Im Neuen Testament wird bereits das Amt des Diakons erwähnt. So berichtet die Apostelgeschichte 
von sieben Männern, die von den Aposteln unter Gebet und Handauflegung in der Urgemeinde
Jerusalem zu ihren Helfern berufen wurden.

Wenn es heißt, dass diese Männer die Aufgabe des „Dienstes an den Tischen“,
also eine soziale Tätigkeit innehaben sollten, so wird schon bald berichtet, wie
sie auch in der Verkündigung und beim Taufen tätig sind.

Zu Beginn des 2. Jahrhunderts erschienen Diakone in den Briefen des Bischofs
Ignatius von Antiochien. Sie waren fest eingebunden in die hierarchische Leitung
der Kirche. 

Ab dem frühen Mittelalter ändert sich das Amt des Diakons.

Anders als in der Ostkirche erfolgt die Diakonenweihe nur noch als Durchgangsstufe auf dem Weg
zum Priester. Man wird zum Diakon geweiht, um später Priester zu werden. Das Trienter Konzil
wollte die Wiedereinführung des Ständigen Diakonates, aber der Beschluss wurde nicht umgesetzt.