Bilanzen aus den Dekanaten zum Bistumsprozess


Mit dem Ende des Jahres 2009 sollte die Phase der strukturellen Veränderungen innerhalb des Bistumsprozesses in den Dekanaten weitgehend abgeschlossen sein.
Abgesehen von wenigen Korrekturen sind die Pfarrgruppen und Pfarreienverbünde im Bistum flächendeckend errichtet.
Die Konzentration kann nun voll und ganz auf die weitere inhaltliche Ausgestaltung der Pastoral innerhalb der neugebildeten Einheiten gerichtet werden.

Generalvikar Giebelmann hatte in einem Schreiben alle Dekane im Vorfeld der Diözesanversammlung 2009 um eine Bilanz des Bistumsprozesses vor Ort aus ihrer Sicht gebeten.
Der Rücklauf ergab einige Querschnittsthemen, die in mehreren Dekanaten benannt wurden.
Diese sollen hier kurz dargestellt werden:

  • Das Gelingen der Kooperation hängt vielerorts von der Bereitschaft einzelner Personen, insbesondere der Pfarrer ab. Die hauptamtlich pastoralen Mitarbeiter/innen haben eine Schlüsselfunktion innerhalb der erneuerten Pastoralen Einheiten.
  • Die Umsetzung des Prozesses, d.h. die inhaltliche Ausgestaltung braucht mehr Zeit. Zeitdruck wirkt sich hier eher hinderlich aus.
  • An der Umsetzung der Pastoralen Richtlinien zur Firmpastoral wird fast im ganzen Bistum gearbeitet. Aber auch dieser Prozess benötigt Zeit.
  • Der Immobilienprozess ist vor Ort deutlich in den Hintergrund getreten. Hier herrscht auf vielen Ebenen Unklarheit betreffs der Umsetzung der Vorgaben.
  • Als hilfreich werden erfahren die Statusgespräche, die der Generalvikar 2 x im Jahr mit den Dekanen führt, die Unterstützung des Prozesses durch Dekanatsreferenten vor Ort sowie Hilfsinstrumente wie Gemeindeberatung etc.
  • Die Einbindung der kategorialen Seelsorge gestaltet sich je nach örtlicher Situation sehr unterschiedlich.
  • Generell ist eine Einsicht in die Notwendigkeit zur Kooperation Voraussetzung für die Bereitschaft und das Gelingen.
  • Mit den Fusionen von Pfarreien werden positive Erfahrungen gemacht. Teilweise herrscht Unklarheit über den Statuts fusionierter Pfarreien.

 

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