Die 12 Forderungen im Detail

  • 1. Gute Arbeit berücksichtigt jeden Einzelnen.
  • 2. Gute Arbeit muss entsprechend der Neigungen immer auch eigene Ideen und Kreativität beinhalten und Mitgestaltung ermöglichen.
  • 3. Gute Arbeit respektiert das Bedürfnis nach Erholung, Privatleben und sozialen Bindungen.
  • 4. Gute Arbeit muss sich daran messen lassen, ob sie dem Leben dient, denn aus christlichem Verständnis ist Arbeit immer auch ein Mitgestalten an der Schöpfung Gottes.
  • 5. Gute Arbeit vernetzt Menschen mit anderen, mit Kollegen und Vorgesetzten, mit Mitarbeitern und Kunden. Gute Arbeit ist immer auf andere bezogen. In einem solchen Netzwerk kann eine Kultur des Vertrauens entstehen, die die Leistung der anderen anerkennt und achtet. Führung fordert nicht nur, sie schützt und sorgt für den Einzelnen und das Ganze. So werden Energien freigesetzt, die Freude an der Arbeit und Motivation ermöglichen.
  • 6. Gute Arbeit ist, wenn die Produkte und Dienstleistungen den Menschen nützen. Gute Arbeit respektiert die Würde des Menschen, ist kreative, lebensdienliche Arbeit mit menschengerechter Ausgestaltung von Arbeitsbeziehungen. „Als arbeite der Mensch in seiner eigenen Werkstatt."
  • 7. Gute Arbeit verbessert nicht nur das Produkt, sondern auch die Arbeitsbedingungen.
  • 8. Gute Arbeit ist vereinbar mit Familie und sozialem Leben.
  • 9. Gute Arbeit macht sich bezahlt!
  • 10. Gute Arbeit verpflichtet; und zwar alle, die von der geleisteten Arbeit eines Menschen profitieren.
  • 11. Gute Arbeit sorgt sich um die Gesundheit des arbeitenden Menschen. Sie respektiert seine Leistung und erkennt, dass Ausbeutung langfristig nicht nur ökonomische Einbußen mit sich bringt, sondern die Würde des Menschen missachtet und Leben zerstört.
  • 12. Gute Arbeit achtet die Person und ihre individuelle Leistung. Dazu gehört auch die Bildung und die Ausbildung junger Menschen. Gute Arbeit fördert die eigenen Stärken, schöpft Potenziale und eröffnet