Pfadfinderinnenschaft St.Georg

Woher wir kommen

Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) wurde 1947 als Verband katholischer Pfadfinderinnen gegründet. Katholische Pfadfinderinnen gibt es seit 1931 in Deutschland, doch wurden unsere Vorgängerinnen 1935 von den Nationalsozialisten verboten.
Die Pfadfinder/innenbewegung insgesamt wurzelt in der englischen Bewegung der (boy-)scouts, die Lord Baden-Powell Anfang des 20. Jahrhunderts zunächst nur für Jungen, später auch für Mädchen ins Leben rief. Die PSG gehört seit 1948 dem BDKJ an, der sie auf kirchlicher und politischer Ebene vertritt.

Wen wir ansprechen

Jedes Mädchen ab 6 Jahren kann Mitglied der PSG werden. Gerne gesehen sind alle, die Lust haben, in unseren Gruppen mitzumachen und sich für die Ziele der PSG entscheiden - unabhängig von der Konfession. Dem Verband gehören außerdem erwachsene Mitarbeiterinnen an, die Freude daran haben, sich mit Mädchen und jungen Frauen und für sie parteilich zu engagieren.

Es gibt Gruppen in vier Altersstufen:
- die 6-9jährigen Mädchen heißen Wichtel,
- die 10-13jährigen Mädchen heißen Pfadis,
- die 13-16jährigen Mädchen heißen Caravelles,
- die über 16jährigen jungen Frauen heißen Ranger.

Was wir machen

Die Hauptmethode unseres Verbandslebens ist das Projekt.
Wir verstehen unter der Projektmethode, daß Mädchen jeder Gruppe und in jeder Altersstufe selbst wählen, entscheiden und planen, womit sie sich in nächster Zeit beschäftigen. Die Palette der Projektthemen ist so kreativ und vielfältig wie die Mädchen selbst: ”Wir bauen uns ein Baumhaus!”, ”Wir reparieren unsere Fahrräder selbst!”, die Auseinandersetzung über Berufsziele und Berufsbilder, die Gestaltung eines kindergerechten Spielplatzes u.v.m.

Dafür stehen wir

Als Pfadfinderinnen stehen wir in der Tradition des ”Allzeit Bereit”. Das bedeutet heute ein geschärftes Bewußtsein für sich und andere, die Ausbildung der Fähigkeiten jeder einzelnen und die Übernahme von Verantwortung. Die PSG ergreift Partei dafür, daß Mädchen und Frauen in der Gesellschaft selbständig und selbstbewußt handeln. Die PSG vertritt deren Interessen in der Öffentlichkeit.
Seit 1947 sind wir in der Mädchen- und Frauenarbeit verwurzelt. Unsere Arbeit ist bedürfnisorientiert und an Mädchen und Frauen ausgerichtet (”Look at the girl!”). Durch unsere Alterstufenpädagogik werden die verschiedenen Entwicklungsstufen von Mädchen berücksichtigt. Mädchen und Frauen bestimmen selbst, was gut für sie ist. Wir bieten die Möglichkeit, auf dieser Grundlage eine selbstbewußte Identität zu entwickeln, und bieten ein Lernfeld, in dem Mädchen Verantwortung übernehmen.

Wir stehen in der Tradition des Evangeliums. Wir verstehen es als eine befreiende und lebensnahe Botschaft. Auf dieser Grundlage kann bei uns Glauben, aber auch Zweifel erlebt und gelebt werden. Die PSG ergreift Partei für benachteiligte Menschen und für Mädchen und Frauen in der Kirche.

Wir sind politisch. Wir haben demokratische Strukturen und leisten Vertretungsarbeit auf allen Ebenen in kirchlichen und öffentlichen Gremien. Kinder und Jugendliche haben bei uns Mitsprache- und Mitentscheidungsrecht. In den Gruppenstunden und unserer Ausbildung setzen wir uns aktiv mit unserer Umwelt auseinander. Wir mischen uns in der Gesellschaft ein, um die Lebenssituation für Mädchen und Frauen und benachteiligte Menschen zu verbessern.

PSG Diözesanstelle
Am Fort Gonsenheim 54
55122 Mainz
Fon 0 61 31 - 633
Fax 0 61 31-25 36 65
e-mail psg@bistum-mainz.de

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Claudia Zubrod

Claudia Zubrod
ehrenamtliche Diözesanvorsitzende
Bankkauffrau
claudia-psg@web.de

 

katja schreck

Katja Hügel
Referentin
Fon: 0 61 31-25 36 84
E-Mail: katja.schreck@bistum-mainz.de

 

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Ulrike Bastiné
Referentin
Fon: 0 61 31-25 36 33
E-Mail: ulrike.bastine@bistum-mainz.de

 

Matthias Kirschenknapp

Matthias Kirschenknapp
Sekretariat
Fon 0 61 31 - 25 36 29
E-mail matthias.kirschenknappbistum-mainz.de