„... und das, wo sie doch Deutschland so liebten!"
Exil - innere Emigration - Remigration nach 1945
Gespräch, Ausstellung und Lesung zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Anlässlich des diesjährigen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus spricht Hermann Kurzke am 17. Januar um 20.00 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde, Saarstr. 20, Mainz, über das Exil in der nationalsozialistischen Zeit am Beispiel von Thomas Mann. Exil war für viele Oppositionelle und Juden die einzige Chance des Überlebens. Es bedeutete aber auch Entwurzelung, Existenzbedrohung und nicht zuletzt wegen der Sprachprobleme Isolation.
Das Exil, die innere Emigration und die Remigration nach 1945 hat die ökumenische Arbeitsgruppe „Gedenktag 27. Januar" in diesem Jahr als Schwerpunktthema für das Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus gewählt. Ihm ist die Ausstellung im Mainzer Dom vom 26.-29. Januar und vom 30. Januar bis 15. Februar in den Räumen der Christuskirche gewidmet. Die Ausstellung wird von Landtagspräsident Joachim Mertes und Generalvikar Dietmar Giebelmann am 26. Januar um 18.00 Uhr eröffnet. Außerdem lesen am 3. Februar, 19.30 Uhr im Foyer der Christuskirche der evangelische Propst Klaus-Volker Schütz, der Generalvikar des Bistums Mainz, Dietmar Giebelmann, sowie der Vertreter der jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz, Peter Waldmann, Texte von Exilsautoren und -autorinnen.