände zeigen, die dann benannt werden müssen.

Für Messdiener-Profis kann die Gestaltung solcher Bilder (Aufnahme mit Digicam; ggf. digitale Bearbeitung; Vergrößerung des Bildes, Druck + laminieren) eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Seine Pfarrkirche einmal aus ganz besonderen Blickwinkeln zu sehen, verspricht eine spannende und kreative Gruppenstunde zu werden.

Natürlich darf eine kurze Erklärung des Gesehenen bei allen Formen nicht fehlen. Somit weiß man gleich, was sich hinter den Begriffen verbirgt und kann es sich leichter merken. Viel Spaß beim Erkunden des Kirchenraumes.

 

Kreuzweg als Fotostory (Newsletter April 2012)


Zur Vorbereitung auf die Karwoche und auf Ostern können die Minis sich näher mit den letzten Stationen im Leben Jesu beschäftigen, indem sie den Kreuzweg als Fotostory darstellen.

Zu Beginn, je nach Gruppengröße, können mehrere Teams gebildet werden, die verschiedene Stationen des Kreuzweges übernehmen. Zunächst sollte die Leidensgeschichte Jesu in der großen Runde laut vorgelesen werden. Danach verteilen sich die Minis in Gruppen und überlegen sich die Darstellung ihrer Station. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt; ob mit Requisiten oder ohne, ob mit Figuren oder mit sich selbst. Nach Ausarbeitung des Bildes wird dieses vom Betreuer oder den Minis selbst fotografiert.

In der großen Runde werden die Fotos zu den Stationen vorgestellt und die Gruppe kann ihre Gedanken zu den jeweiligen Stationen in Verbindung mit kleinen Gebeten oder Fürbitten mitteilen.

Weitere Infos zur Gestaltung von Kreuzwegen mit Bildern der Oberammergauer Festspiele findest du auch hier.

 

Fastencollage (Newsletter März 2012)

 

Die Fastenzeit bietet viele thematische Möglichkeiten zur Auseinandersetzung in den Gruppenstunden. Eine Möglichkeit, die sich schon zu Beginn der Fastenzeit anbietet, ist mit den Kindern darüber nachzudenken, was ihnen wichtig ist und auf was sie verzichten können.

Methode: Collagen erstellen

Ihr braucht dafür: Zeitschriften, Zeitungen und Prospekte jeglicher Art, Schere, Kleber, DIN A 1 Tonpapier in zwei Farben, Stifte, kleine Zettel

Zu Beginn der Gruppenstunde sollen die Kinder überlegen, was ihnen in ihrem Alltag wichtig ist und auf was sie viel Wert legen. Die Bilder sollen dann in den Zeitschriften gesucht und ausgeschnitten werden und auf das eine der beiden Plakate gelegt werden. Hierbei wird noch nicht geklebt!!! Jedes Kind sollte mehrere Sachen für sich überlegen. Falls die Bilder nicht in den Zeitschriften gefunden werden können, darf auch selbst gemalt, bzw. geschrieben werden. Im zweiten Schritt soll nun gemeinsam überlegt werden, auf welche der ausgesuchten Bilder/Dinge man bereit ist zu verzichten. Diese werden nun auf das zweite Plakat geklebt. Das Plakat kann nun im Gruppenraum aufgehängt werden und jede Woche in der Fastenzeit kann als Anfangsimpuls darüber gesprochen werden, ob der Verzicht eingehalten wurde, welche Schwierigkeiten es dabei gibt/gab oder welche Erfahrungen die Kinder dabei gemacht haben.

 

 Masken basteln (Newsletter Februar 2012)


Schon im Mittelalter war es an Fasching üblich sich zu maskieren. Damit sollte erreicht werden, dass man für einen Abend seine Identität verbergen konnte und es keine Rolle spielte, welcher Herkunft man entstammte. Ebenso sollten durch die Maskierungen böse Geister bzw. der Teufel vertrieben werden. Noch heute gibt es traditionelle Maskenbälle, an denen die Gäste komplett maskiert sind und erst nach Mitternacht ihre Maskeraden fallen lassen.

Dazu passend könntet ihr in eurer Gruppenstunde Masken basteln, die typisch für den venezianischen Karneval sind:

Materialien dafür sind bunte Pappe, Pappteller verschiedene Stoffe, mit denen die Masken beklebt werden können. Ebenso eignen sich Strasssteine und Pailletten, um die Masken schön zu verzieren. Die Ränder kann man zusätzlich noch mit bunten Federn beschmücken.

Zum Schluss werden die Masken mit bunten Seidenbändern am Kopf befestigt. Zum Designen der Masken verwendet ihr am besten Heißkleber oder Sekundenkleber.

Mit diesen Masken seid ihr bestens gewappnet für die nächste Faschingsparty!

 

Silvester (Newsletter Januar 2012)


Einstieg und thematische Näherung: Gesprächsrunde über Silvester in den Familien, Suche nach Ursprung von Silvester, Was wissen wir eigentlich über Silvester? Und was hat Silvester mit der Kirche zu tun? Was hat dieser Mann mit unserem Fest am Jahresende zu tun? Wann kommt er in der Liturgie vor?

Ein paar Infos: Silvester wird seit etwa 153 v. Chr. gefeiert (Ursprung bei den Römern); nach germanischem Brauch findet am Ende des Jahres ein Feuer-Fest statt, um die bösen Geister zu vertreiben; Der Gregorianische Kalender endete bis 1582 am 24. Dezember, in diesem Jahr wurde er auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester, gelegt. Dieser Tag ist in der katholischen Kirche ein Heiligen-Gedenktag.

Papst Silvester I. amtierte von 314 bis zu seinem Tode am 31.12.335 als Bischof von Rom (Papst).

Der Legende nach hat er den Kaiser Konstantin den Großen von einer schweren Krankheit geheilt und damit das Christentum in Rom legalisiert; jedoch hält die Legende geschichtlichen Überprüfungen nicht statt.

Sein Name bedeutet „Der Waldmann“ und er ist der Schutzheilige für Haustiere, eine gute Futterernte und ein gutes neues Jahr.

Aufgabe: Gemeinsam oder in Kleingruppen werden nun Segens- und Bittgebete formuliert, die den Hl. Silvester anrufen. Sie können evtl. in einem der nächsten Gottesdienste vorgebracht werden.

 

Traumreise nach Nicaragua (Newsletter Dezember 2011)

Material: Traumreise, evtl. Decke und Kissen

Diese Gruppenstunde besteht aus einer Traumreise. Sie ist für Kinder ab 5 Jahren und somit auch für die kleinsten Minis geeignet.

Die Kinder sollen sich vorstellen, wie gleichaltrige in Nicaragua leben. (Wie wird es wohl in Nicaragua aussehen? Was spielen die Kinder dort und gehen die überhaupt zur Schule? etc.)

Hierzu gibt es weiter unten eine Traumreise zum Download. Im Anschluss daran können die entstanden Bilder in der Gruppe ausgetauscht werden. Nach dieser Reise kann zusätzlich der Film vom Kindermissionswerk über Nicaragua gezeigt werden.

Das Land der Gegensätze (pdf, 72 kb) 

Weitere Ideen und Materialien gibt es auf der Sternsingerseite des Kindermissionswerkes.

 

Die Situation der Kinder in Nicaragua verstehen (Newsletter November 2011)

Gruppengröße: beliebig
Dauer: 45 min
Material: Alte Zeitschriften, Klebstoff, große Papierbögen, Scheren

Die Teilnehmer schneiden aus Zeitschriften, Katalogen, Prospekten usw. alle Dinge aus, die für sie wichtig sind, um gut leben zu können. Alle Bestandteile werden auf ein großes Plakat geklebt und gemeinsam betrachtet. Dann wird überlegt: Brauchen wir das wirklich? Warum? Was ist lebensnotwendig? Alle lebensnotwendigen Bedürfnisse werden mit rotem Stift eingekreist.

Anschließend überlegt sich die Gruppe, was Kinder aus Nicaragua wohl zu dieser Übersicht sagen würden: Haben sie alles, was als wichtig erachtet wurde? Im Anschluss daran kann das Land und das Leben der Kinder vorgestellt werden.

Quelle: Werkheft zur Aktion Dreikönigssingen 2012 (S. 50)

Weitere Ideen und Materialien gibt es auf der Sternsingerseite des Kindermissionswerkes.

 

Switch – Sitzen, Stehen, Knien (Newsletter Oktober 2011)


Material: Zwei verschiedenfarbige Zettel in Teilnehmeranzahl; Dauer: 15-20 Minuten

Kleines Quiz gefällig? Was bedeutet das Sitzen, das Stehen und das Knien im Gottesdienst? – Ist ja klar: Sitzen ist hören, Stehen ist Partner Gottes sein, Knien heißt sich klein machen! Stimmt! Aber genau das ist uns zu wenig. Es ist schon richtig, aber es gibt noch was darüber hinaus. Zweites Quiz: Mit welchem Körperteil betet man eigentlich? Mit dem Hirn? Mit dem Mund? Mit…? Unsere Lösung heißt: schon das Sitzen, Stehen, Knien ist ein Gebet. Der ganze Körper betet!

Switch-Out

Völlig Banane: Jeder schreibt auf einen Zettel einer Farbe einen Völlig-Banane-Satz (z.B. „Der Staubsauger ist kaputt“ oder „Du hast da einen Kaugummi im Ohr“). Auf den Zettel der anderen Farbe schreibt jeder eine Völlig-Banane-Körperhaltung wie z.B. „versunken Nase bohrend“ oder „lümmeln mit verschränkten Armen“ oder „kniend flehen“.

Anschließend werden die Zettel auf zwei Stapeln in der Mitte gesammelt und jeder zieht aus den Stapeln je einen Zettel.

Es geht reihum und jeder versucht, seinen Völlig-Banane-Satz in der verlangen Körperhaltung möglichst überzeugend rüberzubringen! Wer will, kann den gleichen Satz nochmal in einer anderen Körperhaltung spielen (dazu nimmt er sich einfach den Zettel von jemand anderem).

Switch-In

Zugegeben, es ist total schräg, zu behaupten, Knien sei ein Gebet. Aber ist es nicht genauso abgedreht, zu meinen, einzelne Körperteile könnten beten? Wir sind uns sicher: beten kann man nur ganz oder gar nicht. Wir sind. Wir beten. Oder eben nicht.

Denn es ist wirklich so: Ob ihr sitzt oder steht oder kniet – ihr seid Gebet und Gott glaubt euch! Zum Schluss wird einmal das Vater Unser gebetet, allerdings ohne Worte. Dabei wird sich an den Händen gefasst.

Aus: Oliver Westerhold, Angela Schmid, Sebastian Schmid, Switch - Kreatiefe Übungen zum Gottesdienst, 2009. 

 

Detektivspiel: Der geheime Dirigent (Newsletter September 2011)


Passend zu „Frankfurt Yard“ schlagen wir ein Detektivspiel vor.

Dabei verlässt ein vorher auserwählter Detektiv den Raum, während die restlichen Spieler sich auf einen „Dirigenten“ einigen. Der Detektiv wird wieder hereingebeten und muss nun herausfinden, wer der Dirigent ist. Der Dirigent gibt der Gruppe dabei immer eine Bewegung vor, die alle anderen Spieler aufgreifen. Dabei sollte der Dirigent natürlich möglichst unauffällig vorgehen, und die anderen Spieler sollten die Bewegungen möglichst schnell imitieren. Der Detektiv hat dabei drei Rateversuche.

Wenn die Runde beendet ist, kann natürlich ein neuer Detektiv gewählt werden, der einen neuen Dirigenten erraten muss. Viel Spaß beim Ermitteln!

 

Aktionstag Feuer und Licht (Newsletter Juli 2011)

Mal etwas Anderes in der Gruppenstunde erleben und ausprobieren oder einfach mal einen Tag mit den gesamten Minis der Pfarrei verbringen ohne dabei weit wegfahren zu müssen.

Zu Pfingsten, in der Sommerferienzeit oder auch einfach so kann dieser Aktionstag veranstaltet werden. Er ist Sowohl für Klein- und Großgruppen geeignet. Der Aktionstag vermittelt den Kindern spielerisch den Umgang mit Feuer und Licht und geht auf das Symbol „Feuer“ ein.

Im Anhang befinden sich Spielideen, Impulse & Texte sowie Liedvorschläge zur Gestaltung des Tages.

Gruppenstunde Aktionstag Feuer (pdf, 31 KB)

 

Fronleichnamsteppich (Newsletter Juni 2011)

In vielen Gemeinden ist es Tradition, vor der Fronleichnamsprozession die verschiedenen Altäre festlich zu schmücken.

Wenn du ein paar Frühaufsteher in deiner Gruppenstunde hast, kannst du zusammen mit deiner Gruppenstunde einen Fronleichnamsteppich gestalten. Und das machst du so:

- Denke dir mit deiner Gruppenstunde Motive aus oder suche ein passendes Motiv im Internet. Was passt gut zu Fronleichnam?

- Übertrage das Motiv mit einem wasserfesten Filzstift auf eine große Folie (gibts im Baumarkt) per „Rasterübertragung“. Dann teile das Motiv in Karos ein und lege die Folie auf einen Fliesenboden. Mit Hilfe der Fliesen lässt sich das Motiv Fliese für Fliese übertragen und die riesige Fläche der Folie ist gar kein Problem.

- Statt Blüten verwendest du für die Farbflächen gefärbte, grobe Sägespäne. Die Sägespäne erhältst du säckeweise vom Schreiner. Für jede Farbe brauchst du eine Wanne oder einen großen Eimer, Abtönfarbe (besonders praktisch ist Pulverabtönfarbe aus dem Bastelfachhandel) und Wasser.

- Die Sägespäne werden mit der Farbe und dem Wasser gefärbt. Dabei bitte alte Klamotten anziehen, da es eine lustige Sauerei werden kann. Die bunten Sägespäne müssen sehr feucht sein, dürfen aber nicht im Wasser schwimmen. Erkundige dich vorher, ob der Altar in Nähe einer möglichen Wasserquelle steht.

- Vor dem Altar wird die Folie auf dem Boden ausgebreitet und die Flächen werden mit den bunten Sägespänen überdeckt.

Vorteil der Sägespäne: Es sieht schön bunt aus, aber das Motiv kann nicht wegfliegen.

 

Jugendsonntag im Bistum Mainz: „Beziehungs-weise“ (Newsletter Mai 2011)

Was macht eine Beziehung aus?
Welche Arten von Beziehungen gibt es?
Wie sieht eigentlich meine Beziehung zu Gott aus?
Was bedeutet das für die Beziehung zu meinen Mitmenschen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Jugendsonntags, der im Bistum Mainz - wie jedes Jahr - am Dreifaltigkeitssonntag gefeiert wird. In diesem Jahr lautet das Motto „Beziehungs-weise“.

Der BDKJ Mainz hat zu diesem Sonntag eine Arbeitshilfe herausgegeben. Hier findet ihr neben vielen Vorschlägen zur Gestaltung eines Jugendgottesdienstes am Wochenende des 19. Juni auch tolle Ideen und Impulse für Gruppenstunden. Diese Arbeitshilfe könnt ihr im Referat Religiöse Bildung bekommen.

 

Garantiert keine Dioxingefahr – Ostereier gestalten (Newsletter April 2011)

Zunächst müssen die Eier ausgeblasen werden (dies sollte man eventuell schon zu Hause vorbereiten). Jetzt kommt es auf eure Kreativität an: Bemalt die Ostereier mit Wasserfarben! Kleiner Tipp: Verwendet auch mal Wachsmalstifte und schaut, was passiert. Mit denen könnt ihr auch nette Botschaften auf die Eier schreiben. Nach Bedarf könnt ihr auch Federn oder anderes Bastelmaterial verwenden. Euren Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt!

Ihr könnt die fertigen Eier zu einem Osternest gruppieren oder ihr zerbrecht ein Streichholz, bindet einen Faden darum und steckt es durch die kleine Öffnung in das Ei – so könnt ihr einen ganzen Osterstrauch schmücken. Viel Spaß und vorsichtig arbeiten - zerbrechlich! 

 

Stadt, Rand, Schluss...? (Newsletter März 2011)

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. 1 Milliarde Menschen wohnen in Armenvierteln – Tendenz steigend. Dass am Stadt-Rand aber noch lange nicht Schluss ist, zeigt die diesjährige Jugendaktion von BDKJ und Misereor: Stadt, Rand, Schluss...?


Sieben Wochen hat die Fastenzeit – sieben Themen sind in der Jugendaktion zusammen gestellt. In jeder Woche lernst du eine Stadt unserer Welt mit einem Jugendlichen, der dort lebt, kennen. Und mit diesen Städten verknüpfen sich Themen: Vertreibung, Liebe, Bildung oder Kultur. Dazu gibt es jeweils Aktionsideen, die du zusammen mit deinen Freunden oder deiner Gruppenstunde umsetzen kannst – manche davon, wie das „Reverse-Graffitti“, sind spektakulär, andere dafür leichter umsetzbar. Du findest jeweils auch einen Spiri-Impuls und sehr praktische Fastentipps, mit denen du in deinem eigenen Alltag die Welt verändern kannst.

Möchtest du mitmachen? Hier gibt es weitere Infos.

 

Valentinstag – nur Geschäft oder was?! (Newsletter Februar 2011)

Materialien: Geschichte, bunter Karton, evtl. Kartenvorlagen, Scheren, Kleber, Stifte, Briefumschläge, nach Belieben weitere Bastelutensilien

Den Valentinstag kennen viele Kinder heute nur noch als den Tag der Verliebten, von dem vor allem der Handel profitiert. Doch auch dieser Brauch hat seine Ursprünge in der christlichen Tradition, auch wenn er leider im Laufe der Zeit untergegangen ist und von anderen Gedenktagen ersetzt wurde.

Hierzu liest der Gruppenleiter die Geschichte des Bischofs Valentin vor. Im Anschluss daran wird kurz über die Geschichte gesprochen. Der Gruppenleiter erzählt den Kindern, dass der Valentinstag in vielen Ländern gefeiert wird und dort unterschiedliche Bedeutungen hat. Heute wollen wir den Valentinstag in Finnland näher beleuchten.

In Finnland ist der Valentinstag ein „Freundschaftstag“. An diesem Tag werden an Menschen, die man mag – meist anonym – Karten oder kleine Geschenke geschickt. Dieser Tag gibt uns also die Möglichkeit, unseren Freunden einmal zu zeigen, wie wichtig sie uns sind und wie dankbar wir dafür sind, dass wir sie haben. Die Geschenke sollen persönlich sein, deshalb sind die schönsten Geschenke die, die man selbst gemacht hat.

Die Kinder sollen sich überlegen, was sie ihren Freunden einmal sagen möchten und wen sie zum Valentinstag gerne einmal beschenken möchten. Mit den Materialien können sie nun Karten basteln, mit einer persönlichen Nachricht versehen und zum Valentinstag an ihre Freunde schicken oder übergeben. Eine nette kleine Geste die zeigt, wie wichtig Freunde sind.

Bischof Valentin (pdf, 6 KB) 

 

Sternsinger (Newsletter Januar 2011)

Das Beispielland der diesjährigen Sternsingeraktion ist Kambodscha. Tola, ein Junge ohne Füße und Hände, und seine Freunde zeigen, wie viel Spaß auch Kinder mit Behinderungen am Leben haben - und wie stark sie sein können.

Im Einstiegsspiel „Dreieraufgabe" erleben die Kinder verschiedene Behinderungen und versuchen so eine Aufgabe zu lösen.

Im Anschluss werden kambodschanische Kinder und Jugendliche, die im Film vorgestellt werden, besprochen.

Ein Gespräch schließt sich an: Was kannst du für andere Kinder tun, denen es nicht so gut geht wie dir? Bist du glücklich mit dem, was du hast? Könntest du dir vorstellen, etwas mit anderen Kindern zu teilen? Findest du es gut, wie sich die Sternsinger einsetzen? Glaubst du, dass es sich lohnt? Ein Plakat kann erstellt werden, auf dem die Gruppenkinder zeigen, wie sie selbst helfen können und wie die Sternsinger in jedem Jahr als gutes Beispiel vorangehen.

Zum Abschluss kann eine Version des Spiels „Montagsmaler" gespielt werden - ohne Finger!

Dreieraufgabe (pdf, 60 KB) 

Kambodscha (pdf, 83 KB) 

Montagsmaler (pdf, 5 KB) 

 

Christrose (Newsletter Dezember 2010)

Material: Geschichte, alte Marmeladengläser, Serviettenlack (am besten matt), Scheren, kleine Haarpinsel, Servietten mit Christrosenmotiv, Frostfarbe in „frost", evtl. Flüssigkleber und Glitzerstaub

In adventlicher, ruhiger Stimmung liest du die Legende von der Christrose vor - sie erzählt, wie mitten im Winter die Christrose erblühte. Im Anschluss daran tauschst du dich mit den Kindern über die Geschichte aus (siehe die Gedanken unter der Geschichte). Ein kleines Gebet kann diesen Teil der Gruppenstunde abschließen.

Danach geht es an die Arbeit: Gemeinsam gestaltet ihr ein Christrosen-Roratelicht. Die Christrosen werden aus den Servietten ausgeschnitten, dann wird die oberste Schicht von den Serviettenmotiven abgezogen und mit Serviettenlack auf das Glas geklebt. Den Rest des Glases malst du vorsichtig mit Frostfarbe an, sie mattiert das Glas. Wer möchte, kann nach dem Trocknen noch mit Flüssigkleber einen Rand mit Glitzerstaub gestalten.

Ihr könnt mit den Lichtern an einem Rorategottesdienst teilnehmen - die Minis können mit ihren Lichtern einziehen.

Wir danken Beate Kratz aus St. Pankratius, Offenbach-Bürgel für diese Gruppenstundenidee.

Christrose (pdf, 7 KB) 

 

24 Kleinigkeiten – Gemeinsam warten (Newsletter November 2010)


Adventskalender bereiten uns Schritt für Schritt auf die Geburt Jesu Christi vor. Mit jedem Tag kommen wir diesem Fest näher. Warum nicht gemeinsam warten? Bastelt doch zusammen einen eigenen kreativen Adventskalender für eure Gruppenstunde. Teilt die Tage untereinander auf und überlegt euch kleine Überraschungen für die anderen: Witze, Sprüche, euer Lieblingsweihnachtsgedicht, ein selbst ausgedachtes Rätsel, ein Bild, ein Spielwunsch, ein erfundenes Weihnachtswunder oder etwas Selbstgebasteltes. Je nachdem, wie groß eure Kleinigkeit ist, könnt ihr sie zum Beispiel in einer bunt bemalten Streichholzschachtel oder einer leeren Toiletten- oder Küchenrolle mit Krepppapier als Bonbon verpacken.

Viel Spaß beim Kreativsein und Warten!  

 

Erntedank - Gottes Schöpfung loben und dafür danken (Newsletter Oktober 2010)


Material: Bibelstelle Gen 1,1 - 2,4a; 1 Bogen Tonkarton (je nach Gruppengröße mehrere Bögen), Kleber (evtl. Heißkleber)

Evtl. die Kinder vorher darauf hinweisen, dass es in der nächsten Gruppenstunde ins Freie geht.

Zu Beginn der Gruppenstunde werden die Kinder eingeladen, sich einen bequemen Ort im Gruppenraum zu suchen (evtl. Meditationsraum). Die Schöpfungsgeschichte Gen 1,1 - 2,4a wird als Traumreise vorgelesen.

Einleitung: „Sucht euch einen bequemen Platz hier im Gruppenraum. Wenn ihr möchtet legt euch hin. Schließt die Augen und versucht mal ganz ruhig zu werden. Ich möchte euch jetzt eine Erzählung aus der Bibel vorlesen, die ihr bestimmt alle kennt. Aber heute sollt ihr dazu Bilder vor eurem Auge auftauchen lassen und wie in einer Art Film mit in die Geschichte kommen, wie ein Zuschauer, der dabei war. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde…“

Schluss: „Unsere Erzählung ist zu Ende. Kommt langsam von eurem Aussichtsplatz wieder zurück in unseren Raum. Streckt euch und kommt langsam in einen Sitzkreis.“

Anschließend kann es ein kurzes Gespräch über die Traumreise geben. Im Anschluss daran ist ein Spaziergang durch Gottes Schöpfung, die Natur, angedacht. Die Teilnehmer sollen dabei alles Mögliche aus der Natur sammeln.

Nach der Rückkehr oder evtl. in der nächsten Stunde wird aus den Schätzen der Schöpfung ein Schöpfungsbild gestaltet: vielleicht die 7 Schöpfungstage oder ein Dankplakat an Gott. Wenn möglich, kann man das Bild später in die Kirche hängen z.B. mit der Überschrift „Wofür unserer Minis danken“.

 

Weihrauch - warum und wozu? (Newsletter September 2010)

Achtung: Rauchmelder freuen sich in der Regel nicht über diese Gruppenstunde...:-) besser in einem Sitzkreis in der Kirche durchführen

Material: Tuch für die Mitte, darauf: Schiffchen, Rauchfass, bunter Weihrauch in offener Schale, wenn vorhanden verschiedene Weihrauchsorten (Myrrhe kann sogar in winziger Menge geschmeckt werden - vorher selbst probieren, sie ist bitter!); Kohle in Weihrauchschale (offen liegend), Stabfeuerzeug, Spielkarten, Arbeitsblätter, Stifte

Einstieg: Gemeinsam mit den Minis die Gegenstände in der Mitte betrachten, die Teilnehmer/innen entdecken lassen (wenn möglich mit allen Sinnen: anfassen, riechen, schmecken, hören). Die Gegenstände benennen und gegebenenfalls erste Assoziationen zum Gebrauch äußern lassen (10-15 Minuten). Danach Spiel mit den Karten ohne Wertung (max. 10 Minuten).

Erarbeitung: Vergleichen der Ergebnisse des Legespiels. Gemeinsam „Fehler" korrigieren und darüber sprechen, warum Weihrauch benutzt wird (10 Minuten). Ausfüllen des Arbeitsblatts (5-10 Minuten). In dieser Zeit die Kohle in der Schale anzünden.

Meditation und Gebet: Für Ruhe sorgen. Die Schale mit den bunten Körnern herumgeben und kurz betrachten lassen. Dann den Meditationstext vorlesen (Der Leiter kann an der passenden Stelle etwas Weihrauch auflegen; 5 Minuten).

Anschließend Überleitung: „Nach dem Gebet, das ich jetzt vorlese, seid Ihr eingeladen, Gott Euren Dank und Eure Bitten zu sagen. Das könnt Ihr laut oder in Stille tun. Zu jedem Dank/jeder Bitte dürft Ihr etwas Weihrauch aus der Schale auf die Kohle legen." Dann Gebet, Gebete der Kinder (5-10 Minuten) und gemeinsamer Abschluss mit dem Vater unser.

Wir danken Beate Kratz aus aus St. Pankratius, Offenbach-Bürgel für diese Gruppenstundenidee.

Weihrauch_Arbeitsblatt (pdf, 67 KB)

Weihrauch_Kartenspiel (pdf, 92 KB)

Weihrauch_Meditation_Gebet (pdf, 65 KB)

 

Gruppenstundenheft zur Romwallfahrt

Hier findest du das Gruppenstundenheft, das wir für die Romwallfahrt im Sommer 2010 entwickelt haben. Für Gruppenstunden oder Vortreffen haben wir viele verschiedene Vorschläge rund um die Stadt Rom, um das Wallfahren und Pilgern und das Motto "Aus der wahren Quelle trinken" zusammengetragen.

Einige Spiele sind dabei - ein Quartett zu 32 Kirchen Roms, ein Memory-Quiz, auch kreative Vorschläge... Schau' mal rein!

Copyright: Diözesan-Ministrantenteam Mainz

 

Kirchen-Quartett

Zur Romwallfahrt hat das Diözesan-Ministrantenteam Mainz ein Quartett von 32 besonderen römischen Kirchen entwickelt. Wie beim klassischen Auto-Quartett lassen sich Länge, Baujahr oder Fassungsvermögen der Kirchen vergleichen - und stechen sich gegenseitig aus!

Zum Preis von 3,00 € ist es bald im Ministrantenshop Mainz zu kaufen. 

 

Gruppenstunde zu den Papst-Insignien

In Rom begegnen wir dem Nachfolger des Hl. Petrus, Papst Benedikt XVI. Verschiedene Insignien (lat. für Kennzeichen) machen deutlich, welche Bedeutung der Papst für die katholische Kirche hat.

In einem Schlüsselloch-Spiel versuchen die Gruppenmitglieder, die Insignien des Papstes sowie weitere bekannte Gegenstände aus seinem Alltag zu erkennen.

Das Schlüssellochspiel
Durch ein Schlüsselloch zu linsen ist aufregend: Man sieht immer nur einen kleinen Ausschnitt, also muss man raten, was sich im verschlossenen Zimmer verbirgt. Ist es vielleicht ein Wäscheständer mit Wäsche deiner Oma? Oder vielleicht eine große Schatztruhe auf einem Piratenschiff? Und das da, ist das vielleicht der große Leuchter in eurer Kirche?
Zum Spielen legst du über die Bilder der Papstinsignien das Schlüsselloch-Blatt und erst dann zeigst du es den anderen. Die Kinder sehen jetzt nur einen kleinen Ausschnitt - nämlich soviel, wie das Loch offen lässt. Man kann das Schlüsselloch auch bewegen, so dass ein neuer Abschnitt des Bildes sichtbar wird.
Die Gruppe, die die meisten Schlüssellochrätsel erraten hat, gewinnt!

Sobald jemand ein Bild erraten hat oder ihr ein Bild aufdecken müsst, weil keiner es erkannt habt, kommt ihr ins Gespräch dazu. Fragen können sein:

  • Wie heißt der gezeigte Gegenstand?
  • Warum trägt ihn der Papst?
  • Tragen andere Menschen ähnliche Gegenstände?
  • Welche Bedeutung hat dieser Gegenstand?
  • Verrät der Gegenstand etwas über den Papst und seine Bedeutung? 

Zu den Bildern

 

 

 

Der heilige Tarsitius (Newsletter Juni 2010)

Material: Tücher, große Kerze, Geschichte von Tarsitius, evtl. Liederbücher, Gebet, Streichhölzer.

In der Mitte liegen Tücher, darauf steht die große Kerze. Zu Beginn kann ein Lied gesungen werden. Danach liest die Gruppenleitung die Geschichte des Heiligen Tarsitius vor.

Im Anschluss daran kann über die Geschichte gesprochen werden. In einer kurzen Stille können die Teilnehmer/innen überlegen, wie es ihnen als Messdienerinnen und Messdienern ergeht: Ist es für sie einfach, diesen Dienst auszuüben? Oder kennen sie auch Situationen, in denen es nicht so leicht ist, zum Ministrantendienst in der Kirche und zum eigenen Glauben zu stehen? Das Gebet zum heiligen Tarsitius und ein Lied schließen die Gruppenstunde oder den Impuls ab.

 

Christi Himmelfahrt (Newsletter Mai 2010)

Besonderheit: Der Gruppenleiter muss sich einen kurzen Wanderweg aussuchen, der zu einer kleinen Erhöhung führt, so dass man von dort auf die Umgebung schauen kann.

Material: Bibelstelle Apg 1, 6-11, weiße Blätter, evtl. feste Unterlagen zum Malen, verschiedene Stifte (Holz, Filz, Wachs, Kreide), evtl. Sachen für ein Picknick, evtl. Lied: „Weißt du wo der Himmel ist“

Die Gruppe trifft sich an einem ausgemachten Ort und startet von dort die kleine Wanderung. Am Ziel angekommen wird überlegt, was an dieser Stelle so besonders ist. (Überblick haben, in das Land schauen, weiter sehen können, oben sein, …).

Jetzt wird die Bibelstelle von Christi Himmelfahrt gelesen. Im Anschluss daran leitet der Gruppenleiter ein kurzes Gespräch über das Gehörte ein. Zum Beispiel: „Jetzt waren die Jünger wieder alleine. Was meint ihr, waren sie darüber traurig? Wussten die Jünger wo der Himmel ist, und was er ist? Wisst ihr denn wo der Himmel ist und was der Himmel ist?“

Die Gruppenkinder bekommen Zeit, ihre Vorstellung von Himmel (ob oben oder auf der Erde) zu malen. Der Abschluss bildet eine Vorstellung der Bilder und evtl. das Singen des Liedes „Weißt du wo der Himmel ist.“ Zum Ausklang der Gruppenstunde kann ein Picknick stattfinden.

 

Pilgerreisen - „Der Weg ist das Ziel“ (Newsletter April 2010)

Material: Geschichte & Gebet (siehe Gruppenstundenheft Rom), Bilder über einen Pilgerweg, CD-Player, ruhige Musik

Zu Beginn kann ein Lied gesungen werden, zum Beispiel „Schweige und höre“. Die Gruppenleitung beginnt: „Viele Menschen haben auf ihrem Lebensweg immer wieder den Eindruck, vorwärts gehen zu müssen, immer weiter, immer schneller. Manchmal wissen wir gar nicht wieso… Dabei spüren wir manchmal ganz tief in uns eine Sehnsucht, die uns hinaustreibt aus dem Einerlei des Alltags, aus der Enge unserer gewohnten Umgebung.“

Als Denkanstoß wird die Geschichte „Haben Sie Geduld, ihre Seele kommt nach“ gelesen. Dazu werden Bilder eines Pilgerweges gezeigt, zum Beispiel von Santiago di Compostela, und leise Musik abgespielt. Die Geschichte und das anschließende Gebet befinden sich in dem Gruppenstundenheft zur Romwallfahrt (Seite 22), das man von unserer Homepage downloaden kann.

 

Mein Stein in der Fastenzeit (Newsletter März 2010)

Material: Stifte, Papier und so viele Steine wie Gruppenmitglieder, Geschichte (PDF, 9 KB) „Der Stein im Wasser"

Die Steine werden in die Mitte eines Stuhlkreises gelegt. Jedes Gruppenmitglied sucht sich einen Stein aus und erzählt der Gruppe, warum es diesen Stein ausgesucht hat. Danach liest der Gruppenleiter die Versuchungsgeschichte Mt 4,3-4 vor und erklärt kurz, welche Bedeutung Steine haben können (Ewigkeit, große Macht, Schuld...). Die Bedeutung des Steins findet sich auch heute noch in unserem Wortschatz. Gemeinsam können Redewendungen und Wörter mit „Stein" erarbeitet werden (steinalt, der Stein des Anstoßes, da fällt mir ein Stein vom Herzen, Stolperstein, der Stein der Weisen...).

Im Anschluss betrachtet sich jeder seinen eigenen Stein. Ist dieser kalt oder vielleicht sogar warm? Ist er scharfkantig, spitz oder rund? Welche Farbe hat mein Stein? Wie alt mag er sein und welche Geschichte könnte er erzählen? Was kann ich mit meinem Stein bewirken? Der Stein kann Gutes und Böses bewirken. Man kann mit ihm ein Haus oder eine Mauer zum Schutz bauen. Wenn er geworfen wird, kann er verletzend und zerstörerisch sein.

Zum Schluss liest der Gruppenleiter die Geschichte „Der Stein im Wasser" vor. Im Anschluss erklärt der Gruppenleiter was Fasten heißt. Fasten heißt nicht nur Verzicht auf Essen, es kann auch auf Computer spielen, Fernsehschauen oder auf den Gebrauch von Schimpfwörtern verzichtet werden. Oftmals langt auch nur ein guter Vorsatz, etwas Positives zu tun und anderen Menschen zu helfen. Jedes Gruppenmitglied kann jetzt seinen persönlichen Fastenvorsatz auf ein Blatt Papier schreiben und es den anderen vortragen.

Quellen: „Suchen und finden" Band 4 - Verlag Haus Altenberg Düsseldorf Katholische Jugendstelle Deggendorf (www.jugendstelle-deggendorf.de)

Geschichte Der Stein im Wasser (pdf, 9 KB)

 

Helau Alaaf Kikeriki (Newsletter Febr. 2010)

Die 5. Jahreszeit hat begonnen - die vierfarbbunte Zeit voller Spaß und Süßigkeiten.
Wie wäre es denn dann mit einer kleinen Fastnachtsfeier?
Kommt alle in euren schönsten Kostümen und prämiert das schönste Kostüm, vielleicht verhilft euch ein lustiger Auftritt oder ein gelungener Witz zum Sieg. Natürlich darf die passende Dekoration nicht fehlen.

Das Luftschlangenweitpusten ist eine sehr witzige Variante, wie man einen Raum blitzschnell verwandeln kann und dabei auch noch Spaß hat. Habt ihr euch schon mal eure eigene Girlande gebastelt? Einfach Papier in Streifen schneiden. Aus einem Streifen einen Papierring formen und die Enden zusammen kleben. Einen weiteren Papierstreifen durch den Ring ziehen, daraus den nächsten Ring formen und an den Enden zusammen kleben. Das könnt ihr solange machen, bis ihr eure gewünschte Länge der Girlande erreicht habt.

Zu einer gelungen Feier gehören jetzt nur noch Kreppel oder Schokoküsse. Die isst man natürlich ohne Hände!
Auf eure Feier ein dreifach donnerndes Helau! Helau! Helau!

 

Segen zum Neuen Jahr - Goldene Nüsse mit Neujahrswünschen (Newsletter Jan. 2010)

Gute Wünsche für das Neue Jahr - die werden gerne ausgesprochen und jeder bekommt sie gerne zugesprochen. Hier eine Idee, wie ihr sie auch noch schön verpacken und in der Gruppenstunde oder in der Gemeinde verteilen könnt.

Material für 10 Wunsch-Nüsse: 20 Walnusshälften (oder Nüsse und einen Nussknacker), Kleber, Goldspray, bunte Bänder, kleine Zettel mit Wünschen für das neue Jahr

Zuerst schreibt ihr eure Wünsche auf die kleinen Zettel, z.B: „Viele gute Ideen für ...", „Schöne Erlebnisse mit deinen Freuden", „Mögest du immer die hellen Fußstapfen des Glücks finden", „Möge Gottes Segen dich begleiten", ...
Die Nüsse müsst ihr vorsichtig öffnen/halbieren und das Innere herausnehmen (essen).
Dann faltet ihr die kleinen Zettel mit den Segenswünschen so, dass sie in die Nuss passen, und klebt die beiden Nusshälften zusammen. Wenn ihr die Nüsse aufhängen wollt, müsst ihr vor dem Zusammenkleben noch ein Band mit einkleben.
Danach besprüht ihr die Nüsse mit Goldspray (am Besten draußen auf einem Tablett und viel Zeitung unterlegen).
Wenn die Nüsse getrocknet sind, könnt ihr sie aufhängen und jeder kann sich eine Nuss mitnehmen oder ihr schenkt sie nach dem Gottesdienst an die Gemeinde weiter.

Idee aus: Adventskalender 2003 „Finde das Kind", Bistum Essen  

 

Adventszeit ist Plätzchenzeit! (Newsletter Dez. 2009)

Back' doch auch mal in Deiner Gruppenstunde! Alles, was du außer den Zutaten dazu brauchst, ist eine Küche mit Backofen (z. B. die in Eurem Gemeindezentrum), ein Rollholz, Ausstechformen und evtl. Schürzen für die Kinder. Vor dem Backen ist es sinnvoll Aufgaben zu verteilen.

Die Vorbereitungszeit beträgt etwa 35 Minuten, die Backzeit 10-15 Minuten pro Blech. Es bietet sich an, die Gruppenstunde schon im Voraus länger als normal anzukündigen.

Für den Teig (ca. 150 Plätzchen) werden folgende Zutaten benötigt:
500 g Mehl
250 g Zucker
5 Eigelbe
4 EL Sahne
1 Päckchen Vanillinzucker
250 g Butter
100 g bunte Zuckerstreusel
Für das Backblech: Backpapier

1. Backofen auf ca. 185°C vorheizen.
2. Zunächst Mehl mit Zucker, 3 Eigelb, 2 EL Sahne, Vanillinzucker und Butter in eine Schüssel geben und zu einem festen Teig verkneten.
3. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
4. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig portionsweise mit einem leicht bemehlten Rollholz ½ cm dick ausrollen. Danach mit Förmchen ausstechen.
5. Die restlichen Eigelbe mit der restlichen Sahne verquirlen und alle Plätzchen mit Eigelbsahne bestreichen (mit einem Backpinsel). Danach alle Plätzchen mit Zuckerstreusel verzieren.
6. Das Backblech auf der mittleren Schiene in den Backofen schieben und ca. 10-15 Minuten goldgelb backen.
7. Die fertigen Plätzchen vom Blech heben und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
8. Mit dem restlichen Teig wie oben beschrieben fortfahren.

Während der Backzeit kann die Küche nach und nach wieder ein wenig sauber gemacht werden. Sind die Plätzchen fertig, könnt ihr sie gleich zusammen genießen, mit nach Hause nehmen (Transportgefäß mitbringen!) oder auch auf dem Adventsbasar verkaufen.

 

Zum Christkönigsonntag (22. November 2009) (Newsletter Nov. 2009)

Kurze Info zum Christkönigsonntag: Es ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. An diesem Sonntag verehren wir Jesus Christus besonders als den König.

Material: Dornenkrone, goldene Krone (evtl. Sternsingerkrone), rote Tücher, Stifte, Zettel, Blatt mit der Aufschrift „Jesus = König“
Bibelstellen: Joh 12,12-15 Einzug in Jerusalem, Lk 23, 36-38 Kreuzigung

Auf ein rotes Tuch in der Mitte wird die goldene Krone gelegt. Die Gruppenmitglieder sollen spontan sagen, was ihnen dazu einfällt. Der Gruppenleiter notiert die Ideen auf einzelne Zettel. Im Gespräch soll überlegt werden, was einen König ausmacht, woran man ihn erkennt, wie man sich gegenüber einem König verhalten sollte und was die Aufgaben eines Königs sind. (Alles auf die Zettel schreiben und in die Mitte legen).

Der Gruppenleiter legt das Blatt mit der Aufschrift „Jesus = König“ in die Mitte und fragt die Teilnehmer, ob diese Aussage stimmt oder wie sie es sehen.

Im Anschluss legt der Gruppenleiter ein zweites rotes Tuch in die Mitte und darauf die Dornenkrone. Danach liest er die Bibelstellen vor. Im anschließenden Gespräch werden die Zettel noch einmal vorgelesen und überlegt, was davon auch auf Jesus zutrifft und was es heißt, dass Jesus unser König ist. Zum Abschluss soll überlegt werden, wie wir als Messdiener diesem König dienen, welche Haltungen wir ihm gegenüber im Gottesdienst einnehmen und woran man sieht, dass wir ihn verehren.

Wenn es möglich ist, könnte die Gruppe zum Abschluss in die Kirche gehen und Jesus, den König, im Allerheiligsten, vor dem Tabernakel verehren. Jeder wie er möchte, in angemessener Weise, wie man einem König begegnet.

(Der Gruppenleiter sollte der Gruppe auch sagen, dass wir Jesus als König am Christkönigsonntag feiern.)  

 

Herbst (Newsletter Okt. 2009)

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Blätter fallen, der Wind auflebt und auch die Raben wieder auftauchen, um den Winzern noch kurz vor der Ernte die reifen Trauben zu klauen. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mit ganz einfachen Mitteln so einen süßen schwarzen Dieb basteln. Und so geht’s. Schau dir einfach die Anleitung an und dann kann es auch schon gleich losgehen. Wir wünschen dir viel Spaß beim Kreativ sein!

Benötigtes Material: Transparent- oder Pauspapier, Bleistift, Schere, Cutter, Schneidematte, schwarzer Fineliner, Pinsel, Pattex Kraftkleber, 1 Tontopf (7 cm Durchmesser), Decormatt Acryl in Schwarz und Kirschrot, schwarzes und gelbes(orangenes) Tonpapier, 2 Wackelaugen (1 cm Durchmesser), Zeitung (als Unterlage), Vorlage zum Download

Bastel-Anleitung:
1. Den Tontopf mit Decormatt Acryl in schwarz grundieren und trocknen lassen
2. Schnabel und Flügel auf die entsprechenden Farben Tonpapier mit Bleistift aufzeichnen und ausschneiden. Mit schwarzem Fineliner die Linien auf den Schnabel malen. Alle Papierteile an den Topf kleben. Den Flügel nur soweit aufkleben, dass sich der Schwanz noch nach oben abknicken lässt.
3. Die Wackelaugen aufkleben und die Bäckchen in Rot aufmalen.

Und schon ist unser Rabe fertig! Viel Spaß damit!

Hier die Vorlage:

Herbst (pdf, 236 KB)

 

Nachahmen oder Nachfolgen (Newsletter Sept. 2009)

Material: Stifte, Kleber, Karton bzw. Plakate, evtl. alte Zeitschriften

Vorbereitung: Jede/r sollte ein Bild/Poster von einer Person mitbringen, die gerade „in“ ist (Vorbild/Idol). Die Bilder sollte man bearbeiten können bzw. dürfen.

Der Gruppenleiter sollte sich Antworten zu den jeweiligen Fragen (siehe unten) überlegen.

Gruppenstunde: Jede/r stellt den anderen das Bild vor, das sie/er mitgebracht hat und nennt schlagwortartig die Eigenschaften dieser Person (z.B. modisch, gutes Aussehen, intelligent…). Viele Menschen haben Idole oder Vorbilder. Im gemeinsamen Gespräch wird der Unterschied zwischen Idol und Vorbild herausgearbeitet – zum Beispiel fordern Vorbilder zum Nachdenken heraus; Idole zum kritiklosen Nachahmen… Anschließend stellt der/die Gruppenleiter/in folgende Fragen an die Gruppe: Welche Eigenschaften muss ein Mensch haben, um für dich ein Vorbild zu sein? Welche Personen in deinem Leben sind dir wichtig? Was für Eigenschaften hat diese Person, dass er/sie dir so wichtig ist? Welche Eigenschaften muss er/sie haben, damit er/sie dir wichtig würde? (z.B. Mut, Engagement, Geduld…) Danach werden alle mitgebrachten Bilder auf einem Karton/Plakate zu einer Collage von Idolen und/oder zu einer Collage von Vorbildern zusammengestellt. Hierbei darf gemalt, geklebt oder geschrieben werden.

 

Gruppenstundenheft zum Minitag (Newsletter Jun./Jul. 2009)

„Ich hab' keinen Heiligenschein – kann ich trotzdem heilig sein?“ – Wie kann ich mit meinen Gruppenkindern über dieses schwierige Thema sprechen? Weiß ich selbst überhaupt darüber Bescheid?

Damit Du Dich und Deine Gruppe schon etwas auf den Ministrantentag vorbereiten und einstimmen kannst, haben wir ein Gruppenstundenheft entworfen. Hier findest Du verschiedene Gruppenstundenvorschläge – von kreativ über kommunikativ, bis hin zum Quiz. Und das noch für verschiedene Altersgruppen!

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Ausprobieren.

Ideenreiche Gruppenstundenvorschläge zur Vorbereitung deiner MessdienerInnen-Gruppe auf den Minitag 2009 kannst du dir hier runterladen und ausdrucken:

Gruppenstundenheft_Minitag (pdf,  2.990 KB)

 

Der Weg nach Emmaus (Newsletter Apr./Mai 2009)

Benötigtes Material: Bibelstelle Lk 24, 13-35, ein dunkles und ein helles Tuch, braune Tücher für den Weg, Kreuz, Becher mit Traubensaft, Fladenbrot, Bibeln, drei biblische Figuren oder drei Kerzen (eine große als Jesuskerze, zwei kleinere Kerzen).

Mit braunen Tüchern wird ein Weg in die Mitte gelegt, am Anfang des Weges sollte ein dunkleres Tuch gelegt und das Kreuz (es symbolisiert Jerusalem) darauf platziert werden. Am Ende des Weges wird aus einem hellen Tuch ein Haus gelegt und letztlich ein Becher und ein Fladenbrot darauf gestellt. Zwei Figuren oder zwei kleinere Kerzen (noch nicht angezündet) solltest Du an den Anfang des Weges stellen.

In einem kurzen Gespräch wird noch einmal das Geschehen von Gründonnerstag (Abendmahl) und Karfreitag (Leiden und Tod Jesu) zusammengetragen. Ostern und die Auferstehung sollen hier noch nicht erwähnt werden. Du als Gruppenleiter beginnst die Bibelstelle Lk 24,13 bis Vers 15 zu lesen - eine dritte Figur oder eine große Kerze wird angezündet auf den Weg gestellt. Dann wird bis Vers 27 gelesen. Alle Minis bekommen nun eine Bibel und suchen sich ihren Lieblingsvers heraus. Wenn jeder eine Stelle gefunden hat wird sie reihum vorgelesen und jeder erklärt warum sie ihm so gut gefällt.

Nach dieser Austauschrunde liest Du die obengenannte Bibelstelle bis zum Ende (Vers 35). Die Figuren oder Kerzen werden auf dem Weg weiter und zum Schluss in das helle Haus gestellt und alle Kerzen angezündet.

Im Anschluss kann das Brot geteilt und der Traubensaft getrunken werden und dabei evtl. noch einmal über die Bibelstelle geredet werden.

 

Aschermittwoch - Fastenzeit (Newsletter Feb./Mär. 2009)

Benötigtes Material: braune Tücher, Buchsbaumzweige, Schale mit Asche, Osterkerze, Stifte, Steine aus Tonpapier, gelbe Kreise aus Tonpapier, evtl.: Bibel, Papier

In der Mitte ist ein Weg aus braunen Tüchern gelegt. Am Beginn des Weges liegen die Buchsbaumzweige, am Ende steht die Osterkerze.

Die Gruppenmitglieder haben sich im Stuhlkreis versammelt. Der Gruppenleiter beginnt von der Fastenzeit zu erzählen: „Ein Weg liegt vor uns. Am Beginn dieses Weges liegen vertrocknete Buchsbaumzweige. Am Ende, dem Ziel des Weges, steht die Osterkerze. Dieser Weg soll ein Zeichen sein für die kommende Fastenzeit. Sie dauert 40 Tage und beginnt mit dem Aschermittwoch. Dann bekommen wir im Gottesdienst ein Kreuz mit Asche auf die Stirn gezeichnet. (Schüssel mit Asche wird zu den Buchszweigen gestellt). Das Kreuz erinnert uns daran, dass Jesus am Kreuz gestorben ist. Die Asche soll uns deutlich machen, dass wir Fehler machen, dass wir Schlechtes, das wir Böses getan haben, das wir uns nicht immer richtig verhalten.

Fasten heißt, dass ich still werde, über mein Leben nachdenke und es gegebenenfalls ändere. Die Fastenzeit gibt uns die Möglichkeit, über uns und unser Leben, unsere Beziehung zu Gott nach zudenken und im Blick auf die Osterfreude zu verändern.“

Im Anschluss an diese kurze Einführung sollen die Gruppenmitglieder auf die Papiersteine ihr schlechtes Verhalten, ihre Fehler aufschreiben. Wer möchte, erzählt was er auf seinen „Stein“ geschrieben hat und legt ihn auf den Weg. Wer das nicht möchte, kann den Stein mit der beschrifteten Seite nach unten auf den Weg legen. Im anschließenden Gespräch kann gemeinsam überlegt werden, wie man das Leben anders gestalten kann. Diese Ideen werden auf die gelben Tonpapierkreise geschrieben und auch auf den Weg gelegt. So wird der steinige Weg der Fastenzeit schon durchleuchtet mit dem Licht der Osterkerze.

Zum Abschluss kann noch ein passendes Gebet gesprochen oder ein Lied gesungen werden. Weitere Idee: Im Anschluss an diesen meditativen Teil könnte jeder seine Lieblingsbibelstelle aufschreiben und dazu, warum er diese Stelle mag und was er damit verbindet. Der Gruppenleiter sammelt diese Blätter ein und kopiert sie für jeden. So entsteht ein Bibel-Fastenzeit-Buch für alle, das die Messdiener in der Fastenzeit begleitet.

 

Der Stern von Bethlehem (Newsletter Dezember 2008/ Januar 2009)

Benötigtes Material: Kerze, Teelichter, verschiedene Sterne, Sterne aus Tonpapier, Bibelstelle Mt 2,1-12, dunkle Tücher, Stifte
Zur Vorbereitung: dunkle Tücher (Himmel) werden in die Mitte gelegt, die Gruppenkerze und Teelichter werden angezündet, verschiedene Sterne werden bereit gelegt (die Kinder sollen sie noch nicht sehen)

Die Gruppenkinder sollen die Augen schließen, der Gruppenleiter legt jedem Kind (nacheinander wenn nicht für jeden ein Stern da ist) einen Stern in die Hände, die Kinder sollen ertasten, was sie in den Händen haben. Danach werden die Sterne auf die dunklen Tücher gelegt. Dann liest der Gruppenleiter die Bibelstelle Mt. 2,1-12 vor. Im Anschluss daran soll es einen kurzen Austausch über das Gehörte geben.

Der Stern von Bethlehem hat den Weisen den Weg zu Jesus gezeigt und ihren Weg erleuchtet. Im zweiten Teil der Gruppenstunde sollen die Minis überlegen, WER oder WAS ihnen den Weg zu Jesus zeigt, wer ihnen den Weg erleuchtet, ob sie immer dem richtigen Stern folgen. Die Menschen, die ihnen den Weg zu Jesus zeigen, notieren sie auf gebastelte Sterne aus Tonpapier. (Kannst Du entweder mit den Kindern zusammen basteln oder vorbereitet mitbringen)

Im anschließenden Gespräch soll deutlich werden, dass es manchmal gar nicht so einfach ist dem richtigen Stern zu folgen und die richtigen Zeichen zu erkennen. Zum Abschluss können noch einige Stern(singer)lieder gesungen werden (Stern über Bethlehem zeig uns den Weg, Seht ihr unsern Stern dort stehen, Der Weihnachtsstern,…)

Im Anschluss kann noch ein Sternenteelicht gebastelt werden und damit die Menschen überrascht werden, die für uns der Stern von Bethlehem sind.

 

Gruppenstunde zum Heiligen Franziskus und dem Sonnengesang (Newsletter Okt./Nov. 2008)

Material: weißes Papier (A2), verschiedene Arten von Stiften/Farben (Filz-, Holz- Kreide, Wasserfarbe usw.)
Lied: Laudato si, Kopien Sonnengesang PDF, Infos über den Heiligen

Passend zum Namenstag des Heiligen Franziskus im Oktober, haben wir Dir diesmal eine entsprechende Gruppenstunden-Idee zusammengestellt. Zu Beginn wird den Kindern die Person des Heiligen Franziskus vorgestellt (Informationen findest Du im Heiligenlexikon). Danach ist es schön, mit den Kindern ein kurzes Gespräch über den Heiligen zu führen. Sie können das Gehörte auch noch mal zusammenfassen. Im Anschluss wird mit der Gruppe der Sonnengesang des Heiligen Franziskus gebetet. Danach können Bilder zum Sonnengesang gemalt werden. Zum besseren Verstehen des Gebetes kann auch das Lied Laudato si gesungen und der Text des Liedes gelesen werden. Am Ende der Gruppenstunde können die Kinder ihre Bilder gegenseitig vorstellen. Das Lied Laudato si kann auch noch einmal als abschließendes Gebet gesungen werden.

Hier der Text zum Download:

Sonnengesang (pdf, 35 KB)

 

Vertrau mir (Newsletter Aug./Sep. 2008)

Die Mitte wird mit Tüchern, der Kerze und der aufgeschlagenen Bibel dekoriert. Alle sitzen im Stuhlkreis. Zu Beginn kann ein Gebet gesprochen werden („Herr, unser Gott, ein neues Schuljahr beginnt. Viel Neues wartet auf uns. Wir danken Dir für die vergangenen Ferien und bitten Dich, dass Du uns für das kommende Jahr eine gute Klassengemeinschaft und verständnisvolle Lehrer schenkst – Amen“) oder eine kurze Reflexion der ersten Schultage.

Danach wird die Erzählung vom Sturm auf dem See gelesen. Im ersten Teil des Gespräches geht es um die Bibelstelle. Die Gruppenkinder sollen sich zum Gehörten äußern. Wie verhalten sich die Jünger, was tut Jesus, was meint er mit dem Satz „Habt ihr noch keinen Glauben bzw. kein Vertrauen“? Im zweiten Teil soll es um die Messdiener selbst gehen. „Bei den Jüngern war es stürmisch, Ihr habt vielleicht auch schon stürmische Zeiten erlebt oder wenn ihr an die Schule denkt fallen euch Situationen ein, die noch stürmisch werden können“. Der Gruppenleiter oder die Gruppenleiterin versucht die Situationen der Kinder auf die Bibelstelle zu übertragen: „Wir können aus der Erzählung lernen, wie wir mit Stürmen in unserem Leben umgehen können“. „Auch in stürmischen Zeiten unseres Lebens können wir darauf vertrauen, dass Jesus bei uns ist und wir mit ihm keinen Schiffbruch erleiden.“ Es werden kleine Boote gefaltet. Jedes Kind soll sich überlegen in welcher Situation (Sturm) es besonders auf Jesus und Gottes Hilfe vertrauen sollte und Beistand erwartet. Dies wird auf das Boot geschrieben. Nach Wunsch kann sich jeder noch einen Wunsch für das nächste Schuljahr dazu schreiben. Je nach Offenheit der Gruppe können die Gedanken auf dem Boot noch in der Gruppe vorgelesen werden.

Den Abschluss sollte ein Lied oder ein gemeinsames Gebet setzen. (Herr, unser Gott, Du warst bei den Jüngern, auch wenn es stürmisch war. Hilf uns, drauf zu vertrauen, dass Du auch uns in schweren Zeiten beistehst. Lass uns spüren, dass Du uns nahe bist und wir mit Dir keinen Schiffbruch erleiden. Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Bruder und Herrn. Amen)

Benötigtes Material: Tücher, Kerze, Bibel (Mk 4,35-41), Teelichter, Faltpapier, Anleitung zum Boot falten, Stifte

 

Bibelbacken (Newsletter Jun./Jul. 2008)

Backen mit der Bibel ist eine ganze andere Möglichkeit die gemeinsame Gruppenstunde zu erleben. Nehme einfach eine Heilige Schrift zur Hand um die „biblischen“ Zutaten zu finden.

Besonders für Gruppenstunden mit jüngeren Minis empfielt es sich, wenn Du vorher eine kurze Einführung machst, wie man Stellen in der Bibel nachschlägt.

Lass' es Dir schmecken! Das Rezept findest du hier zum Download:

Bibelbacken (pdf, 11 KB)

 

„Du bist bei mir, bis der Vorhang fällt" - Himmelfahrt Jesu (Newsletter Mär./Apr. 2008)

Alle sitzen im Stuhlkreis. In der Mitte steht eine Kerze, evtl. auf einem Tuch. Die Leitung fordert die Ministranten auf, bei dem folgenden Lied besonders auf den Text zu achten. (Evtl. den Text zum Mitlesen verteilen). Das Lied „Der Weg" von Grönemeyer sollte vor oder während der Fragen mehrmals angehört werden.

Mögliche Gesprächsimpulse (evtl. aufschreiben): ~ Das Lied hat eine bestimmte Handlung. ~ Wie geht der Sänger mit der Tatsache des Abschieds um? ~ Mit dem Schluss des Liedes will er etwas andeuten. ~ Kennst Du dieses Gefühl auch, dass Dir jemand im Herzen nahe ist? ~ Erkläre, was Du dabei fühlst.

Im Gespräch soll erarbeitet werden, dass einem fqjemand nahe sein kann, obwohl derjenige physisch gar nicht anwesend ist. Wenn man an einen Verstorbenen denkt, lebt er im Gedächtnis fort.

Darum geht es in der Erzählung von der Himmelfahrt Jesu. Bibelstelle Apg 1, 6-11 wird gelesen. Kurzes Gespräch über den Inhalt: Jesus ist bei seinen Jüngern nicht mehr anwesend, sie können ihn nicht mehr sehen. Dennoch spüren sie ihn noch in ihren Herzen. So geht es auch uns. Wir können Jesus nicht sehen, aber er will in unserem Herzen sein.

Abschließend sind die Ministranten eingeladen in eine Sprechblase zu schreiben, was sie Jesus auf seine Zusage „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes bekommen und meine Zeugen sein und nicht alleine sein" antworten würden. Wer möchte kann dies vorlesen. Ein Gebet kann die Einheit beschließen: Jesus, wir danken Dir für Deine Zusage, uns immer nahe zu sein. Lass uns diese Nähe besonders auch in Zeiten spüren, in denen es uns schlecht geht und wir das Gefühl haben, ganz alleine zu sein. Amen.

Veränderte Idee nach einem Vorschlag von KOTULEK, Maria: Werkbuch Ministrantenarbeit.

Benötigtes Material: CD Herbert Grönemeyer „Mensch" Lied Nr. 03, „Der Weg", evtl. Liedtext, Sprechblasen, Kerze, Streichhölzer, evtl. Tuch für die Mitte, Bibel Apg 1, 6-11

 

Hinter Masken (Newsletter Jan./Feb. 2008)

Die Gruppenstunde sollte nach Fastnacht stattfinden, am besten in der Woche von Aschermittwoch. Der Gruppenleiter beginnt mit den Kindern über ihre Fastnachtskostüme zu sprechen. Was waren die Kinder, in welche Rolle sind sie geschlüpft? Warum wollten sie jemand anderes sein? Im Gespräch soll deutlich werden, dass wir gerne in andere Rollen schlüpfen, uns hinter Masken verstecken. Es ist angenehm jemand anderes zu sein, man kann dann ganz andere Dinge, die man sonst nicht kann. Wenn man sich hinter Masken verstecken kann, sehen die anderen die Fehler und Macken nicht.

Die Kinder sollen jetzt Masken ausschneiden (siehe Maskenvorlage). Auf die Vorderseite schreiben sie, wie sie gerne wären, welche Rolle, welche Eigenschaften sie gerne hätten. Im zweiten Schritt soll mit den Kindern überlegt werden, was sie mit den Masken vor anderen verstecken, was sie als negativ empfinden. Dies wird auf die eine Hälfte der Rückseite geschrieben oder gemalt. (Die Kinder drauf hinweisen, dass sie nur das erzählen, was sie möchten, Kommentare der anderen sind nicht erwünscht, alles was gesagt wurde, bleibt in der Gruppe).

Im Anschluss daran soll sich jedes Kind überlegen, was es gut kann und dies auf die andere Hälfte der Maskenrückseite schreiben. Der Gruppenleiter erklärt den Kindern, dass die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung ist. Wir sollen uns auf uns selbst, unser Verhalten und unsere Beziehung zu Gott besinnen. Wir müssen hinter unseren Masken hervorkommen. Wir haben Fähigkeiten von Gott bekommen und müssen sie nicht verstecken. Vielleicht können wir die Fastenzeit nutzen, unsere gebastelte Maske umzudrehen, die Rückseite zu zeigen und all das, was uns an uns nicht gefällt versuchen zu ändern. Aber auch das, was wir gut können, anderen zu zeigen, um so unsere Beziehung zu anderen und zu Gott besser zu gestalten.

Die Gruppenstunde kann mit freien Fürbitten oder einem Gebet abgeschlossen werden: Gott unser Vater, oft verstecken wir uns hinter Masken, wir haben Angst zu zeigen wer wir wirklich sind. Hilf uns, dass wir gerade in der österlichen Bußzeit uns darauf besinnen, wer wir sind, und unser Verhalten ändern. Lass uns dabei deine unendliche Liebe spüren, denn du kennst uns ohne Masken und liebst uns so wie wir sind. Amen

Benötigtes Material: Maskenvorlage, Stifte, evtl. Gummiband und Locher (zum Befestigen der Masken)

Hier kann man die Vorlage zum Zeichnen von Masken für unseren Gruppenstundenvorschlag aus dem Newsletter 1/2008 downloaden.

Maskenvorlage (pdf, 20 KB)

 

Mal was anderes im Advent - „Du warst für mich Licht" (verändert) (Newsletter Nov./Dez. 2007)

Die Gruppenstunde sollte am besten zu einer Uhrzeit stattfinden, in der es schon dunkel ist. Alle sitzen im Stuhlkreis. In der Mitte steht, unangezündet, eine Kerze auf einem Tuch. Die Messdiener werden darauf vorbereitet, dass das Licht ausgeschaltet wird, so dass alle im Dunkeln sitzen. Sie sollen auf ihre Assoziationen und Gedanken achten, die sie während dieser Zeit empfinden. Das Licht wird ausgeschaltet. Die Dunkelheit sollte so lange wie möglich ausgehalten werden. Dann zündet der Gruppenleiter die Kerze an. In dieser Stimmung sollte noch eine Zeit lang verharrt werden, bevor das Licht wieder angeschaltet wird.

Die Gruppenmitglieder schreiben nun auf graue Karten, was sie während der Zeit der Finsternis empfanden. Wer will, kann seine Karte vorlesen und in die Mitte legen. Danach wird in der Gruppe darüber gesprochen. Anschließend sollen die Gruppenmitglieder auf gelbe Karten schreiben, was sie beim Anzünden und Betrachten der brennenden Kerze empfanden. Auch diese Karten können vorgelesen, in die Mitte gelegt und besprochen werden. Danach wird die Bibelstelle Joh 8, 12 gelesen. Im Anschluss daran findet ein Austausch statt. (War ich schon mal Licht für andere? Wo war mir jemand Licht? Was bedeutet "Jesus ist das Licht der Welt"?). Danach kann das Lied „Du bist das Licht der Welt" gesungen werden. Ein Gebet zum Abschluss beendet den inhaltlichen Teil. (Gott unser Vater, oft sind wir in der Finsternis gefangen. Du schenkst uns Menschen die uns Licht bringen. Du hast uns Deinen Sohn als Licht in die Welt gebracht dafür danken wir Dir. Hilf uns selbst Licht für andere zu werden.) Im Anschluss daran könnte jeder eine Kerze oder einen Teelichthalter basteln und ihn jemandem schenken, der Licht braucht oder schon mal selbst Licht für andere war.

Benötigtes Material: Kerze, Streichhölzer, graue und gelbe Karten, Stifte
aus: Kotulek, Maria: Werkbuch Ministrantenarbeit. München 2005

 

Gruppenleiterheft Romwallfahrt 2006

Gruppenleiterheft zur Romwallfahrt

Das Diözesan-Ministrantenteam hat ein Gruppenleiterheft für die Romwallfahrt 2006 entworfen. Es gibt Euch ínteressante Infos, Impulse und Gruppenstundenvorschläge zu 3 wichtigen Themen für die Romwallfahrt: Rom, Wallfahrt und Heiliger Geist. Das Heft umfasst 46 Seiten und kann als Druck- oder Bildschirmversion heruntergeladen werden.

Gruppenleiterheft Druck (pdf, 1.195 KB)

Gruppenleiterheft Bildsch. (pdf, 1.483 KB)

 

 

Minis in Aktion

Nachrichten

24.05.2012

Ein ausgezeichneter Kick für die nächste 72-Stunden-Aktion

Verleihung des Aggiornamento-Preises an die 72-Stunden-Aktion des BDKJ

22.05.2012

Jugendverbände bleiben aktiv beim Schutz des Kindeswohls

Jugendring sieht in Aktionsplan des Landes Bestätigung des Bundeskinderschutzgesetzes und eigener Präventionsmaßnahmen

16.05.2012

Sackmob: „Wir sind nicht Eure Lastenträger“

Mit einem Flashmob demonstriert die katholische Jugend auf dem Katholikentag gegen die einseitige Belastung der jungen Generation.