Mainzer Bistumsnachrichten Nr. 11, 24. März 2010

Bischöfliche Pressestelle Mainz, Leiter: Tobias Blum, Bischofsplatz 2, 55116 Mainz
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Berichte

Sitzung der Diözesan-Baukommission 
Lehmann beim Tag der Pfarrsekretärinnen  
Extraheft der Kirchenzeitung zum Thema „Gesundheit"  
Weihbischof Neymeyr beim Josefstag in Worms
Giebelmann segnete Herzkathetermessplatz in Dieburg 
Kindertag des Referats „Menschen mit Behinderung"

Vorschau

Kar- und Ostertage im Mainzer Dom (28.3.-5.4.) 
Akademiesoirée „Nächstenliebe im Islam" (26.3.)  
Orgelkonzert zur Passionszeit (27.3.) 
Veranstaltungen zum 25. Todestag Chagalls (28.3.)
Nachtwanderungen für Männer an Gründonnerstag (1.4.)

Personalien

Pfarrer Kopp ist 65 Jahre Priester (31.3.) 
Abschied von Guido Amend

 

Berichte

Vorstellung abgeschlossener Baumaßnahmen

Sitzung der Diözesan-Baukommission im Erbacher Hof

Mainz. Bei der Sitzung der Diözesan-Baukommission am Dienstag, 16. März, im Erbacher Hof sind dreißig abgeschlossene Baumaßnahmen in den Pfarreien des Bistums Mainz vorgestellt worden. Die Baumaßnahmen umfassen unter anderem die Sanierung von Kirchen und Pfarrhäusern oder die Erweiterung von Kindergärten: So wurde beispielsweise das „Haus St. Sebastian" in Oppenheim saniert, das Pfarrzentrum in Nieder-Ramstadt neu gebaut und in Ruhlkirchen-Vockenrod die Pfarrkirche innen renoviert. Auch abgeschlossene Baumaßnahmen an Bistumsbauten und -schulen wurden präsentiert. So wird der Neubau der Benediktinerinnenabtei Kloster Engelthal bei Altenstadt am Freitag, 9. April, eingeweiht. Die Einweihung des Neubaus des Bischöflichen Jugendamtes in Mainz ist für den 20. Juni vorgesehen, die der renovierten Karmeliterkirche in Mainz für den 2. Mai. Abgeschlossen sind auch die Baumaßnahmen am Mainzer Ketteler-Kolleg sowie die energetische Sanierung eines Gebäudes der Darmstädter Edith Stein-Schule.

Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann wies im Rahmen der Sitzung auch auf den vorerst verhängten Baustopp im Bistum Mainz hin. Man müsse erst einen Überblick über die zu erwartenden Kirchensteuereinnahmen haben, bevor weitere Baumaßnahmen genehmigt würden. Dies sei für den kommenden Sommer zu erwarten, sagte Giebelmann. Danach würde entschieden, „was notwendig, was verkleinerbar, was verzichtbar" sei, betonte er. Zudem sei derzeit eine Gebäudedatenbank im Aufbau, um den zu erwartenden Renovierungsbedarf an den Immobilien des Bistums zu ermitteln. Ausgenommen von dem Baustopp sind unter anderem Baumaßnahmen, die mit Genehmigung des Bischöflichen Ordinariates bereits begonnen wurden oder der Gefahrenabwehr, der Substanzerhaltung bzw. der Abwehr von Gebäudeschäden dienen.

am (MBN)

 

„Treuer und unersetzlicher Dienst"

Kardinal Lehmann beim Tag der Pfarrsekretärinnen

Mainz. Der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, hat den Pfarrsekretärinnen für ihren „wichtigen, treuen und unersetzlichen Dienst" gedankt. „Wir sind froh und dankbar für das, was Sie alle für die Kirche leisten", sagte Lehmann in einem Gottesdienst in der Mainzer Augustinerkirche am Donnerstag, 18. März. Anlass des Gottesdienstes war der Tag der Pfarrsekretärinnen 2010, zu dem rund 75 Teilnehmerinnen gekommen waren. Veranstaltet wurde der Tag vom Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre in der Diözese Mainz.

Lehmann bezeichnete den Dienst der Pfarrsekretärinnen als „konstruktiv" für eine Pfarrgemeinde, da er ein wichtiges „Element der Kommunikation" sei. Vor allem in den größeren pastoralen Strukturen des Bistums zeugten die Pfarrsekretärinnen von der „Präsenz der Kirche": „Durch Ihren Dienst geben Sie den Menschen das Gefühl, dass Kirche erreichbar ist", sagte der Kardinal. Er unterstrich, dass Pfarrsekretärinnen auch „Zeuginnen des Glaubens" seien, da sie oft als erste von der Freude oder der Trauer der Menschen erführen. „Sie haben ein Ohr für die Menschen", sagte Lehmann. Konzelebrant des Gottesdienstes war Geistlicher Rat Pfarrer Lothar Röhr, Geistlicher Beirat des Berufsverbandes.

am (MBN)

 

„Gesund werden an Leib und Seele"

Extraheft der Mainzer Kirchenzeitung „Glaube und Leben"

Mainz. „Gesund werden an Leib und Seele" - zu diesem Thema bietet die Mainzer Kirchenzeitung „Glaube und Leben" in der neuen Ausgabe ein kostenloses Extraheft. 40 Seiten Wissenswertes und Unterhaltung liegen der Bistumszeitung bei und gehen darüber hinaus auch an Krankenhäuser der Region. Wie Jesus heilte, wie Krankenhausseelsorger arbeiten, wie krank arme Menschen wirklich sind - das sind die Themen in Interviews und Porträts. Auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Die Bistumszeitung unterzog Arztserien im Fernsehen einem großen Check und begleitete zwei Clowndoktoren. Leser und Leserinnen erfahren aus Krankenhäusern der Region, was ihr katholisches Profil ausmacht und finden Informationen über Wallfahrten nach Lourdes ebenso wie über die „Woche für das Leben". Ein „Wort an die Kranken" und Gebete zur Gesundung runden das Angebot ab. Die Redaktion sieht in der Beilage auch ein Heft zum Verschenken, etwa beim Krankenbesuch.

nen (MBN)

 

Jugendlichen eine Perspektive geben

Weihbischof Neymeyr besuchte Ausbildungsstätte des Caritasverbandes Worms e.V.

Worms. Anlässlich des vierten Josefstags hat der Mainzer Weihbischof Dr. Ulrich Neymeyr am Freitag, 19. März, eine Ausbildungsstätte des Innovations- und Qualifizierungszentrums (IQW) des Caritasverbandes Worms e.V. besucht. Junge Menschen, die aufgrund von Lerndefiziten und sozialer Benachteiligung keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, erhalten dort die Möglichkeit, eine Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung zu absolvieren. Mit dem Josefstag wolle man auf das große Engagement in der Jugendsozialhilfe hinweisen, sagte Neymeyr, der auch Bischofsvikar für Jugendseelsorge ist. Der Mainzer Domkapitular und Diözesancaritasdirektor, Prälat Hans-Jürgen Eberhardt, nahm ebenfalls an der Begegnung teil.

Neymeyr und Eberhardt besuchten den Ausbildungsladen „Second Trend Shop". Hier können Jugendliche eine zweijährige Ausbildung zum Verkäufer bzw. zur Verkäuferin absolvieren. „Wir wollen den Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine Ausbildung zum Verkäufer in einem richtigen Geschäft zu machen. Es handelt sich um eine praxis- und realitätsnahe Ausbildung", sagte Uwe Laut, der Seminarleiter für den Bereich Verkauf des Caritasverbands Worms ist. Die Auszubildenden stellten zu Beginn des Besuches ihre Ausbildungsinhalte selbst vor. Zu ihren Aufgaben gehören der Verkauf von Dekorationsartikeln, Kleidung und Büchern aus zweiter Hand sowie eine kundenfreundliche Beratung. Danach folgte ein Gespräch zwischen dem pädagogischen Personal, Caritasvertretern, Vertretern von Arbeitsagentur und Jobcenter sowie Weihbischof Neymeyr und Domkapitular Eberhardt zu Problemen der Jugendarbeitslosigkeit und mangelnder Ausbildungsmöglichkeiten.

Das IQW des Wormser Caritasverbandes bietet außerdem zwei- bis dreijährige außerbetriebliche Berufsausbildungsplätze in den Bereichen „Hauswirtschaft" und „Fachkraft im Gastgewerbe" an. Die Initiative wird gefördert von der Agentur für Arbeit, vom Jobcenter für Arbeitsmarktintegration Worms und vom Jobcenter für Arbeitsmarktintegration Alzey-Worms. Der derzeitige Ausbildungsjahrgang besteht aus 54 Jungen und Mädchen. Parallel zu der Ausbildung besuchen die Jugendlichen den Berufsschulunterricht an der Berufsbildenden Schule in Worms. Auch hier unterstützt das IQW die Auszubildenden durch Förder- und Stützunterricht. Neben der Vertiefung des Schulstoffs sollen Lerndefizite vor allem in den Fächern Mathematik und Deutsch behoben werden. Innerhalb des ersten Ausbildungsjahres wird zudem versucht einen Betrieb zu finden, in dem die Jugendlichen die Ausbildung fortsetzen können. Wenn dies nicht gelingt, beenden sie ihre Ausbildung beim IQW und legen nach zwei Jahren ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen in Worms ab.

Der diesjährige Josefstag stand unter dem Motto „Jugendarmut". Als bundesweiter Aktionstag hebt er die Bedeutung der katholischen Träger hervor, die sich speziell in der Jugendsozialhilfe engagieren. An diesem Tag werden Vertreter der Kirchen eingeladen, sich ein Bild von Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu machen, die sich um die Integration benachteiligter Jugendlicher bemühen.

lk (MBN)

 

Segen gilt den Patienten

Generalvikar Giebelmann segnete neuen Herzkathetermessplatz in Dieburg

Dieburg, 19.3.2010: Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann (3.v.r.) segnete den neuen Herzkathetermessplatz im St. Rochus-Krankenhaus in Dieburg.

Dieburg, 19.3.2010: Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann (3.v.r.) segnete den neuen Herzkathetermessplatz im St. Rochus-Krankenhaus in Dieburg.

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Dieburg. Der Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann, hat bei einem Festakt am Freitag, 19. März, im St. Rochus-Krankenhaus in Dieburg den neu in Betrieb genommenen Herzkathetermessplatz gesegnet. Dabei gelte der Segen weniger der Technik, als vielmehr den Patienten, sagte Giebelmann: „Die Segnung der Maschine steht stellvertretend für die Segnung all derer, die mit dieser Maschine behandelt werden". In der Anschaffung des Herzkathetermessplatzes sieht Giebelmann eine „Investition für die Zukunft des Krankenhausstandortes" in Dieburg.

Darüber hinaus betonte er, dass das Haus für eine stete Weiterentwicklung auf Vernetzungen und Kooperationspartner angewiesen sei. Ein solcher Kooperationspartner ist unter anderem das Universitätsklinikum Mainz, für das stellvertretend Professor Dr. Thomas Münzel ein Grußwort sprach. Mit einem Augenzwinkern bestätigte er dem Generalvikar den Nutzen einer Segnung des medizinischen Apparates. Seit der Segnung des Herzkathetermessplatzes im Katholischen Klinikum Mainz vor drei Jahren seien noch keine Komplikationen aufgetreten.

Anschließend erläuterte der leitende Kardiologe des Krankenhauses, Dr. Sebastian Sonnenschein, allen Anwesenden die Funktionen des Herzkathetermessplatzes. Mit Hilfe eines Herzkathetermessplatzes können Engstellen und Verschlüsse der Herzkranzgefäße - die Ursachen von Herzinfarkten - festgestellt und meist noch in der gleichen Sitzung wieder geöffnet werden. Je schneller ein Patient im Notfall mit dem Herzkatheter behandelt wird, umso höher sind beim ihm die Chancen, rechtzeitig lebensrettende Eingriffe durchführen zu können. Bisher gab es in der Region Dieburg kein vergleichbares Gerät, weshalb Patienten längere Anfahrtswege nach Darmstadt auf sich nehmen mussten. Erst jetzt könne eine optimale Versorgung der Patienten im Kreis gewährleistet werden, betonte Sonnenschein.

Hinweis: Zu diesem Beitrag ist ein O-Ton von Generalvikar Giebelmann verfügbar. 

Copyright: ld (MBN)

ld (MBN)

 

Weil jeder wertvoll ist

Kindertag des Referats „Menschen mit Behinderung" im Bistum Mainz

Mainz. Am Samstag, 20. März, fand von 10.00 bis 16.00 Uhr der monatliche Kindertag für behinderte Kinder im Bistum Mainz statt. Einmal im Monat laden Pfarrer Helmut Bellinger, Leiter des Referats „Menschen mit Behinderung" im Bischöflichen Ordinariat und Pfarrer der Gemeinde St. Petrus Canisius in Mainz-Gonsenheim, und Jürgen Rath, Referent für Blinden- und Behindertenseelsorge, an einem Samstag zum Kindertag in die Gemeinde ein. Kinder mit Behinderung im Alter bis 13 Jahren aus dem ganzen Bistum können an diesem Tag spielen, singen, basteln, kochen, Musik machen und vieles mehr. Das vielseitige Programm, bei dem sich zahlreiche junge Ehrenamtliche engagieren, richtet sich nach den Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder.

25 Jahre Referat „Menschen mir Behinderung" (24.5.)

Bereits seit 25 Jahren kümmern sich die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Referats „Menschen mit Behinderung" unter dem Motto „Weil jeder wertvoll ist" um die Belange von Menschen mit Behinderung und geben ihnen Möglichkeiten zur Begegnung. Der monatliche Kindertag auf dem Gelände der Gemeinde St. Petrus Canisius in Mainz-Gonsenheim ist nur ein Beispiel für das Engagement von Pfarrer Bellinger und seinen Helfern. Am Pfingstmontag, 24. Mai, feiert die Dienststelle des Referats „Menschen mit Behinderung" ihr 25-jähriges Jubiläum.

Hinweis: Spendenkonto des Referats Menschen mit Behinderung im Bistum Mainz: Pax Bank Mainz, BLZ: 370 601 93, Konto: 400 1400 016, Verwendungszweck: Behindertenseelsorge

lk (MBN)

 

Vorschau

Feier der Kar- und Ostertage im Mainzer Dom (28.3.-5.4.)

Pontifikalamt am Ostersonntag / Missa Chrismatis mit rund 1.400 Jugendlichen

Mainz. Mit der Karwoche („Woche der Trauer") vom 28. März bis 3. April endet in der Katholischen Kirche die österliche Bußzeit. Ihr schließt sich das Osterfest an, das als Höhepunkt des Kirchenjahres gilt und das ritenreichste aller christlichen Feste ist. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die Gottesdienste im Mainzer Dom in der Karwoche und an Ostern.

Erster Tag der Karwoche ist der Palmsonntag, an dem an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert wird. Am Palmsonntag, 28. März, feiert Domdekan Prälat Heinz Heckwolf zusammen mit Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann und Domkapitular Prälat Hans-Jürgen Eberhardt um 10.00 Uhr einen Gottesdienst mit Palmweihe im Kreuzgang und Prozession durch den Dom, an dem auch der Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, die Mainzer Weihbischöfe Dr. Werner Guballa und Dr. Ulrich Neymeyr sowie das Mainzer Domkapitel teilnehmen werden. Musikalisch gestaltet wird die Heilige Messe durch den Mädchenchor am Dom und St. Quintin unter der Leitung von Domkantor Karsten Storck. Die Orgel spielt Domorganist Albert Schönberger. Um 15.00 Uhr findet im Ostchor des Domes die Vesper statt.

Am Ende des Begegnungstreffens für Firmlinge im Bistum Mainz am Montag, 29. März, werden um 17.00 Uhr zur Missa Chrismatis („Ölweihmesse") rund 1.400 Jugendliche im Mainzer Dom erwartet. Im Rahmen dieser Heiligen Messe weiht Kardinal Lehmann das Katechumenenöl (mit dem der Täufling gesalbt wird), das Krankenöl (zur Spendung der Krankensalbung) und das Chrisam (das bei der Spendung des Firmsakramentes und der Priesterweihe Verwendung findet). Konzelebranten des Gottesdienstes sind Domdekan Heckwolf sowie mehrere Dekane aus dem Bistum Mainz. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Mädchenchor am Dom und St. Quintin unter der Leitung von Domkantor Storck, sowie Instrumentalisten des Mainzer Peter Cornelius-Konservatoriums unter der Leitung von Regionalkantor Thomas Gabriel, Seligenstadt. An der Domorgel ist Domorganist Schönberger zu hören.

Am Mittwoch der Karwoche (31. März) feiert Kardinal Lehmann mit dem Domkapitel um 19.00 Uhr die Matutin. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch den Mainzer Domchor unter Leitung von Domkapellmeister Mathias Breitschaft und mit Albert Schönberger an der Orgel.

Dem Leiden und Sterben Jesu gedenken die Christen an Gründonnerstag und Karfreitag. Kardinal Lehmann feiert in Konzelebration mit den Weihbischöfen und den Mitgliedern des Domkapitels am Gründonnerstag, 1. April, um 19.00 Uhr im Mainzer Dom ein Abendmahlsamt mit Fußwaschung und Predigt. Die Feier wird durch die Domkantorei St. Martin unter Leitung von Domkapellmeister Breitschaft und mit Albert Schönberger an der Orgel musikalisch gestaltet. Bereits um 8.30 Uhr wird am Gründonnerstagmorgen im Westchor des Domes die Laudes gefeiert. Am Karfreitag, 2. April, steht Kardinal Lehmann um 15.00 Uhr der Feier der Karfreitagsliturgie vor; Mitfeiernde sind die Weihbischöfe Guballa und Neymeyr sowie das Domkapitel. Dieser Gottesdienst wird als Wortgottesdienst mit Kreuzverehrung und Kommunionausteilung begangen; Orgel und Glocken schweigen an diesem Tag. Die Domkantorei St. Martin unter der Leitung von Domkapellmeister Mathias Breitschaft gestaltet die Karfreitagsliturgie musikalisch: Die Passion wird von der Domkantorei und Solisten gesungen. Bereits um 8.30 Uhr findet am Karfreitagmorgen eine Matutin und Laudes statt, musikalisch gestaltet durch den Mainzer Domchor unter Leitung vom Domkapellmeister Breitschaft.

An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Christi. Hauptzelebrant der Osternachtsfeier am Karsamstag, 3. April, um 21.30 Uhr im Mainzer Dom ist Weihbischof Guballa. Konzelebranten sind Domdekan Heckwolf und Domkapitular Horst Schneider; an der Feier der Osternacht nehmen auch Kardinal Lehmann, Weihbischof Neymeyr und das Domkapitel teil. Die musikalische Gestaltung der Osternachtsfeier übernimmt der Mädchenchor am Dom und St. Quintin unter der Leitung von Domkantor Storck. An der Orgel: Domorganist Schönberger. Am Karsamstag findet um 8.30 Uhr in der Magnus-Kapelle (rechts neben der Marienkapelle) eine Statio mit Kardinal Lehmann statt, der sich eine Matutin und Laudes im Westchor anschließen.

Am Ostersonntag, 4. April, feiert der Bischof von Mainz, Kardinal Karl Lehmann, um 10.00 Uhr ein Pontifikalamt mit Predigt im Mainzer Dom. Musikalisch gestaltet wird das Pontifikalamt vom Mainzer Domchor, den Mainzer Dombläsern, dem Mainzer Domorchester und Solisten unter der Leitung von Domkapellmeister Breitschaft sowie mit Domorganist Schönberger an der Orgel; unter anderem kommt die „Paukenmesse" von Joseph Haydn zur Aufführung. Konzelebranten sind die Weihbischöfe Guballa und Neymeyr sowie die Mitglieder des Mainzer Domkapitels. Um 15.00 Uhr wird eine Pontifikalvesper gefeiert. Am Ostermontag, 5. April, feiert Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann um 10.00 Uhr zusammen mit den Domkapitularen Prälat Hans-Jürgen Eberhardt und Prälat Jürgen Nabbefeld das Stiftsamt im Mainzer Dom. Die musikalische Gestaltung dieses Gottesdienstes übernimmt die Domkantorei St. Martin unter Leitung von Domkapellmeister Breitschaft. Die Orgel spielt Domorganist Schönberger. Um 15.00 Uhr findet im Ostchor eine Vesper mit sakramentalem Segen statt.

Hinweis: Weitere Informationen zur Kar- und Osterwoche auf der Internetseite der Bischöflichen Pressestelle www.bistum-mainz.de/presse unter der Rubrik „Stichworte"

am (MBN)

 

„Nächstenliebe im Islam" (26.3.)

Akademiesoirée zu Theorie und Praxis islamischer Wohlfahrtsorganisationen

Mainz. „Nächstenliebe im Islam. Theorie und Praxis islamischer Wohlfahrtsorganisationen" heißt eine Akademiesoirée am Freitag, 26. März, von 17.00 bis 21.00 Uhr in der Bistumsakademie Erbacher Hof. Referenten sind Tarek Abdelalem, Köln, und Moustafa Shahin, Frankfurt/Main. Im Rahmen des Abends werden unter anderem die muslimischen Hilfsorganisationen Islamic Relief Deutschland und Grüner Halbmond vorgestellt.

Hinweis: Weitere Informationen bei der Bistumsakademie Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz, Tel.: 06131/257-554 und -523, E-Mail: ebh.akademie@bistum-mainz.de, Internet: www.bistum-mainz.de

am (MBN)

 

„Die Passion des Herrn" (27.3.)

Orgelkonzert mit Albert Schönberger im Mainzer Dom

Mainz. Das nächste Orgelkonzert im Mainzer Dom am Samstag, 27. März, um 18.00 Uhr, ist mit „Die Passion des Herrn. Am Kreuz kommt keiner vorbei" überschrieben. Domorganist Albert Schönberger spielt Werke von Bach, Homilius, Alain und Reger sowie freie Improvisationen. Lesung und Meditation werden von Pfarrer Johannes Merkel, Mainz, gesprochen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

am (MBN)

 

25. Todestag von Marc Chagall (28.3.)

Konzert und Gottesdienst in Mainz-St. Stephan

Mainz. Anlässlich des 25. Todestages von Marc Chagall am Sonntag, 28. März, lädt die katholische Pfarrgemeinde Mainz-St. Stephan zu mehreren Veranstaltungen und Gottesdiensten ein. Am 28. März bietet Monsignore Klaus Mayer von 14.30 bis 16.00 Uhr eine Meditation zu den von Marc Chagall gestalteten Glasfenstern an. Um 18.00 Uhr findet in der Kirche dann ein Konzert mit den Ensembles Cantare Mainz und Voces Cantantes unter der Leitung von Alexander J. Süß statt. Auf dem Programm stehen die Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz sowie Motetten von Johann Sebastian Bach; der Eintritt beträgt 22 bzw. 18 Euro. Am Ostermontag, 5. April, feiert Monsignore Mayer um 11.00 Uhr einen Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Künstler und seine Frau. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor der Gemeinde unter Leitung von Heinz Lamby; an der Orgel ist Hans-Gilbert Ottersbach zu hören.

am (MBN)

 

„Männer auf dem Weg" (1.4.)

Nachtwanderungen für Männer an Gründonnerstag

Mainz. Die Männerseelsorge im Bistum Mainz bietet unter der Überschrift „Männer auf dem Weg - begleitet durch die Nacht" am Gründonnerstag, 1. April, Nachtwanderungen für Männer an. Die Wanderungen beginnen in der Regel gegen 22.00 Uhr und dauern bis zum Karfreitagmorgen gegen 8.00 Uhr:

  • Von Mainz zum Kloster Jakobsberg bei Ockenheim. Leitung: Hubert Frank, Treffpunkt: Mainz-Gonsenheim, Pfarrheim, Pfarrer Grimm-Straße 1. Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse: maennerseelsorge@bistum-mainz.de, Tel.: 06131/253-257
  • Von Klein-Karben (Wetterau) nach Altenstadt. Treffpunkt: Klein-Karben, Gemeindezentrum St. Bonifatius. Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse: maennerseelsorge@bistum-mainz.de, Tel.: 06131/253-257
  • Von Alzey nach Weinolsheim. Leitung: Harry Reinfelder, Treffpunkt: Alzey, Kardinal Volk-Haus. Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse: dekanatsreferent@kath-dekanat-mainz-sued.de, Tel.: 06136/915915
  • Von Darmstadt nach Dieburg. Leitung: Andreas Reifenberg. Anmeldung und weitere Informationen unter der E-Mail-Adresse: dekanatsbuero@kath-dekanat-darmstadt.de, Tel.: 06151/1363045

am (MBN)

 

Personalien

Pfarrer Kopp 65 Jahre Priester (31.3.)

Der Geistliche war in Wald-Michelbach und Nieder-Mörlen tätig

Mainz. Geistlicher Rat Pfarrer i.R. Richard Kopp begeht am Mittwoch, 31. März, das 65. Jubiläum seiner Priesterweihe. Kopp, geboren am 6. März 1922 in Klein-Krotzenburg, wurde am 31. März 1945 von Bischof Albert Stohr zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren in Heppenheim, Mainz-Mombach und Wald-Michelbach wurde er 1956 Pfarrer in Wald-Michelbach. 1971 kam er dann als Pfarrer nach Nieder-Mörlen und wurde 1985 zum Geistlichen Rat ernannt. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1991 war Kopp noch mehrmals als Pfarradministrator tätig.

am (MBN)

 

Abschied von Amend

Giebelmann empfing scheidenden Leiter des Kommissariats der Bischöfe in Hessen

Mainz, 22.3.2010: Generalvikar Dietmar Giebelmann (l.) empfing Dr. Guido Amend zum Abschiedsbesuch.

Mainz, 22.3.2010: Generalvikar Dietmar Giebelmann (l.) empfing Dr. Guido Amend zum Abschiedsbesuch.

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Mainz. Dr. Guido Amend, scheidender Leiter des Kommissariats der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen, ist am Montag, 22. März, vom Mainzer Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann zu einem Abschiedsbesuch im Bischöflichen Ordinariat empfangen worden. Amend dankte den hessischen Bischöfen für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen. „Ohne dieses Vertrauen wäre es nicht möglich, eine solche Aufgabe zu erfüllen", sagte er. Ihn habe sein Amt stets mit Freude erfüllt. Amend tritt am 31. März in den Ruhestand; sein Nachfolger ist ab dem 1. April Dr. Michael Kinnen.

Guido Amend wurde am 25. März 1945 in Weiher/Odenwald geboren. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie und Philosophie in Trier und schloss 1967 das Studium der Rechtswissenschaften an, das er an den Universitäten in Frankfurt/Main, Lausanne/Schweiz und Marburg absolvierte. 1972 legte er das 1. juristische Staatsexamen in Marburg ab. Amend wurde 1974 zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. jur.) promoviert. Nach dem Referendariat in Bonn und Los Angeles/USA legte er 1976 das 2. juristische Staatsexamen ab. Anschließend wirkte er zunächst als Rechtsberater in einer Physikalischen Forschungsgemeinschaft in Weinheim/Bergstraße. 1977 folgte er der Berufung als Justitiar in das Kommissariat der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen in Wiesbaden. Zusätzlich war er seit 1981 auch geschäftsführender Referent im Kommissariat. Im Januar 2004 wurde er in der Nachfolge von Prälat Dr. Franz Kaspar Leiter des Katholischen Büros.

am (MBN)