Die J-GCL

Woher wir kommen

Die J-GCL ist ein christlicher Schülerinnen- und Schülerverband. Hervorgegangen ist der Verband 1970 aus den Jugendverbänden der "Marianischen Congregationen (MC)". Seither bilden der Mädchen- und Frauenverband GCL-MF und der Jungen- und Männerverband GCL-JM gemeinsam die Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens. Die J-GCL im Bistum Mainz ist mit den Bistümern Limburg und Fulda zu einer Region (Region West) - mit Sitz in Mainz - zusammengeschlossen.

Wen wir ansprechen

Die Ortsgemeinschaften der J-GCL in der Region West sind weitgehend an weiterführenden Schulen organisiert und sprechen somit alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe an. Unter-, Mittel- und Oberstufe bilden das System der J-GCL an den Schulen. Für jede dieser Stufen werden Gruppenstunden mit entsprechenden Inhalten angeboten. Jede der neun Ortsgemeinschaften der Region West hat ihre eigene, gewählte Leitungsrunde.

Was wir machen

Die Schule stellt einen zentralen Punkt im Alltag von Jugendlichen dar. Hier setzt unsere Arbeit an. Die J-GCL möchte den Lebensraum Schule aktiv mitgestalten und Erlebnis- und Erfahrungswelten bieten, die im normalen Schulalltag keinen Raum bekommen.

Für die Unterstufe bieten wir Veranstaltungen, die zum einen den "Spaß und Action"-Aspekt stark im Vordergrund haben. Darüber hinaus ist uns das Kennenlernen und Erfahren von Gemeinschaft sehr wichtig.

Für die Mittelstufe sind uns die Themen Beziehungen, Pubertät, Suche nach eigener Identität und die Auseinandersetzung mit Glaube und Spiritualität wichtig.

In der Oberstufe stehen Fragen nach der persönlichen Zukunft und dem eigenen Sein im Mittelpunkt.

Dafür stehen wir

Drei Profilelemente bilden dabei das Fundament für die Arbeit in unserer Gemeinschaft:

1. Schule

Unser Engagement im Bereich Schule gründet auf unserem Selbstverständnis und Anspruch, unsere Welt und Gesellschaft aktiv zu gestalten und als Jugendliche und junge Erwachsene für unsere eigenen Interessen einzutreten. Als Schülerinnen- und Schülerverband, deren Ortsgemeinschaften und Gruppen sich zum größten Teil an Schulen organisieren, richtet sich unser Augenmerk dabei in besonderer Weise auf den Lern- und Lebensraum Schule. Die J-GCL hat das Ziel, dazu beizutragen, dass Schülerinnen und Schüler die Schule positiv erleben können. Gleichzeitig betrachten wir das Zusammenleben in der Schule kritisch. Wir beziehen Stellung gegen Ungerechtigkeiten im Schulalltag, indem wir sagen, was uns stört. Innerhalb des Verbandes lernen Jugendliche, ihre eigenen Interessen und die anderer wahrzunehmen und bei deren Durchsetzung und Wahrung, die demokratischen Möglichkeiten zu nutzen. Sie übernehmen Verantwortung und lernen, mit den ihnen übertragenen Befugnissen umzugehen. Außerhalb des Verbandes gilt es, die Interessen in Gesellschaft und Kirche zu vertreten.

2. Ignatianische Spiritualität

Ignatianische Spiritualität bedeutet für uns, mit allen Sinnen bewusst zu leben. Wir möchten unsere Hoffnung auf Gott in verschiedenen religiösen Elementen wie Morgen- und Abendimpulse, ignatianische Tagesrückblicke oder Exerzitien und lebendigen, selbstgestalteten Gottesdiensten ausdrücken. Die Ignatianische Spiritualität eröffnet viele Lebenswege, sie bietet Raum und Platz für verschiedene Meinungen. Sie lädt zu einem großen Vertrauen in das Leben mit Gott und mit anderen Menschen ein. Spiritualität bedeutet in Gruppenstunden und Veranstaltungen der J-GCL zunächst einmal, den eigenen Gefühlen und Empfindungen auf die Spur zu kommen, sich Fragen nach Wahrheit, Sinn und Lebensstil zu stellen.

3. Zweiverbandlichkeit

Die J-GCL setzt sich aus dem Mädchen und Frauenverband GCL-MF und dem Jungen und Männerverband GCL-JM zusammen. Jeder Verband existiert völlig eigenständig, hat eine eigene Satzung und Leitungsgremien. Neben enger Zusammenarbeit auf allen verbandlichen Ebenen werden durch die strukturelle Trennung geschlechtsgetrennte Angebote und eine geschlechtsspezifische Sichtweise gefördert. Wir nutzen die „Eigenarten" der Geschlechter als auch ihr Zusammenleben in der J-GCL für die Persönlichkeitsentwicklung des/der Einzelnen. Die geschlechtsspezifische Arbeit ist wichtiger Bestandteil unserer Pädagogik. Geschlechtsgetrennte Arbeit bedeutet nicht, Attribute wie „männlich" oder „weiblich" festzuschreiben, sondern vielmehr, Freiheit und Entscheidungsfreiheit für Männer und Frauen zu erreichen. Versteckte Talente, sowie die Unterschiedlichkeit und Vielfalt unter Männer und Frauen können in geschlechtshomogenen Gruppen deutlicher erkannt und wertgeschätzt werden.

Kontakt:

Büro der J-GCL Region West
Am Fort Gonsenheim 54
Fon: 0 61 31-25 36 32
Fax: 0 61 31-25 36 65
E-Mail: j-gcl@bistum-mainz.de
Web: www.gcl-regionwest.de

 

 

J-GCL Regionalvorstand

 

Regionalleitung der GCL-JM und GCL-MF: (v.l.n.r.)
Jane Lechler, Mathias Schneider, Ursula Hartmann, Matthias Prause, Christina Stauder, Diakon Marcus Schmuck, Franziska Braunbeck

Kontakt


 
katharina_heller

 

 

Katharina Heller
Dipl.- Sozialpädagogin
Referentin
Telefon: 0 61 31 - 25 36 68
katharina.heller@bistum-mainz.de

 
Angela Veith

 

Sekretariat
Angela Veith
Telefon: 0 61 31 - 25 36 25
angela.veith@bistum-mainz.de